Wonderland

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Langer InhaltProduktionsnotizen • Interview mit Michael Winterbottom •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wonderland
Titel England: Wonderland
Genre: Melodram
Farbe, England, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-11-25
Laufzeit Kino: 109 Minuten
Kinoverleih D: Universal

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-05-25
Kaufkassette: 2000-09-25
Laufzeit Video: 104 Minuten
Anbieter: Universal


Szenenfoto Molly ist schwanger und erwartet in Kürze die Geburt ihres ersten Kindes. Doch Eddy, der Vater des Kindes, läßt sie im Stich. Debbie hat bereits einen neunjährigen Sohn. Ihre Beziehung mit Dan ging bereits vor geraumer Zeit in die Brüche, doch auch als alleinerziehende Mutter möchte sie nicht dabei zusehen, wie das Leben an ihr vorüber zieht.

Nadia lebt immer noch allein und sucht verzweifelt nach der großen Liebe. Drei Schwestern, deren Wege sich hin und wieder kreuzen. Geschichten von Menschen, wie man sie jeden Tag in der S-Bahn, im Bus oder bei der Arbeit trifft und deren Probleme ebenso profan wie universell menschlich sind: Wie finde ich ein wenig Glück und Zufriedenheit in dieser Welt?


SzenenfotoDarsteller: Shirley Henderson (Debbie), Gina McKee (Nadia), Molly Parker (Molly), Ian Hart (Dan), John Simm (Eddie), Stuart Townsend (Tim), Kika Markham (Eileen), Jack Sheperd (Bill), Enzo Cilenti (Darren), Sarah-Jane Potts (Melanie), David Fahm (Franklyn), Ellen Thomas (Donna), Peter Marfleet (Jack)

Regie: Michael Winterbottom

Stab: • Produzenten: Michele Camarda, Andrew Eaton für Revolution Films • Drehbuch: Laurence Coriat • Vorlage: - • Musik: Michael Nyman • Kamera: Sean Bobbit • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Tildesley • Schnitt: Trevor Waite • Kostüme: Natalie Ward • Make Up: Konnie Daniel • Ton: - • Toneffektschnitt: Peter Christelis • Stunts: Nick Powell (Koordination) •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Über den Zeitraum eines Wochenendes begleitet "Wonderland" drei Generationen einer nicht ganz normalen Londoner Familie und versucht, das Leben in einer Großstadt authentisch einzufangen. Dafür drehte Regisseur Michael Winterbottom (Herzen in Aufruhr, Welcome to Sarajevo, I Want You) ausschließlich mit Handkamera, vermied aufwendige zusätzliche Beleuchtung und verzichtete auf eine Nachbearbeitung der Sprachaufnahmen. Die Direktheit dieser Bilder und das authentische Spiel des Ensembles lassen eine Intimität entstehen, der man sich nur schwer entziehen kann.

SzenenfotoTV Today 1999-24: Drei Schwestern, ihre Männer, ihre Eltern - und eine Menge Konfliktpotenzial. Mit hervorragenden Darsteller (darunter Gina McKee) und Handkamera beschreibt Michael Winterbottom (I Want You) liebevoll zwischenmenschliche Lust- und Frusterlebnisse.

Der Spiegel 1999-47: Was er anpackt, ist jedes Mal frisch und lebhaft: Das macht Michael Winterbottom zum Power-Mann unter den jüngeren britischen Regisseuren. Diesmal verfolgt er mit 16-mm-Handkamera und ungefiltertem O-Ton ein Wochenende lang die Mitglieder einer Londoner Kleinbürgerfamilie.

Szenenfotofilm-dienst 1999-24: Ein Großstadtporträt, das mit lakonischem Humor und beschwingtem Rhythmus ein pulsierendes Zeitbild entwirft, dabei aber auch existenzielle Untertöne der Figuren zum Klingen bringt und unterhaltsam den Zustand urbaner Familienverhältnisse beschreibt.

Cinema 1999-12: Drei Schwestern, ihr deprimierender Londoner Alltag und die Sehnsucht nach Liebe. Als wär's ein Stück von Tschechow, inszenierte Michael Winterbottom so bedrückend, dass man kaum hingucken mag.

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