Fight Club

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher InhaltDie Regeln des Fight Club

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Fight Club
Titel USA: Fight Club
Genre: Action
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-11-11
Kino Schweiz (D): 1999-11-04
Kino USA: 1999-10-15
Laufzeit Kino: 141 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-05-18
Kaufkassette: 2001-01-25
Laufzeit Video: 134 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox

DVD Deutschland: 2000-05-18
Laufzeit DVD: 134 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox



Szenenfoto "Du bist nicht dein Job. Du weißs nicht, wieviel Geld du auf der Bank hast. Du bist nicht der Inhalt deiner Brieftasche. Du bist nicht deine Khakihosen. Du bist keine schöne, einzigartige Schneeflocke. Zuerst kannst du nicht mehr einschlafen. Und irgendwann steckst du dir eine Knarre in deinen Mund.

Und dann lernst du Tyler Durden kennen. Ich will euch von Tyler erzählen. Er hatte einen Plan. Wir haben Tyler vertraut. Tyler sagt: 'Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich. Erst wenn du alles verloren hast, hast du die Freiheit, alles zu tun, was du willst.'

Fight Club steht für diese Art von Freiheit. Tyler sagt: 'Selbstverbesseung ist Masturbation.' Tyler sagt: 'Vielleicht ist Selbstzerstörung die Antwort.'"


SzenenfotoDarsteller: Brad Pitt (Tyler Durden), Edward Norton (Erzähler), Helena Bonham Carter (Marla Singer), Meat Loaf Aday (Robert Paulsen), Jared Leto (Angel Face), Zach Grenier (Richard Chesler), Richmond Arquette (Intern), David Andrews (Thomas), George Maguire (Group Leader), Eugenie Bondurant (Weeping Woman)

Regie: David Fincher

Stab: • Produzenten: Art Linson, Cean Chaffin, Ross Grayson Bell für Regency Enterprises / Taurus Film / Linson Films • Drehbuch: Jim Uhls • Vorlage: Roman "Fight Club" von Chuck Palahniuk • Filmmusik: The Dust Brothers (= Michael Simpson, John King) • Kamera: Jeff Cronenweth • Spezialeffekte: Rob Bottin (Make Up Effects) • Ausstattung: Alex McDowell • Schnitt: James Haygood • Kostüme: Michael Kaplan • Make Up: Julie Pearce • Ton: Ren Klyce • Toneffektschnitt: - • Stunts: Michael Runyard (Koordination) •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Movie 1999-23: Die Opfer einer entmenschlichten Konsumgesellschaft suchen ihr Heil im Ausleben animalischer Instinkte - "Fight Club" fährt schwere Geschütze auf. Tatsächlich wirkt David Finchers filmische Provokation wie ein Schlag in die Magengrube. Doch das Gefühl des Unwohlseins lohnt sich: Der nachdenklich machende Stoff, die beiden brillanten Hauptdarsteller und die Hollywood-untypische Radikalität der Inszenierung sorgen dafür, dass "Fight Club" tief beeindruckt.

TV Today 1999-23: Brad Pitt war nie so genial widerlich wie hier. Edward Norton glänzt als Nervenwrack, Helena Bonham Carter als labile Halbverrückte. Regisseur David Fincher (Sieben) schwelgt in düsteren, surrealen Bildern und bizarren Einfällen. Zynischer geht's kaum: eine provokante Kinoabsurdität zwischen Blutrausch und bösem Witz. Nur für Abgebrühte!

SzenenfotoSpiegel: "Trotz entfesselnder Kamera, bizarrer Einfälle am laufenden Band und verblüffend intelligenter Gesellschaftsanalysen aus dem Off ist "Fight Club" vor allem eine Tour de Force seiner Hauptdarsteller Brad Pitt und Edward Norton. Pitt hat sein Sunnyboy-Image seit "Kalifornia" nicht mehr so mutig unterwandert und Babyface Norton empfiehlt sich endgültig als einer der wandlungsfähigsten Darsteller seiner Generation."

VideoWoche: " Genial provokative Verfilmung von Chuck Palahniuks Roman, eine Art "Uhrwerk Orange" für das Millenium , in der auf ebenso mutige wie unterhaltsame Weise der Untergang der männerbestimmten Gesellschaft apostrophiert wird. Visuell aufregend schickt Regisseur Fincher seine Stars Brad Pitt und Edward Norton in ein Sperrfeuer kontroverser Ereignisse, die für Gesprächsstoff sorgen werden."

SzenenfotoFilmecho / Filmwoche: "Fight Club" ist sicher ein Highlight des Kinojahres. Doch nicht nur inhaltlich, auch künstlerisch sichert sich Fincher mit diesem Film einen Platz unter den besten seine Zunft. Mit gekonntem Witz und Selbstironie gespickt und brisant erzählt, blendend fotografiert und geschnitten, sowie grandios geführten Darstellern schuf er einen Film, der sicher für Diskussionen sorgen wird."

film-dienst 1999-23: Der Film verrät den ambitionierten Wunsch, eine Synthese aus groß angelegter Hollywood-Produktion und europäischem Autorenkino herbeizuführen, um damit etwas Drittes, völlig Neues zu schaffen. Ein trotz seines Scheiterns achtbares Unterfangen.

film-dienst: "Fight Club" ist ein sehr merkwürdiger Film. In seinen stärksten Momenten setzt er eine obsessive Energie frei, wie man sie in Hollywood-Filmen nur selten zu spüren bekommt."

Cinema 1999-11: Ein Film wie ein Albtraum: brutal, anarchisch, verstörend. Ein Film, wie ihn nur David Fincher (Sieben) drehen konnte. Und ein Film, in dem Brad Pitt sein Schmuse-Image nachhaltig zertrümmert.

TV Spielfilm 1999-23: Brad Pitt geht als Anarchist aufs Ganze, doch leider wirft der Regisseur zu früh das Handtuch.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1999 für Ren Klyce (Toneffekteschnitt)


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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