Eine Party, ein Ort und eine Nacht, die alles
verändert: Sieben Kids lassen sich in einem riesigen
Einkaufszentrum einschließen, um nach Ladenschluss ein fest
der Sinne, eine Konsumorgie zu feiern.
Doch ihr Trip durch das Überangebot an Fun und lustvollem Feeling nimmt eine tragische Wende: Die schwarz uniformierte Ordnungsmacht marschiert auf und entwickelt ihr eigenes, pervertiertes Interesse. Geschockt und gleichzeitig
fasziniert von der Eskalation der Gewalt, werden die Jugendlichen
zum Spiegelbild ihrer eigenen Gegner - getrieben vom Rausch der
Gefühle und dem gefährlichen Spiel mit der Angst
entwickelt sich eine Gratwanderung zwischen Freundschaft und Hass,
Liebe und Macht, die in einen Kampf auf Leben und Tod
eskaliert. Darsteller: Ken Duken (Laser), Daniel
Brühl (Checo), Tom Schilling (Dannie), Tobias Schenke
(Blocker), Susanne Bormann (Lana), Camilla Renschke (Mary), Denise
Zich (Pia), Heiner Lauterbach (Mark
Popp), Franka
Potente (Mona Wendt), Jürgen Tarrach (Wolfi Berner), Roman
Knizka (Michi Holzner), Bernd Tauber (Worzig), Joseph M. Bausch
(Maier), Ulrike Kriener (Lasers Mutter)
Regie: Friedemann Fromm Stab: • Produzenten:
Kirsten Hager, Eric Moss für SevenPictures / Babelsberg Film
• Drehbuch: Christoph Fromm • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Jo Heim
• Spezialeffekte: - • Ausstattung: Rainer Schaper
• Schnitt: Eva Schnare • Kostüme: Esther Walz
• Make Up: Martine Flener, Stefanie Birrenbach • Ton:
Rolf W. Hapke • Toneffektschnitt: - • Stunts: -
• Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Heiner Lauterbach, Franka Potente, Jürgen Tarrach, Roman Knizka und eine siebenköpfige Riege junger Schauspieler machen aus "Schlaraffenland" einen atemberaubenden Film, der schonungslos und ungeschminkt das Lebensgefühl einer ganzen Generation auf der Suche nach dem großen Kick transportiert. TV Today 1999-22: Franka Potente, Heiner Lauterbach und Jürgen Tarrach sind in ihren zwielichtigen Rollen gewohnt souverän. Von der fünf Jungdarstellern kann da nur der charismatische Ken Duken wirklich mithalten. Regisseur Friedmann Fromm ("Tatort") begeht den Kardinalfehler des Actiongenres: Erlässt seine Figuren viel zu viel reden - und zwar nichts als pseudoklugen Stuss. Die Actionsequenzen sind super - das ganze Drumherum ausgesprochen bemüht.
TV Movie 1999-22: In Fromms Kinodebüt knallt es gewaltig. Dabei bleibt die Motivation seiner Protagonisten auf der Strecke. Fromm, der "Schlaraffenland" und "Auseinandersetzung mit Gewalt", als "Porträt einer Generation" sehen will, packt für seine Analyse den Holzhammer aus. Resultat: Krachbumm-Action in TV-Manier.
Cinema 1999-11: Prima
Schauspieler, perfekte Action - trotzdem will dieser Thriller
über eine blutige Nacht im Einkaufszentrum nicht recht
zünden. Die Schuld tragen gewollte Dialoge und
überflüssiges Psychologisieren.
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Eine Party, ein Ort und eine Nacht, die alles
verändert: Sieben Kids lassen sich in einem riesigen
Einkaufszentrum einschließen, um nach Ladenschluss ein fest
der Sinne, eine Konsumorgie zu feiern.
Darsteller: Ken Duken (Laser), Daniel
Brühl (Checo), Tom Schilling (Dannie), Tobias Schenke
(Blocker), Susanne Bormann (Lana), Camilla Renschke (Mary), Denise
Zich (Pia),
Filmkritiken
film-dienst 1999-22: Dramaturgisch wenig durchdacht,
inszeniert der Film seine vorgebliche Kritik an einer durch
Werteverlust gewalttätig gewordenen Gesellschaft selbst als
(Videospiel-)Abknall-Spaß, wobei er sich so wenig um die
Charaktere der Figuren wie um die Führung der Schauspieler
kümmert und für seine "Botschaft" nur flache,
selbstzweckhafte Bilder findet.
Der Spiegel 1999-45: Was anfangs gerade noch als grelles
Generationsporträt durchgehen mag, verflacht zu einem so
konfusen wie langatmigen Baller-Krimi, den auch prominente
Darseller nicht mehr retten können: