eXistenZ

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: eXistenZ
Titel USA: eXistenZ
Genre: Thriller
Farbe, USA, 1999, FSK 16

Kino Deutschland: 1999-11-18
Kino USA: 1999-04-23
Laufzeit Kino: 97 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-04-25
Kaufkassette: 2000-07-18
Laufzeit Video: 88 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 2000-04-25
Laufzeit DVD: 88 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto Allegra Geller, Top-Spieledesignerin der Firma Antenna Research, hat ein neues Computerspiel erfunden: "eXistenZ" ist eine virtuelle Reise in das Reich der Psyche, die so einschneidende Auswirkungen auf die Ängste und Begierden des Anwenders hat, dass sich die Grenzen der Realität verwischen und der Flucht in eine Fantasiewelt die Tür geöffnet ist.

Doch Allegra mußs vor Fanatikern flüchten, die ihr Spiel sabotieren und sie umbringen wollen. Ihr einziger Verbündeter ist Ted Pikul, ihr unerfahrener Leibwächter.

Allegra überredet ihn, gemeinsam mit ihr das Spiel zu testen, und zieht ihn mit sich in eine trügerische Welt, in der die Realität aufhört zu existieren und "eXistenZ" beginnt ...


SzenenfotoDarsteller: Jennifer Jason Leigh (Allegra Geller), Jude Law (Ted Pikul), Willem Dafoe (Gas), Christopher Eccleston (Wittold Lewi), Ian Holm (Kiri Vinokur), Don McKellar (Yevgeny Nourish), Sarah Polley (Merle), Callum Keith Rennie (Hugo Carlow)

Regie: David Cronenberg

Stab: • Produzenten: Robert Lantos, Andras Hamori • Drehbuch: David Cronenberg • Vorlage: - • Filmmusik: von Howard Shore • Kamera: Peter Suschitzky • Spezialeffekte: Jim Isaac • Ausstattung: Carol Spier • Schnitt: Roland Sander • Kostüme: Denise Cronenberg • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Mit seinem 13. Spielfilm kehrt David Cronenberg zu dem geheimnisvollen ursprünglichen Universum zurück, das der preisgekrönte Regisseur in so klassischen Genrefilmen wie "Die Fliege", "Videodrome" und "Scanners" geschaffen hat. Mit "eXistenZ" ist ein zukunftsnaher Cyber-Thriller entstanden, der den Zuschauer in virtuelle Welten führt und eine Gesellschaft beschreibt, in der Computerspiele wie Superstars verehrt werden.

Blickpunkt Film: Wo "Total Recall" oder "Strange Days" enden, fängt David Cronenberg erst an und nimmt den Zuschauer mit auf einen Trip, der gekonnt mit obsessiven Kopfgeburten wie der Maschinenwerdung des Menschen, fließenden Übergängen zwischen Leben, Traum und Medienwirklichkeit und dem Alternativuniversum von Virtual-Reality-Spielen jongliert.

Berliner Morgenpost: Mit "eXistenZ" knüpft Cronenberg nahtlos an frühere Filme wie "Videodrome" und "Nakes Lunch" an. Erneut fantasiert er einen einzigartigen Kosmos, in dem Mensch und Maschine verschmelzen und Realitätsprinzipien außer Kraft gesetzt werden (...) "eXistenZ" ist Cronenbergs bislang verspieltester Film (...) originell und verführerisch (...).

SzenenfotoTV Movie 1999-24: David Cronenberg, der Psychoanalytiker des Grauens, bleibt mit "eXistenZ" seiner Vorliebe für Monströsitäten und Metaphern treu. Doch so seltsam die Geschichte, so ekelerregend manche Szene mit den Mutanten auch ist - die jüngste Kopfgeburt des Kandiers entbehrt nicht einer gewissen Komik. Cronenbergs Humor ist nur sehr, sehr hintergründig.

Die Welt: Seit "Die Unzertrennlichen" hat Cronenberg nicht mehr so gut seine Themen Metamorphose, Krankheit, menschliche Programmierung variiert. Mit viel Spaß am Detail gelingt ihm ein Film, der erschreckend und in gewisser Weise höchst vergnüglich zugleich ist.

film-dienst 1999-23: Brillant gespielter Cyber-Thriller, reizvoll als ironisch-makabrer Schabernack, der die Ästhetik und die virtuelle Vorstellungswelt eines Computerspiels weiterspinnt. Seine fantastischen Vorstellungen drohen sich freilich immer wieder im Nirwana abgestoßender Einfälle zu verflüchtigen.

SzenenfotoDer Tagesspiegel: Geschickt führt "eXistenZ" die Zuschauer in ein undurchschaubares Labyrinth aus falschen und echten Welten (...) "eXistenZ" ist nicht weit entfernt von Peter Weir und seiner Truman Show, aber weniger optimistisch.

TV Today 1999-24: Nachdem er 1982 in "Videodrome" die Synthese von Mensch und Medium thematisiert, widmet sich David Cronenberg nun den Cyberspace Jude Law und Jennifer J. Leigh balancieren traumhaft sicher auf dem Grat zwischen den Realitäten.

Cinema 1999-11: Das Denken seiner Zuschauer möchte Regisseur David Cronenberg verändern. Und versucht's - vergeblich - mit einer Moralattacke auf Computerspiele.

TV Spielfilm 1999-24: Raffiniertes und originelles Spiel mit der Wirklichkeit und dem, was wir dafür halten ...

Bild Berlin: Sehr spannend.

Dirk Jasper FilmLexikon
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