Raus aus Amal

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Raus aus Amal
Titel Schweden: Fucking Amal / Show Me Love
Genre: Melodram
Farbe, Schweden, 1999, FSK 12

Kino Deutschland: 1999-12-02
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: Concorde



Szenenfoto In der schwedischen Kleinstadt Amal, die Jugendlichen wenig zu bieten hat außer Langeweile, leben die beiden Teenager Elin und Agnes praktisch Tür an Tür - und doch Welten voneinander entfernt. Während Elin populär bei ihren Mitschülern ist und sich den ewig gleichen Alltag mit Eroberungen und der Hoffnung auf eine Zukunft als Star vertreibt, hat die fragile Agnes keine Freunde und träumt viel zu wohl behütet in ihrem Elternhaus davon, Elin kennen zu lernen.

Nach einer desaströsen Geburtstagsfeier, die Agnes' Mutter gegen den Willen ihrer Tochter organisiert hat, kommen sich die beiden Mädchen dann auch tatsächlich näher - gerade noch rechtzeitig, bevor Agnes noch mehr Schaden an Leib und Seele widerfahren kann. Unmöglich, eine Grenze zwischen Freundschaft und Verliebtsein zu ziehen ...

Wer weiß, wohin sie ihre abenteuerliche Annäherung führen wird, aber die Grenzen in ihren Köpfen und in der kleinen Stadt haben die zwei jungen Frauen schon mal überwunden. Fuck Amal!


SzenenfotoDarsteller: Alexandra Dahlström (Elin), Rebecca Liljeberg (Agnes), Erica Carlson (Jessica), Mathias Rust (Johan Hult), Stefan Hörberg (Markus), Ralph Carlsson (Olof, Vater von Agnes), Maria Hedborg (Karin, Mutter von Agnes), Axel Widegren (Oskar), Jill Ung (Birgitta, Mutter von Elin), Lisa Skagerstam (Camilla), Josefin Nyberg (Viktoria)

Regie: Lukas Moodysson

Stab: • Produzenten: Lars Jönsson für Memfis Film • Drehbuch: Lukas Moodysson • Vorlage: - • Filmmusik: - • Kamera: Ulf Brantas • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Lina Strand, Heidi Saikkonen • Schnitt: Michal Leszczylowski, Bernhard Winkler • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Nils Nilsson • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein smarter Film über die Jugend, die Liebe und den Mut, das Richtige zu tun.

TV Today 1999-25: In Skandinavien war die ebenso witzige wie rührende Geschichte einer erwachenden lesbischen Liebe der Kinohit des Jahres. Lukas Moodysson (Buch und Regie) nähert sich den Seelennöten seiner Figuren sehr behutsam. Schlicht phänomenal spielen Alexandra Dahlström (Elin) und Rebecca Liljeberg (Agnes). Alter Schwede! So frisch und unverkrampft wird Herz-Schmerz im Kino nur selten dargeboten.

film-dienst 1999-24: Der symphatische Debütfilm überzeugt als sensible Geschichte adoleszenter Selbstfindung, da der Film die Perspektiven seiner Protagonistinnen ernst nimmt und sich jeden wertenden Kommentars enthält. Nicht zuletzt lebt er vom lebendigen Spiel seiner jungen Hauptdarstellerin.

Cinema 1999-12: Die schwedische Provinz kennt man - aus den Pippi-Langstrumpf-Filmen. Wie die Dorfjugend wirklich liebt und leidet, zeigt dieses kleine Meisterwerk.

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