Winslow Boy

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Winslow Boy
Titel England: The Winslow Boy
Genre: Drama
Farbe, England, 1999, FSK o. A.

Kino Deutschland: 1999-10-07
Kino England: 1999-04-30
Laufzeit Kino: 104 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar


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Szenenfoto England, 1912. Ronnie Winslow, ein junger Navy-Kadett, wird beschuldigt, fünf Schilling gestohlen zu haben. Ronnies Familie - allen voran sein Vater, ein stolzer Patriarch, und seine Schwester Catherine, eine engagierte Frauenrechtlerin - setzen fortan alles daran, Ronnies Unschuld zu beweisen.

So entwickelt sich aus einem kleinen und an sich unbedeutenden Vorfall nach und nach eine Staatsaffäre, die jahrelang ganz Großbritannien in Atem hält. Denn mit Hilfe des berühmten Anwalts Sir Robert Morton bringt die Winslow-Familie den Fall bis vor das House Of Lords ...


SzenenfotoDarsteller: Nigel Hawthorne (Arthur Winslow), Jeremy Northam (Sir Robert Morton), Rebecca Pidgeon (Catherine Winslow), Gemma Jones (Grace Winslow), Guy Edwards (Ronnie Winslow als 14jähriger), Matthew Pidgeon (Dickie Winslow), Aden Gillett (John Waterstone), Colin Stinton (Desmond Curry)

Regie: David Mamet

Stab: • Produzenten: Sarah Green für Sony Pictures Classics • Drehbuch: David Mamet • Vorlage: Theaterstück "Winslow Boy" von Terence Rattingan • Filmmusik: Alaric Jans • Kamera: Benoit Delhomme • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gemma Jackson • Schnitt: Barbara Tulliver • Kostüme: Consolata Boyle • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: David Mamet (Drehbuch zu "Wenn der Postmann zweimal klingelt", "The Untouchables - Die Unbestechlichen", Wag The Dog, Ronin) inszenierte dieses hochgelobte, ebenso bewegende wie bemerkenswerte Drama mit Nigel Hawthorne ("King George", Amistad), Jeremy Northam (Emma, Das Netz), Rebecca Pidgeon ("The Spanish Prisoner") und Gemma Jones (Sinn und Sinnlichkeit) in den Hauptrollen.

TV Today 1999-21: Hauptakteur Nigel Hawthorne ist ein grandioser Schauspieler. Doch Regisseur David Mamet ("Die unsichtbare Falle") zwingt ihn wie alle Mimen, betont hölzern zu spielen. Jeder Dialog ist ohne Betonung, starr und steif bis an die Schmerzgrenze - 104 Minuten lang nur Floskeln. Ein gewollter Kunstgriff, wie der Regiseur betont. Doch es nervt! Ein Film, der Seelenlosigkeit zum Prinzip erklärt. Nur leider hat er in seiner Monotonie nicht einmal etwas zu sagen.

SzenenfotoTV Movie 1999-21: Ein schöner Plot für ein klassisches Kammerspiel! Doch was auf der Bühne wunderbar funktioniert, taugt - in diesem Fall - nicht für die Kino-Leinwand. "The Winslow Boy" ist eine mißglückte Theaterverfilmung, die von den teils recht amüsanten Dialogen lebt, die das Drama aber leider nicht tragen. Viel zu langatmig!

film-dienst 1999-20: Nach einem authentischen Fall und einem Bühnenstück inszeniert, fesselt der Film durch exzellente Darsteller, feine Dialogironie sowie die gediegene Kameraarbeit und nimmt durch den unverbrüchlichen Zusammenhalt einer Familie für sich ein.

SzenenfotoTV Spielfilm 1999-21: Exzellente Darsteller in einem anspruchsvollen Gerechtigkeitsdrama, das sich absolut lohnt.

Rolf von der Reith (TV Today) 2000-22: Großartiges Kino-Kammerspiel von David Mamet.

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