Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ein Lied von Liebe und Tod - Gloomy Sunday
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, Ungarn, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-10-21
Laufzeit Kino: 114 Minuten
Kinoverleih D: Universal Pictures

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-04-20
Kaufkassette: 2000-06-19
Laufzeit Video: 108 Minuten
Anbieter: Universal

DVD Deutschland: 2000-10-19
Laufzeit DVD: 108 Minuten
Anbieter: Universal



Szenenfoto László Szabó und Ilona Várnai führen ein Restaurant, das durch ein Lied berühmt wird: "Das Lied vom traurigen Sonntag" öffnet die Herzen der Zuhörer, seine Melancholie führt aber auch an dunkle Abgründe.

Die Ballade hat der junge Hauspianist András Aradi für Ilona komponiert - aus Liebe. Ilonas Herz schlägt jedoch für beide Männer - für András und László. Es entwickelt sich eine Dreiecksgeschichte, in der alle mehr oder minder ihr Glück finden.

Bis der Deutsche Hans Eberhard Wieck dem Zauber des Liedes und auch der Schönheit Ilonas verfällt. Er macht ihr sogar einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnt. Einige Jahre später kehrt Hans als SS-Offizier in das inzwischen von Deutschen besetzte Budapest zurück. Ein Mann mit Macht über Leben und Tod, der droht, das fragile Gleichgewicht zwischen Ilona und ihren beiden Männern zu zerstören ...


SzenenfotoDarsteller: Joachim Król (Laszló Szabó), Stefano Dionisi (András Aradi), Ben Becker (junger Hans Eberhard Wieck), Erika Marozsán (Ilona Várnai), Sebastian Koch (Obersturmbannführer Eichbaum), László I. Kish (Standartenführer Schnefke), Wanja Mues (Herr Mendel), Dorka Gryllus (Fräulein Mendel), Ulrike Grote (Frau Häberle), András Bálint (Herr Várnai), Rold Becker (alter Hans Eberhard Wieck)

Regie: Rolf Schübel

Stab: • Produzenten: Richard Schöps für Studio Hamburg / Dom Film • Drehbuch: Ruth Toma, Rolf Schübel • Vorlage: Roman "Das Lied vom traurigen Sonntag" von Nick Barkow • Filmmusik: Detlef Friedrich Petersen, Rezsö Seress • Kamera: Edward Klosinski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Csaba Stork, Volker Schaefer • Schnitt: Ursula Höf • Kostüme: Andrea Flesch • Make Up: Jekaterina Oertel, Susana Sanchez • Ton: Wolfgang Schukrafft • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine Frau zwischen drei Männern, ein Lied mit einem gefährlichen Zauber, eine Liebe in einer mörderischen Zeit - nach einer wahren Begebenheit. Vor der malerischen Kulisse des historischen Budapest erzählt Regisseur Rolf Schübel die bewegende Geschichte einer Liebe, die den Tod überdauert.

TV Movie 1999-22: "Gloomy Sunday" ist ein Film über Liebe, Haß, Verzweiflung und Verrat. Trotz dieser emotionalen Wechselbänder läßt Regisseur Rolf Schübel die Geschichte in ruhigem Tempo dahinfließen und gibt den Schauspielern genügend Zeit, ihre Charaktere zu entwickeln. Am eindringlichsten gelingt das Joachim Król. Mit der tragischen Rolle des Laszló gibt er seine bisher beste Leistung.

Szenenfotofilm-dienst 1999-21: Aufwendig inszeniertes Melodram, das mit einem betont populären Zugriff auf die Romanvorlage die Grenzen von Utopie und Wirklichkeit auslotet. Trotz dramaturgischer Schwächen überzeugt der Film durch seine Kameraarbeit und exzellente schauspielerische Leistungen.

TV Today 1999-22: Das Lied gab's wirklich, die Figuren sind fiktiv - und brillant besetzt: Joachim Król (László) als gemütvoller Bohemien, Ben Becker (Hans) als kleiner Spießer, der zum großen Schwein wird, und die Ungarin Erika Marozsán als personifizierte Sinnlichkeit. Regie Rolf Schübel. Weniger Nazi-Film als großes, originelles Gefühlskino.


SzenenfotoBemerkungen


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