Blair Witch Project

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Interview mit Joe Berlinger •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Blair Witch Project
Titel USA: The Blair Witch Project
Genre: Horror
Farbe, USA, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-11-25
Kino USA: 1999-07-16
Laufzeit Kino: 81 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-05-09
Kaufkassette: 2000-09-12
Laufzeit Video: 87 Minuten
Anbieter: Kinowelt

DVD Deutschland: 2000-05-09
Laufzeit DVD: 78 Minuten
Anbieter: Kinowelt



Szenenfoto Am 21. Oktober 1994 begeben sich die drei Filmstudenten Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams in den Black Hills Forrest in Maryland. Dort wollen sie einen Dokumentarfilm über eine Spukgestalt und regionale Legende drehen, die sogenannte Hexe von Blair. Man hört nie wieder von ihnen ...

Doch ein Jahr später wird ihr Filmmaterial gefunden. Die erhaltenen Filmaufnahmen sind ihr Vermächtnis. Sie zeigen die letzten Tage der Filmemacher, ihre quälende fünftägige Wanderung durch den undurchdringlichen Wald und fangen die grauenerregenden Vorgänge ein, die zu ihrem Verschwinden führen.

Joshoa Leonard war der Kameramann, der auf 16 mm drehte, Michael Williams war für den Ton verantwortlich. Heather Donahue übernahm den Kommentar und drehte die Behind-the-Scenes-Einstellungen. Diese High-8-Videoaufnahmen dokumentieren den wachsenden Konflikt zwischen den Beteiligten - und ihre Ahnung, dass an jedem frustrierenden Tag und jeder angsterfüllten Nacht eine tödliche Bedrohung auf sie wartet ...


SzenenfotoDarsteller: Heather Donahue (Heather Donahue), Michael Williams (Michael Williams), Joshua Leonard (Joshua Leonard), Bob Griffith, Jim King, Sandra Sanchez, Ed Swanson, Patricia Decou

Regie: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez

Stab: • Produzenten: Gregg Hale, Robin Cowie für Artisan Entertainment • Drehbuch: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez • Vorlage: - • Blair Witch Project das Buch zum Film • Filmmusik: Tony Cora • Kamera: Neal Fredericks • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Ben Rock, Ricardo R. Moreno • Schnitt: Daniel Myrick, Eduardo Sanchez • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Florian Deppe

TV Today 1999-24: Mit einem clever gehypten Mythenkonstrukt haben die Newcomer Dan Myrick und Eduardo Sanchez ihren exzellenten pseudodokumentarischen Grusler schon jetzt zu einer Legende gemacht. Die Regisseure trieben ihre Darsteller Heather Donahue, Joshua Leonard und Michael Williams während der improvisierten Dreharbeit in den Wäldern psychisch und physisch an den Rand der Erschöpfung. Sie nennen es "method filmmaking" ... Wir garantieren Ihnen: Sie werden sich fürchten.

film-dienst 1999-24: In den USA enorm erfolgreicher Low-Budget-Film, der menschliche Urängste, archaische Märchen-Konstellationen sowie Bezüge auf nationale Mythen geschickt mit aktuellen Tendenzen der Mediennutzung verbindet. Durch gezieltes Internet-Marketing hatte sich die Produktion lange vor ihrer Premiere zum Geheimtipp entwickelt. Ungeachtet dessen handelt es sich um einen klugen und sympathischen Debütfilm mit vielen kulturhistorischen und cineastischen Verweisen.

SzenenfotoTV Movie 1999-24: Nächtliche Geräusche, unheimliche Zeichen und überall dichter, dunkler Wald - mit einfachsten Mitteln erschaffen die Newcomer Sanchez und Myrick eine Atmosphäre der Bedrohung. Raffiniert spielen sie mit menschlichen Urängsten, klimpern auf der Psyche des Zuschauers herum wie auf einem Klavier. dass dazu weder krasse Schockeffekte noch teure Computertricks nötig sind, ist das Verblüffende an dem Film.

Süddeutsche Zeitung: Dies ist also sozusagen ein Horrorfilm, der so tut, als sei er live aufgezeichnet. Das gnadenlose Videokameraauge verbirgt mehr als es zeigt und zeugt von der Lust des Kinos, dem Schrecken ins Gesicht zu schauen, obwohl man fast nichts zu sehen bekommt. Das Abenteuer findet im Kopf des Zuschauers statt.

SzenenfotoCinema 1999-12: Das Kino-Phänomen des Jahres: Wie ein Low-Budget-Experiment zum rentabelsten Fim aller Zeiten wurde. Ängstlichen Zuschauern wird dringend vom Besuch abgeraten.

TV Spielfilm 1999-24: Terrorkino in außergewöhnlicher Konsequenz, das mit einfachsten Mitteln höchste Wirkung erzielt.

Prinz: ... das spannendste Low-Budget-Movie aller Zeiten: Hier sind Angst und Panik nicht gespielt, und das spürt man.

Spiegel Reporter: Horror unplugged - das erstaunlichste Debüt der Filmgeschichte.

SzenenfotoHamburger Morgenpost: Ein Horrorfilm der psychologischen Spitzenklasse.

Focus: "The Blair Witch Project" entwickelt sich zum Kultereignis.

Blickpunkt: Film: "The Blair Witch Project" sorgt für eine Sensation.

SZ: Radikal. Haarsträubend. Einmalig. Und schon war ein Kult geboren ...

Applaus: ... einer der effektivsten Terrorfilme der 90er Jahre.

TV Spielfilm: ... der wirkungsvollste Terrorfilm seit den 70ern.

Berliner Morgenpost: Ein Film läßt Hollywood erbleichen.

Variety: Profitabelster Film aller Zeiten.

Stern: Das Kinophänomen des Jahres.

Dirk Jasper FilmLexikon
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