Das Leben meint es gut mit dem Schriftsteller
Pierre: Er ist jung, reich und lebt mit seiner Mutter Marie sorglos
in einem Schloss in der Normandie. Nach seinem ersten
Bestseller-Erfolg plant er nun, seine Verlobte Lucie zu
heiraten.
Doch dann lernt er die mysteriöse Isabelle kennen, die behauptet, seine Schwester zu sein. Er verfällt der geheimnisvollen Fremden leidenschaftlich und bricht mit seinem bisherigen Leben. Er flieht mit Isabelle in die ärmliche Vorstadt von Paris und beschließt ein Buch über die Wahrheit zu schreiben. Lucie kann Pierre nicht loslassen
und folgt ihm nach Paris. Eine dramatische Dreiecks-Geschichte
jenseits gesellschaftlicher Tabus und Konventionen entwickelt sich.
Die Liebe und die Wahrheit sind zu groß für Pierre,
dessen Leben unaufhaltsam dem Abgrund entgegen treibt. Darsteller: Guillaume Depardieu (Pierre),
Katerina Golubeva (Isabelle), Catherine Deneuve
(Marie), Delphine Chuillot (Lucie), Petruta Catana (Razerka),
Mihaella Silaghi (Die Kleine), Laurent Lucas (Thibault), Samuel
Dupuy (Fred), Patachou (Marguerite), Sharunas Bartas (Der Chef),
Yeco (Augosto)
Regie: Leos Carax Stab: • Produzenten:
Bruno Pesery für Pandora Film Köln / Arena Film Paris
• Drehbuch: Leos Carax, Lauren Sedofsky, Jean-Pol Fargeau
• Vorlage: Roman "Pierre" von Herman
Melville • Filmmusik: Scott Walker • Kamera:
Eric Gautier • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Laurent
Allaire • Schnitt: Nelly Wuettier • Kostüme:
Esther Walz • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
TV Movie 1999-25: Die Messlatte lag hoch: Seit dem Kult-Drama Die Liebenden von Pont Neuf (1991) hat Leos Carax keinen Kinofilm mehr gedreht. Groß war die Spannung. Groß ist jetzt die Enttäuschung. Denn was da über die Leinwand flimmert, verlangt vom Zuschauer viel Geduld und Durchhaltevermögen. Endlose Nachtfahrten auf einem knatternden Roller und eine fast pornographische Sexszene machen noch lange keinen Kultfilm. film-dienst 1999-24: In seinem vierten Film erreicht Leos Carax nur selten die archaische Kraft seiner früheren Arbeiten. Dies liegt weniger an der Heterogenität seines Materials als am Unvermögen, Distanz zu beziehen. Da der Gestus des Wollens größer als seine Substanz erscheint, mußste der Film zwangsläufig scheitern.
Cinema 1999-12: So kryptisch wie der Filmtitel bleibt auch die Story eines reichen Schnösels, der zum Penner mutiert. Diesen Niedergang wälzte Regisseur Leos Carax auf epische Länge aus, obwohl er nichts zu sagen hat. Süddeutsche Zeitung: Der Film ist ein Wunder (...) und als solches auch genauso verstörend. (...) (Dadurch entstehen) Bilder und Rhythmen, die im heutigen Kino ihresgleichen suchen.
Kölner Stadt-Anzeiger:
Leos Carax ist einer der großen Bilderschöpfer des
europäischen Kinos.
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Das Leben meint es gut mit dem Schriftsteller
Pierre: Er ist jung, reich und lebt mit seiner Mutter Marie sorglos
in einem Schloss in der Normandie. Nach seinem ersten
Bestseller-Erfolg plant er nun, seine Verlobte Lucie zu
heiraten.
Darsteller: Guillaume Depardieu (Pierre),
Katerina Golubeva (Isabelle),
Filmkritiken
TV Today 1999-25: Im Pendant zu seiner Pennertragödie
Blickpunkt Film: Leos Carax (