The Astronaut's Wife

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Astronaut's Wife
Titel USA: The Astronaut's Wife
Genre: Psychothriller
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-11-18
Kino USA: 1999-08-27
Laufzeit Kino: 110 Minuten
Kinoverleih D: Concorde Film


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Szenenfoto Als ein mysteriöser Unfall in der alles verschlingenden Stille des Alls die Arbeit des Astronauten Spencer Armacost an einem Kommunikations-Satelliten abbricht, kommt er nur knapp mit dem Leben davon. Doch wieder auf sicherem Erdboden wird er als Held gefeiert, trotzdem beschließt er, die NASA zu verlassen und mit seiner Ehefrau Jillian nach New York zu ziehen.

Schon vorher beginnen merkwürdige Zwischenfälle das Leben des Paares zu überschatten. Ein weiterer Überlebender der Shuttle-Mission erleidet einen Hirnschlag, dessen Ehefrau begeht Selbstmord. Unübersehbar auch, dass sich Spencers Charakter verändert, als ob seine Seele von einem schwarzen Loch verschluckt worden wäre, und er sich in Manhattan von der zunehmend isolierten Jillian entfremdet.

Szenenfoto Kurzzeitig wird die Einheit der Armacosts gestärkt, als Jillian erfährt, werdende Mutter von Zwillingen zu sein. Aber bald brechen verschüttet geglaubte Depressionen auf, wird sie von Alpträumen geplagt - und als schließlich der entlassene NASA-Mann Sherman Reese den schrecklichen Verdacht aufwirft, dass Spencers Körper im Orbit von einer fremden, feindseligen Macht ergriffen wurde, werden ihre tiefsten Ängste wahr.

Der Mann, den sie liebt, scheint mit hypnotischer Macht zu ihrer größten Bedrohung zu mutieren. Und die ungeborenen Babies in ihrem Leib nehmen innerhalb dieses Psycho-Krieges die Schlüsselrolle ein ...


SzenenfotoDarsteller: Johnny Depp (Spencer Armacost), Charlize Theron (Jillian Armacost), Joe Morton (Sherman Reese), Clea Duvall (Nan), Donna Murphy (Natalie Streck), Nick Cassavetes (Alex Streck), Samantha Eggar (Ärztin), Garry Grubbs (NASA-Direktor), Blair Brown (Shelly McLaren), Tom Noonan (Jackson McLaren)

Regie: Randy Ravich

Stab: • Produzenten: Andrew Lazar für Mad Chance / New Line Cinema • Drehbuch: Randy Ravich • Vorlage: - • Filmmusik: George S. Clinton • Kamera: Allen Daviau • Spezialeffekte: Josh R. Jaggars • Ausstattung: Jan Roelfs • Schnitt: Steve Mirkovich, Tim Alverson • Kostüme: Steve mußsenden • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Movie 1999-24: "The Astronaut's Wife" ist unverkennbar an Polanskis "Rosemaries Baby" und den Scifi-Klassiker "Die Körperfresser" angelehnt. Neu ist die gestylte Bildsprache, die mit interessanten Kameraperspektiven und raffinierter Schnitttechnik aufwartet. Trotzdem wirkt der Film leblos und hinterläßt einen unbefriedigenden Gesamteindruck. Daran können auch die ausgesprochen gut aussehenden Hauptdarsteller nichts ändern.

TV Today 1999-24: So farblos war Johnny Depp noch nie. Aber der wahre Star ist hier sowieso Charlize Theron (Mein großer Freund Joe), die ihre panische Rolle perfekt spielt. Regie-Neuling Rand Ravich glänzt vor allem optisch: Seine Bilder sind kleine kalte Kunstwerke. Ein Schocker mit Stil.

Cinema 1999-11: Alles nur geklaut - und doch höchst spannend: Eine Hochschwangere (brillant: Charlize Theron) erkennt, dass ihr Astronauten-Gatte und ihre Zwillinge abnorme Züge aufweisen.

Szenenfotofilm-dienst 1999-23: Plump inszenierter Science-Fiction-Thriller mit Horrorelementen, der sich ausgiebig bei Klassikern bedient, inhaltlich wie formal aber arg enttäuscht.

TV Spielfilm 1999-24: "Rosemaries Baby" aus dem All - visuell beeindruckend, aber nicht sonderlich eigenständig.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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