Tokyo Eyes

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Tokyo Eyes
Titel Frankreich: Tokyo Eyes
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-10-14
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D: Pegasos



Szenenfoto Tokio. Das Jahrhundert ist am Ende angelangt. Die Polizei jagt "K.", den rätselhaften Killer, der keiner ist. Denn wo immer er - hinter dicken Brillengläsern verborgen - seine Waffe auf ein Opfer richtet, drückt er zwar ab, doch er verfehlt sein Ziel.

Die junge Hinano arbeitet in einem Schönheitssalon und lebt mit ihrem Bruder zusammen, der im Fall "K." ermittelt. Hinano langweilt sich, denn anders als ihr Bruder ihr einmal versprochen hat, lernt sie bei ihrer Arbeit nichts, was sie im Leben weiter bringt.

In der U-Bahn begegnet sie dem Killer, und magisch angezogen folgt sie ihm. Sie will ihn ausliefern, doch sie kann es nicht. Eine Beziehung entwickelt sich: Sie beginnt zu leben, er gibt seine Pistole zurück.



SzenenfotoDarsteller: Shinji Takeda (K.), Hinano Yoshikawa (Hinano), Tetta Sugimoto (Roy), Kaori Mizushima (Naomi), Takeshi Kitano (Yakuza)

Regie: Jean-Pierre Limosin

Stab: • Produzenten: Hengameh Panahi für Lumen Films / Kenzo Horikoshi für Euro Space • Drehbuch: Jean-Pierre Limosin, Santiago Amigorena, Philippe Madral, Yuji Sakamoto • Vorlage: - • Filmmusik: Xavier Jamaux • Kamera: Jean-Marc Fabre • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Takaaki Yano • Schnitt: Danielle Anezin • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Nobuyuki Kikuchi • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ohne finanzielle Unterstützung von außen ist ein ungewöhnlicher Liebes-Thriller entstanden, der neben dem japanischen Kultstar Takeshi Kitano zwei außergewöhnliche junge Schauspieler auf die Leinwand bringt.

TV Today 1999-21: Regisseur Jean-Pierre Limosin wollte in Paris drehen - dann hatte er die Idee, seine Story in Tokio mit Japans Teen-Idol Shinji Takeda zu verfilmen. Gut so, denn die Szenen aus Zügen, Straßen und Kleinstwohnungen erzeugen eine durchgehend nervöse klaustrophobische Spannung. Zu Hause wäre Limosin wohl nur ein Aufguss des Godard-Klassikers "Außer Atem" geglückt. Fazit: Gangsterromanze mit surrealem Einschlag - und viel Einblick ins japanische Alltagsleben.

Kultur Spiegel 1999-10: Der französische Film trifft auf den japanischen - und das Ergebnis entspricht den Erwartungen: Die stimmungsvolle Liebesgeschichte lebt von dem Charme der japanischen Hauptdarsteller und der Exotik des Drehortes Tokio. ansonsten passiert eher wenig.

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