Kikujiros Sommer

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Interview mit Takeshi Kitano •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Kikujiros Sommer
Genre: Abenteuer
Farbe, Japan, 1999, FSK o. A.

Kino Deutschland: 1999-11-18
Laufzeit Kino: 122 Minuten
Kinoverleih D: Senator Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-04-26
Kaufkassette: 2000-10-02
Laufzeit Video: 118 Minuten
Anbieter: BMG


Szenenfoto Die abenteuerliche Reise eines Paares, wie es unterschiedlicher nicht sein kann: Masao, acht Jahre alt, auf der Suche nach seiner Mutter, und Kikujiro, ein rauhbeiniger Taugenichts, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld.

Am Ende der Reise kann Masao von seinen unglaublichen Erlebnissen berichten, und Kikujiro hat gelernt, dass uns Kinderspiele dabei helfen können zu erkennen, was im eigenen Leben falsch gelaufen ist ...


SzenenfotoDarsteller: Beat Takeshi (Kikujiro), Yusuke Sekiguchi (Masao), Kayoko Kishimoto (Kikujiros Frau), Kazuko Yoshiyuiki (Masaos Großmutter), Great Gidayu (Biker / Fatso), Nezumi Imamura (Reisender), Akaji Maro (Unheimlicher Mann), Yuko Daike (Masaos Mutter), Beat Kiyoshi (Mann an Bushaltestelle), Rakkyo Ide (Biker / Glatzkopf), Fumie Hosokawa (Jongleurin), Daigaku Sekine (Yakuza-Boss)

Regie: Takeshi Kitano

Stab: • Produzenten: Masayuki Mori, Takio Yoshida • Drehbuch: Takeshi Kitano • Vorlage: - • Filmmusik: Joe Hisaishi • Kamera: Katsumi Yanagishima • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Norihiro Isoda • Schnitt: Takeshi Kitano • Kostüme: Fumi Iwasaki • Make Up: Mitsuyo Miyauchi • Ton: Senji Horiuchi • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Takeshi Kitano, Japans Multi-Talent der Unterhaltungswelt, zeigt sich hier von einer ganz neuen Seite: mal witzig-poetisch, mal zärtlich melancholisch. "Kikujiros Sommer" ist ein mit leichter Hand inszeniertes Road-Movie zum Lachen und Weinen. Obwohl die Geschichte nicht autobiografisch ist, gilt sie doch mit der Figur Kikujiro als eine eigensinnige Hommage an Kitanos Vater.

film-dienst 1999-23: Eine von Melancholie und Poesie, aber auch von unbändiger Lust an kindlichen Späßen getragene Hommage an den Slapstick-Stummfilm, die das Genre durch den surreal-absurden Humor Takeshi Kitanos "modernisiert". Durch das berührende Spiel der beiden Hauptdarsteller zugleich ein unaufdringliches Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit.

Der Spiegel 1999-46: Wer hätte gedacht, dass Takeshi Kitano sein Kino-Image als wortkarges Reubein ganz locker ins Komische wenden könnte? Mit diesem leichtfüßig improvisierten Sommerabenteuer gibt sich der sonst eher ungemütliche Querkopf Kitano (Buch, Regie, Schnitt, Hauptrolle) als weiser Narr zu erkennen.

SzenenfotoTV Today 1999-24: Er kann's auch ohne Gangster: Kultfilmer Takeshi Kitano - hier als grober Antiheld, der einen achtjährigen zu dessen Mutter bringen soll. Ein Film wie ein Sushi-Röllchen: raffiniert-sparsamer Mix aus rohen Zutaten, der leicht bekommt und Appetit auf mehr macht.

Cinema 1999-11: Kein Blut, keine Gewalt - hier beweist Actionregisseur Takeshi Kitano, dass er auch poetische Geschichten wie diese Ballade einer ungewöhnlichen Freundschaft erzählen kann.

Berliner Morgenpost: Ein surrealistisches Meisterwerk von magischer Kraft. (...) Ein märchenhaftes Road-Movie.

SzenenfotoElle: Ein gefühlvolles Roadmovie. (...) Ein schöner Film mit viel japanischer Landschaft und noch mehr japanischer Seele.

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