Sofies Welt

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Sofies Welt
Titel Dänemark: Sofies Verden
Genre: Abenteuer
Farbe, Dänemark, Norwegen, Schweden, 1999, FSK 6

Kino Deutschland: 1999-12-02
Laufzeit Kino: 112 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film

Videocover
Videocover Video Deutschland:
Kaufkassette: 2001-01-11
Laufzeit Video: 108 Minuten
Anbieter: Constantin Film


Szenenfoto Als die 14-jährige Sofie den rätselhaften Philosophen Alberto Knox kennen lernt, wird ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt. Er nimmt sie mit auf eine aufregende Reise durch die grenzenlosen Weiten der Vorstellungskraft, bei der sie nicht nur die Geschichte der Menschheit hautnah erlebt und die größten Philosophen, Künstler und Wissenschaftler der Jahrhunderte kennen lernt, sondern auch eine unheimliche Entdeckung macht!

Sie und die Welt, in der sie lebt, ist nicht mehr als ein Geburtstagsgeschenk, das ein mysteriöser Mann seiner Tochter Hilde gemacht hat - die erschreckend große Ähnlichkeit mit ihr selbst zu haben scheint. Gemeinsam mit Alberto Knox versucht sie, aus den Fantasien dieses geheimnisvollen Mannes auszubrechen. Ein spannendes, aber gefährliches Unterfangen ...


SzenenfotoDarsteller: Silje Storstein (Sofie / Hilde Möller Knag), Tomas von Brömssen (Alberto Knox), Andrine Saether (Sofies Mutter), Björn Floberg (Major Albert Kann), Edda Trandum Griotheim (Jorunn), Arne Haakenaasen Dahl (Georg), Minken Fosheim (Hildes Mutter), Sullivan Lloyd Nordrum (Jörgen), Nils Vogt (Lehrer Jacobsen), Ingar Helge Gimle (Herr Johnsen)

Regie: Erik Gustavson

Stab: • Produzenten: Oddvar Bull Tuhus, John M. Jacobsen • Drehbuch: Petter Skavlan, Erik Gustavson • Vorlage: Roman "Sofies Welt" von Jostein Gaarder • Musik: Randall Meyers • Kamera: Kjell Vassdal • Spezialeffekte: Mara Bryan (Visuelle Effekte), Martin Grant (Spezialeffekte) • Ausstattung: Bjarte Ulfstein • Schnitt: Anne Andressen • Kostüme: Else Lund, Torkil Ranum • Make Up: Siw Järbyn • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Erik Gustavson inszenierte den Bestseller von Jostein Gaarder als faszinierendes Kino-Abenteuer, in dem er die Grenzen der Realität durchbricht und mit der Fantasie verschmelzen läßt. "Alice im Wunderland" für die 90er - eine zauberhafte, unwiderstehliche Geschichte.

film-dienst 1999-24: Aufwendige Verfilmung eines Erfolgsromans, die ihr Thema und die damit einhergehenden Seinsfragen zugunsten oberflächlicher Effekte und Effekt hascherischer Zeitreisen verschenkt. Auch die überforderte Hauptdarstellerin, das unschlüssige Regiekonzept und die bombastische Musik tragen zum Scheitern des langweilenden Films bei.

SzenenfotoTV Today 1999-25: Regisseur Erik Gustavson reiht Episoden aus Jostein Gaarders Bestseller aneinander. Das bleibt jedoch Stückwerk, da die philosophischen Genie-Funken in üppigen Kulissen und düsteren Mystery-Szenen verglühen. Schade, denn Silje Storstein ist eine kecke, charmante Sofie. Zäher Fantasy-Trip, der wenig Lust auf große Geister macht.

TV Movie 1999-22: "Wir verfilmen nicht das Buch, sondern nur die Idee", beschloß Regisseur Gustavson. Er hat sich trotzdem zuviel vorgenommen. Im Eiltempo läßt er verschiedene Zeitepochen über die Leinwand rauschen, Philosophen sekundenschnell über Existenzfragen dozieren. Hier können nur Romankenner mithalten.

SzenenfotoCinema 1999-11: Der philosophische Bestseller von Jostein Gaarder machte 15 Millionen Leser klüger. Die Verfilmung verweigert jedoch die ganz große Erleuchtung - wurde sie deshalb kurzfristig auf den 2.12 verschoben?

Cinema 1999-12: Die Philosophie ist ein weites Feld. Jostein Gaarder beackerte es mit seinem Bestseller, der 15 Millionen Käufern zu verstehen half. Jetzt kommt der Film zum Buch - für alle, die lieber sehen als lesen.

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