Jedes Jahr versuchen Tausende von 17-jährigen Girlies, die Schönheitskönigin ihrer Kleinstadt zu werden. So auch Amber und Becky, die dabei von ihren ruhmes-süchtigen Müttern Gladys und Annette zum Wettbewerb begleitet werden.
Die beiden, 1978 selbst Konkurrentinnen auf dem Laufsteg, haben noch ein paar alte Rechnungen zu begleichen. Gladys, die den Wettbewerb leitet, nutzt ihre Macht und ihre Position eiskalt aus. Auf unerklärliche Weise fallen nach und nach alle Konkurrentinnen ihrer Tochter aus: Erst verschwindet ein Kleid, eine andere wird von einem Scheinwerfer erschlagen ...
Nur Amber ist nicht vom Laufsteg zu stoßen. Sie hält durch und will Wiedergutmachung für ihre damals hinter Gladys zweitplatzierte Mutter. Ein Kampf bis aufs Messer beginnt ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Gnadenlos schön" ist eine leichte, bissige Komödie über einen fiktiven Schönheits-Wettbewerb im ländlichen Minnesota und präsentiert sehr sehr undamenhaften Tugenden. Auch wenn die 'Waffen der Frauen' hier zuweilen etwas gemein sind, so bietet der augenzwinkernde Humor, mit dem das Spiel um die 'Schönste im ganzen Land' zubereitet wird, einen um so unterhaltsameren Genuss.
Cinema 1999-11: Es herrscht Krieg im verschnarchten Mount Rose, denn die jährliche Miss-Wahl steht bevor. Und in dieser brüllkomischen Satire über den American Way of Life wird nicht nur mit den Waffen der Frauen gekämpft. Sondern auch mit denen der Männer ...
TV Today 1999-23: Ellen Barkin und Kristie Alley glänzen als welkende Biester, Denise Richards ( Wild Things) ist die köstliche Parodie eines Seifenopern-Luders, und Ex-Kinderstar Kirsten Dunst ("Interview mit einem Vampir") versucht, inmitten des Chaos Mensch zu bleiben. Im Stil eines Dokumentarfilms inszenierte Satire über eklige Menschen mit schönen Körpern. Zum Brüllen böse.
TV Movie 1999-23: Selten wurde die amerikanische Wettbewerbsmanie auf solch groteske Weise vorgeführt wie hier. Aufs Skelett abgemagere Ex-Schönheitsköniginnen, debile Schiedsrichter, bigotte Mörderinnen - die vermeintliche Provinzidylle entpuppt sich als Inbegriff des amerikanischen Alptraums. Eine rabenschwarze Farce, bei der auch die Schauspielerinnen sichtlich Spaß hatten.
film-dienst 1999-22: Im Gewand eines vorgeblichen Dokumentarfilms zeigt der Film nur die Bilder, die die Reporter einfangen und dabei hartnäckig jedes Missgeschick offenbaren.