Over The Rainbow

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Over The Rainbow
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-09-16
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Arsenal



Szenenfoto Astrud, Iris und Marie sind um die fünfzehn, nicht gerade schüchtern und fürchten nichts mehr als die Langeweile. Sie schwärmen für den selben Mann und beschließen, das Patt durch eine Wette zu lösen.

Ray, Rocksänger an der Schwelle zum Erfolg, ist der Wettgewinn. Gerüchte über Drogenexzesse, Sex mit Minderjährigen und Gefängnis kursieren über ihn. Das Mädchentrio belagert ihn in seiner Wohnung - wer am längsten durchhält, darf ihn haben.

Der zwielichtige Rocker wird dabei zum Spielball in einem Experiment, das am Ende keiner der Beteiligten mehr kontrolliert.


SzenenfotoDarsteller: Mareike Fell (Astrud), Annett Renneberg (Iris), Mina Tander (Marie), Pascal Ulli (Ray), Bela B. Felsenheimer (Spin)

Regie: Jan Peter

Stab: • Produzenten: Simone Baumann, Jan Peter, Yury Winterberg für L. E. Vision • Drehbuch: Yury Winterberg, Jan Peter • Vorlage: - • Filmmusik: Jean-Marie Gilles, Nikolai Tomas • Kamera: Sönke Hansen • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Peter Weber, Isabell Ott, David Hoffmann • Schnitt: Michael Radeck • Kostüme: Danja Swindall • Make Up: Petra Schaumann, Margot Nestler • Ton: Carsten Arnolds • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 1999-09: In Jan Peters konfusem Rock-'n'-Roll-Thriller nisten sich drei weibliche Fans bei einem Popstar ein und machen ihn zum Ziel einer dubiosen Wette: Wer die folgende Drogenparty am längsten durchhält, kriegt ihn als Hauptgewinn. Eine wichtige Nebenrolle spielt der "Ärzte"-Drummer Bella B., der bedauerlicherweise auch nicht verhindern kann, dass dieses Lichtspiel tausend Töne gleichzeitig anschlägt.

film-dienst 1999-19: Ein inhaltlich verquastes Psychodrama mit vulgären, gewollt hintersinnigen Dialogen. Die erzählerische Technik zielt auf den Effekt ab, entlarvt sich jedoch als reiner Selbstzweck, ohne im Dienst der Geschichte sinnstiftend zu sein.

SzenenfotoKultur Spiegel 1999-09: Statt Klaustrophobie und jugendlichem Wagemut zeigt Regisseur Jan Peter hysterische Angeberinnen und abgedroschene Bilder. Sehenswert ist allerdings der Kurzauftritt des "Ärzte"-Musikers Bela B. Felsenheimer als Psychopath.

Dirk Jasper FilmLexikon
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