Sonnenallee

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Sonnenallee
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1999, FSK 6

Kino Deutschland: 1999-10-07
Laufzeit Kino: 94 Minuten
Kinoverleih D: Delphi

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-09-21
Kaufkassette: 2000-10-03
Laufzeit Video: 87 Minuten
Anbieter: Highlight

DVD Deutschland: 2000-10-03
Laufzeit DVD: 87 Minuten
Anbieter: Highlight



Szenenfoto Micha Ehrenreich ist 17, sein Berufsziel ist Pop-Star, und er kleidet sich modisch. Er ist nicht richtig für, aber auch nicht richtig gegen das System. Wie sein Vater handelt er nach dem Motto "Rein in die Organisation und von innen aufmischen".

Die Wohnung ist eng, der Nachbar bei der Stasi, der West-Onkel schmuggelt Nylons. Ein grüner Pass läßt seine Mutter um Jahre altern, und der ABV kommt durch einen verbotenen West-Song zu Fall.

Osten hin, Westen her: Das Wichtigste für Micha ist Miriam, die unbeschreibliche, sagenhafte, unerreichbare Miriam. Micha legt ihr sein Leben zu Füßen und lernt dabei, es in die eigene Hand zu nehmen.


SzenenfotoDarsteller: Alexander Scheer (Micha Ehrenreich), Alexander Beyer (Mario), Katharina Thalbach (Mutter), Henry Hübchen (Vater), Detlev Buck (ABV), Teresa Weißbach (Miriam), Elena Meißner (Sabrina), Robert Stadlober (Wuschel), David Müller (Brötchen), Martin Moeller (Kosscke), Margit Carstensen (Direktorin)

Regie: Leander Haußmann

Stab: • Produzenten: Claus Boje, Detlev Buck für BojeBuck Produktion • Drehbuch: Thomas Brussig, Leander Haußmann • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Keusch, Paul Lemp, Einstürzende Neubauten • Kamera: Peter-J. Krause • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Lothar Holler • Schnitt: Sandy Saffeels • Kostüme: Bert Neumann • Make Up: Sabine Schuhmann, Heike Merker • Ton: Frank Kruse • Toneffektschnitt: - • Stunts: Stuntcrew Babelsberg •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Panorama des Ostens, erzählt von Leuten, die dabei waren, gefühlvoll und komisch, ebenso authentisch wie phantasievoll.

TV Today 1999-21: Leander Haußmann (Regie/Buch), Thomas Brussig (Buch), Katharina Thalbach und Henry Hübchen (Michas Eltern) wissen, was sie hier auf die leichte Schulter nehmen - sie haben die DDR in den 70ern selbst erlebt. Detlev Buck agierte vor und hinter den in Babelsberg nachgebauten Kulissen: als Horkefeld und als Produzent. Die Hauptakteure um Alexander Scheer (Micha) sind No-Names - noch. Eine "Lindenstraße" mit Lubitsch-Touch.

TV Movie 1999-21: Wie in der DDR steigt der eigentliche Spaß in den kleinen Nischen (des Films). Aber es bleibt bei wenigen satirischen Spitzen, die letztlich zu harmlos bleiben angesichts der Absurdität des DDR-Alltags. Erst recht, wenn jemand Regie führt, der im Theater vor Provokation nicht zurückschreckt. Es wäre schade, wenn man dem Kinopublikum kein Satire-Verständnis mehr zutraute.

film-dienst 1999-20: Der Film wird seinem Gegenstand weder ästhetisch noch inhaltlich gerecht: Abgegriffene Gags, die oft auf Schadenfreude basieren, sowie vorrangig auf oberflächliche Wiedererkennungseffekte hin angelegte Anekdoten machen ihn zum langweiligen, unzusammenhängenden Nummernprogramm. Hinzu kommt eine fahrlässige politische Unbekümmertheit.

Rhein-Zeitung 1999-10-06: Theaterregisseur Leander Haußmann hat mit dieser DDR-Groteske seine erste Filmarbeit abgeliefert. Die DDR-Gesellschaft erscheint nicht nur beim Gastauftritt von Detlev Buck grotesk, auch der Westbesuch kriegt sein Fett weg.

TV Spielfilm 1999-21: Wer hätte das gedacht, die Mauer steht wieder ... Laßt die Sonnenallee in eure Herzen!


SzenenfotoBemerkungen

Am 8. September 1998 fiel die erste Klappe, gedreht wurde 39 Tage lang auf dem Gelände von Studio Babelsberg.

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