Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Last Days Of Disco" zeichnet mit ebenso viel Häme wie Humor das Lebensgefühl und die Erlebnisse einer Clique von Berufsanfängern zwischen Job-Problemen, Disco-Besuchen und Beziehungs-Versuchen nach.
TV Today 1999-22: Mit der Disco-Hommage "Studio 54" hat Whit Stillmans Film nur gemein, dass er zur gleichen Zeit spielt. Stillman variiert vielmehr das Rezept seiner Kino-Kleinode "Metropolitan" ('90) und "Barcelona" ('94), in denen Yuppies über Sex philosophieren, über abwesende Freunde lästern und ihre Melancholie pflegen. Dafür fand der Regisseur in der schnippischen Kate Beckinsale (Cold Comfort Farm) und der entrückten Chloe Sevigny ("Kids") auch diesmal perfektes Personal. Liebevolles Porträt einer Gruppe schräger Stadtneurotiker.
film-dienst 1999-22: Orientierungsloser Versuch, ein Zeitbild der jungen Generation zwischen politischem Engagement, sexueller Befreiung und Yuppie-Bewegung zu skizzieren. Lustlose Darsteller und ein substanzloses Drehbuch lassen den Film kläglich scheitern.
Musik Express Sounds: Mit Ausnahme von Woody Allen hört man keinem anderen Filmemacher zu, wenn seine schrulligen Figuren über Gott und die Welt räsonieren. Das ist Action fürs Hirn (...) und auch die Musikauswahl stimmt auf den Punkt.
Cinema 1999-11: (...) leben in Whit Stillmans dialoglastigem 80er-Jahre-Schwanengesang noch einmal auf: treffend beobachtet und fantastisch gespielt.
Amica: Das ist fast besser als selbst ausgehen.
Max: Whit Stillmans Film ist heiß!