Verrückt in Alabama

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Verrückt in Alabama
Titel USA: Crazy In Alabama
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 1999-11-18
Kino USA: 1999-10-22
Laufzeit Kino: 104 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-10-24
Laufzeit Video: 108 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 2000-10-24
Laufzeit DVD: 108 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Szenenfoto Sommer 1965, irgendwo im tiefsten Alabama. Amerikas Frauen kämpfen für Gleichberechtigung, die schwarze Bürgerrechtsbewegung strebt ihrem Höhepunkt zu. Nur in den Südstaaten gehen die Uhren anders.

In Alabama herrschen Rassismus und Vorurteile, wegen ein paar "Niggern" wollen viele Weiße ihre angestammten Privilegien nicht aufgeben. Die liebenswert exzentrische Lucille hat es endlich geschafft, sich von ihrem gewalttätigen Ehemann zu befreien.

Lucille hat ihn ins Jenseits befördert und nimmt seinen Kopf in einer Tupperware-Box mit auf ihren Trip. Sie macht sich auf nach Hollywood, um sich ihren großen Traum zu erfüllen, ein berühmter Fernseh-Star zu werden.

Auch Lucilles Neffe Peejoe lernt in diesem Sommer, was Freiheit wirklich bedeutet, und erhält gleichzeitig einen Schnellkurs über das Erwachsensein ...


SzenenfotoDarsteller: Melanie Griffith (Lucille), David Morse (Dove), Lucas Black (Peejoe), Cathy Moriarty (Earlene), Meat Load Aday (Sheriff John Doggett), Rod Steiger (Judge Mead), Richard Schief (Norman), John Beasley (Nehemiah), Robert Wagner (Harry Hall), Sandra Seacat (Meemaw), Brad Beyer (Jack), Fannie Flagg (Sally), Elizabeth Perkins (Joan Blake)

Regie: Antonio Banderas

Stab: • Produzenten: Meir Teper, Linda Goldstein Knowlton, Debra Hill, Diane Sillan Isaacs für Green Moon • Drehbuch: Mark Childress • Vorlage: Roman "Verrückt in Alabama" von Mark Childress • Filmmusik: Mark Snow • Kamera: Julio Macat • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Cecilia Montiel • Schnitt: Maysie Hoy, Robert C. Jones • Kostüme: Graciela Mazon • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: In seinem Regiedebüt "Verrückt in Alabama" beweist Antonio Banderas Gespür für stimmige Atmosphäre und Situationen. Zwischen Lachen und Weinen erzählt er in dieser ergreifenden und fesselnden Tragikomödie von der universellen Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung, von einer Frau, die sich gegen Unterdrückung wehrt und ihre Träume realisiert, und die subtile Coming-of-Age-Geschichte eines Jungen, der in einer Welt voller Gewalt Zivilcourage beweist und der Gerechtigkeit zum Sieg verhilft.

TV Today 1999-24: Respekt! Regiedebütant Antonio Banderas verwebt die beiden Storystränge des gleichnamigen Romans von Mark Childress sehr geschickt. Banderas-Gattin Melanie Griffith ist als ebenso durchgeknallte wie anrührende Lucille perfekt besetzt. In Nebenrollen glänzen Meat Loaf als Rassisten-Cop sowie Rod Steiger als halb irrer Richter. Exzentrisch, aber dabei sehr unterhaltsam.

SzenenfotoTV Movie 1999-24: Elegant und stilsicher inszenierte Antonio "Zorro" Banderas sein Regiedebüt in perfekt schönen Bildern. Der Spanier, der in Hollywood mit Action-Rollen Erfolg hatte, umklammerte die Rassismus-Problematik mit einer Leichtigkeit, die an die grandiose "Garp"-Verfilmung (1982) erinnert.

film-dienst 1999-23: Schillernde, mäßig schwarze Komödie, die mühsam die zwei unterschiedliche Erzählstränge verbindet, ohne deren Zusammenhang, den Kampf um persönliche wie soziale Freiheit, plausibel zu machen. Zwar amüsant, aber auch ambivalent, weil sich die ernsten Untertöne nicht mit den grotesken Zügen vertragen.

SzenenfotoDer Spiegel 1999-46: Der Kinostar Antonio Banderas zeigt in seinem Regiedebüt die komischen Qualitäten seiner Ehefrau Melanie Griffith; vor allem aber schafft er es, Childress' Mixtur aus Groteske und Tragödie schön grotesk und schön tragisch auf die Leinwand zu retten.

Cinema 1999-11: Melanie Griffith als Mörderin, ihr Gatte Antonio Banderas zum ersten Mal auf dem Regiestuhl - das funktioniert überraschend gut.

TV Spielfilm 1999-24: Viel gewagt und fast gewonnen: trotz kleiner Schwächen ein überzeugendes Regiedebüt!

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