Propaganda

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Propaganda
Titel Türkei: Propaganda
Genre: Komödie
Farbe, Türkei, Deutschland, 1999, FSK 6

Kino Deutschland: 1999-10-14
Laufzeit Kino: 108 Minuten
Kinoverleih D: Warner Bros.



Szenenfoto Im Jahre 1948 errichtet der türkische Provinz-Zollbeamte Mehdi im Auftrag Ankaras die bis dahin unmarkierte Grenze zwischen der Türkei und Syrien - peinlicherweise verläuft diese mitten durch sein Heimatdorf, deren Bürger von einem Tag auf den anderen durch Stacheldraht voneinander getrennt sind.

Die einfachen Bauern haben natürlich keine Pässe - Grenzüberschreitungen sind damit unmöglich. Der einzige Arzt - und die einzige Prostituierte - des Ortes befinden sich plötzlich ausser Reichweite, Mehtis Sohn wird von seiner schwangeren Verlobten getrennt, der Dorftrottel begreift das Konzept Grenze nicht und wird beim fahrlässigen Überschreiten von übereifrigen Beamten angeschossen ...

Mehdi, der doch nur seine Pflicht tun wollte, sieht sich mit einem Riesen-Chaos konfrontiert. Wie kann er sein Heimatdorf wieder aus diesem Schlamassel befreien, ohne die Regierung in Ankara zu verärgern?


SzenenfotoDarsteller: Kemal Sunal (Mehdi), Metin Akpinar (Rahim), Meltem Cumbul (Filiz), Rafet el Roman (Adem), Ali Sunal (Mahmut), Meral Orhonsay (Sahane), Müge Oruckaptan (Nazmiye), Berfi Dicle (Melek), Kenan Baydemir (Hamdi)

Regie: Sinan Cetin

Stab: • Produzenten: Cemil Cetin für Plato Film Production • Drehbuch: Gülin Tokat, Sinan Cetin • Vorlage: - • Filmmusik: Sezen Aksu • Kamera: Rebekka Haas • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ismet Ergün, Mete Yilmaz • Schnitt: Aylin Tinel • Kostüme: Yudum Yontan • Make Up: Belgin Ömürdag • Ton: Frank Delle, Dominik Kehl • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der Film über politische Grenzen und ihre zerstörerischen Auswirkungen basiert auf einer wahren Begebenheit.

film-dienst 1999-21: Ironisch, sinnlich und dramaturgisch präzise entwirft der Film eine Parabel, wie aus Menschen Staatsbürger und aus Landschaften Hoheitsgebiete gemacht werden. Souveräne Schauspieler, eine bemerkenswerte Kamera und die konkrete Situierung der überschaubaren Geschichte öffnen einen universalen Deutungsrahmen.


SzenenfotoBemerkungen

Der Film wird in türkischer Originalsprache mit deutschen Untertiteln aufgeführt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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