Der in seinem Heimatort Laurens, Iowa,
für seine Eigenwilligkeit bekannte 73-jährige Alvin
Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder, zu
dem er sein zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte, zu
besuchen.
Da er kein Auto mehr fahren kann, beschließt er, trotz massiver Einwände seiner Tochter Rose, den langen Weg durch zwei Bundesstaaten auf seinem Rasenmäher-Traktor anzutreten. Auf seiner Reise trifft der sonst
so wortkarge, sture Alvin auf die unterschiedlichsten Menschen und
zögert nicht, ihnen von all den großen Erfahrungen und
Tragödien seines Lebens zu berichten. Darsteller: Richard Farnsworth
(Alvin Straight), Sissy
Spacek (Rose), Harry Dean Stanton (Lyle), Jane Galloway Heitz
(Dorothy), Joseph A. Carpenter (Bud), Donald Wiegert (Sig), Tracey
Maloney (Krankenschwester), Dan Flannery (Doktor Gibbons), Jennifer
Edwards-Hughes (Brenda), Ed Grennan (Pete)
Regie: David Lynch Stab: • Produzenten:
Alain Sarde, Mary Sweeney, Neal Edelstein für Picture Factory
/ Les Films Alain Sarde / Le Studio Canal + • Drehbuch: John
Roach, Mary Sweeney • Vorlage: - • Filmmusik: Angelo Badalamenti •
Kamera: Freddie Francis • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Jack Fisk
• Schnitt: Mary Sweeney • Kostüme: Patricia Norris
• Make Up: • Ton: - • Toneffektschnitt: - •
Stunts: - • Filmkritiken
film-dienst 1999-24: Nach seinem bisherigen Kinowerk, das von gesellschaftlichem und psychologischem Horror handelt, entwirft David Lynch hier die Utopie einer von Nächstenliebe gekennzeichneten Welt, inszeniert mit großem Geschick und einer trotz gedehntem Tempo faszinierenden Erzählweise. Nur manchmal scheint sich die düstere Gegenwelt zu Wort zu melden, die jedoch gegen die innere Ruhe und Lebensweisheit der Hauptfigur nichts ausrichten kann.
TV Today 1999-25: Wie viele Filme von David Lynch ("Wild At Heart") ist auch dieser gewöhnungsbedürftig - obwohl er frei ist von Gewalt und kryptischen Botschaften. Wer sich auf das Schneckentempo einlässt, erlebt jedoch zwei grandiose Schauspieler - Richard Farnsworth und Sissy Spacek als Alvins behinderte Tochter - und eine zutiefst bewegende Geschichte. Ein Unikat.
Das Sonntagsblatt: "The Straight Story", die geradewegs erzählte Geschichte des Farmers Straight, (...) ist das mit Abstand langsamste Roadmovie der Filmgeschichte, und weil man nach und nach den Farmer kennen und lieben lernt, ein tatsächlich bewegendes dazu. Cinema 1999-12: Nach Westen und dann immer geradeaus: Regie-Schocker David Lynch erzählt, wie ein Greis 600 Meilen Traktor fährt. Bizarr? Nein, wunderbar meditativ. Schockierend!
TV Spielfilm 1999-25: Poetisch-skurriles Roadmovie; wunderbare Kamera, Musik, und Darsteller. Ein filmisches Kleinod! Frankfurter Rundschau: So 'straight' ist diese Story, dass sie fast schon wieder surreal erscheint. Süddeutsche Zeitung:
"The Straight Story" ist herzerweichend und
bildschön. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1999
für Richard Farnsworth (Hauptdarsteller)
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Der in seinem Heimatort Laurens, Iowa,
für seine Eigenwilligkeit bekannte 73-jährige Alvin
Straight hat sich in den Kopf gesetzt, seinen erkrankten Bruder, zu
dem er sein zehn Jahren keinen Kontakt mehr hatte, zu
besuchen.
Darsteller:
Filmkritiken
Der Tagesspiegel, Berlin: "The Straight Story" ist eine
sanfte Meditation über das Sterben, nicht sehr
TV Movie 1999-25: Der Name
FAZ: Ein meisterhafter, menschlich und künstlerisch
überwältigend schöner Film, der jedes Publikum
mühelos gefangennehmen wird.
Oscar ®