Ausführlicher Inhalt zu James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug

Szenenfoto Unter dem Kaspischen Meer ist ein riesiges Erdöl-Vorkommen entdeckt worden. Angesichts des immer knapper werdenden Rohstoffes Ausgang des 20. Jahrhunderts verwundert es nicht, dass sich einige der mächtigsten Firmen der Welt, die dieses "schwarze Gold" fördern und in ihre eigenen Länder transportieren wollen, erbitterte Kämpfe liefern.

Da wird Sir Robert King (DAVID CALDER), als Chef von King Enterprises für den Bau einer wichtigen Pipeline zuständig, auf ebenso brutale wie raffinierte Weise ermordet - und das in den vermeintlich sicheren Räumlichkeiten des MI6. Vor allem M (Judi Dench) ist dies mehr als unangenehm. Zur gleichen Zeit wird Geheimagent James Bond (Pierce Brosnan), der das Gebäude gerade verlässt, von einer mysteriösen Frau unter Beschuss genommen.

Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd auf der Themse landet Bond mit seinem Spezialboot sehr unsanft auf dem Dach des Millennium Dome, während die geheimnisvolle Fremde bei der Explosion eines Heißluftballons, der ihr als Flucht-Vehikel dienen sollte, ihr Leben lässt. Dank Moneypenny (SAMANTHA BOND) und ihrer gut gepflegten Datenbank spuckt der Computer bald folgende Information aus: Die Frau arbeitete als Lieutnant für den hinterhältigen Terroristen Renard (Robert Carlyle).

Szenenfoto Nach dem Tod von Sir Robert beschließt dessen hübsche Tochter Elektra (Sophie Marceau), die Firma zu übernehmen und die Arbeit ihres Vaters fortzusetzen. Da sie bereits einmal von Renard entführt wurde, wird Bond nun zu ihrem Schutz abgestellt. 007 macht sich - ausgestattet mit einem umfassenden Sortiment aus Qs Zauberwerkstatt - auf den Weg in die kaukasischen Berge, wo sich die Hauptbaustelle der Pipeline von King Enterprises befindet. Diese soll künftig das Öl aus dem Kaspischen Meer über die Türkei direkt ins Mittelmeer befördern, während die anderen drei Förderröhren das schwarze Gold lediglich zum Schwarzen Meer, zur Verschiffung über den Bosporus, führen.

Bei dem Besuch einer Berg-Pipeline entgehen Elektra und Bond nicht nur mit Mühe dem Erstickungstod in einer Lawine, sie überleben auch einen Überraschungsangriff bewaffneter Männer mit Fallschirmen und auf Skiern. Dank genialer Gimmicks, mit denen Q Bond ausgestattet hat, gelingt es ihnen, über die Schneehänge zu Elektras eleganter Villa, die im Herzen der Stadt Baku liegt, zu entkommen.

Nach einem Besuch im noblen Casino des Ortes, wo Bond in dem Besitzer und Ex-KGB-Agenten Valentin Zukowski (ROBBIE COLTRANE) einen alten Bekannten wiedertrifft und Elektra mit größter Gelassenheit eine Million Dollar verspielt, kehren die beiden in die Villa zurück. Dort erliegt Elektra dem Charme des Agenten.

Szenenfoto Noch in der gleichen Nacht beobachtet Bond Elektras Sicherheitschef Davidov (ULRICH THOMSEN) dabei, wie dieser sich mit einer Aktentasche in einem russischen Fahrzeug entkommen will. Dem Superspion gelingt es, in das Innere des Autos zu gelangen, Davidov zu töten und die Aktentasche an sich zu nehmen. Daraufhin nimmt er die Identität des getöteten an und besteigt ein Flugzeug, das ihn zu einer atomaren Testeinrichtung in Kasachstan bringt.

007 trifft dort auf zwei Personen, die sein Leben in den nächsten Tagen entscheidend mitbestimmen werden: Dr. Christmas Jones (DENIS RICHARDS), eine Nuklearwaffen-Expertin, und Renard. Letzterem ist es soeben gelungen, eine Atombombe in seine Gewalt zu bringen. Jetzt liegt es an Bond, Renards verbrecherische Pläne zu durchkreuzen ...

Dirk Jasper FilmLexikon
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