Happy, Texas

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Happy, Texas
Titel USA: Happy, Texas
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1999, FSK 6

Kino Deutschland: 2000-01-06
Kino USA: 1999-10-15
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: Concorde Film



Szenenfoto Als Besuch von zwei Fremden ins texanische Dorf Happy kommt, freuen sich die Einheimischen so sehr, dass sie nie auf den Gedanken kämen, deren Herkunft zu überprüfen.

So holen sich die Bewohner von Happy nicht die bestellten Show-Experten für die Tanz-Vorstellung ihrer Mädchenschule ins Haus, sondern zwei echte Sträflinge auf der Flucht und in verzweifelter Geldnot. Die beiden geben sich redlich Mühe, sich anzupassen: Es geht ja um ihr Leben - und um das verlockende Geld im Tresor der Bank. dass Anpassung mitunter bedeutet, widerwillige Tanzbeine zu schwingen, mit dem liebeshungrigen Sheriff anzubandeln, Pailletten besetzte Kinderkostüme mit der Grundschul-Lehrerin zu nähen, und der hübschen Bankerin kosmetische Behandlungen zu verpassen, werden sie langsam merken ...

Szenenfoto So lange ihr brillantes Schauspiel nicht auffliegt, lässt es sich in Happy, Texas, ganz gut aushalten, zumindest bis ein richtiger Bösewicht aus ihrer dubiosen Vergangenheit auftaucht und ein weiterer, äußerst ehrgeiziger Sheriff nicht so genau hinschaut ...

Dann werden aber die Karten schlagartig neu gemischt - und am Ende wird Happy zum richtigen "State Of Mind"!


SzenenfotoDarsteller: Jeremy Northam (Harry Sawyer), Steve Zahn (Wayne Wayne Wayne jr.), Ally Walker (Josephine "Jo" McLintock), Illeana Douglas (Ms. Schaefer), William H. Macy (Sheriff Chappy Dent), M. C. Gainey (Bob), Ron Perlman (Nalhober), Tim Bagley (David), Michael Hitchcock (Steven), Paul Dooley (Richter)

Regie: Mark Illsley

Stab: • Produzenten: Mark Illsley, Rick Montgomery, Ed Stone • Drehbuch: Ed Stone, Mark Illsley, Phil Reeves • Vorlage: - • Filmmusik: Peter Harris • Kamera: Bruce Douglas Johnson • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Maurin L. Scarlata, Tobey Bays • Schnitt: - • Kostüme: Julia Schklair • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Today 2000-01: Der Brite Jeremy Northam (Ein perfekter Ehemann) und Steve Zahn (Out Of Sight) entdecken ihre femininen Seiten auf durchaus komische Weise. Unterdessen fühlen sich die Männer gefrusteten Dorfschönheiten (Ally Walker und Illeana Douglas) von dem "schwulen" Besuch seltsam angezogen. Identitätsprobleme, die Regisseur Mark Illsley nett, aber harmlos aufdröselt. Nicht gerade Zwerchfell erschütternd, aber für ein Paar Gute-Laune-Lacher reicht's.

film-dienst 2000-01: Unorginell inszenierte Independent-Komödie, die die Konfrontation vermeintlicher Homosexualität mit wahren homoerotischen Gefühlen nur für Lacher benutzt und den reinen Toren einmal mehr als unreflektierte Identifikationsfigur ausstellt. Die überzeugenden Darstellern sorgen zwar für bescheidenen Unterhaltungswert, können aber nicht über die Belanglosigkeit des Films hinwegtäuschen.

SzenenfotoDer Spiegel 2000-01: Aus dieser aberwitzigen Ausgangslage schlägt der schmissig-skurrile Schmunzelfilm (Regie: Mark Illsley) mehr Kapital, als man ihm anfangs zutraut. Als Sherif mit unerwarteten amourösen Absichten brilliert William H. Marcy, und bis sich alle Liebespaare gefunden haben, ist auch der Zuschauer rettungslos dem staubigen Charme von "Happy Texas" erlegen.

TV Movie 2000-01: "Happy, Texas" ist US-Independent-Kino der besten Sorte. Stars wird man vergebens suchen, der Humor bleibt subtil, das Tempo verhalten. Trotzdem - was dem Mainstream-Kino immer schwerer fällt, gelingt diesem Film mit Leichtigkeit: Er macht auch ohne großen Aufwand "happy".

Cinema 2000-01: Endlich frei - und plötzlich schwul! In dieser putzigen Verwechslungs-Komödie schwimmen zwei flüchtige Hetero-Ganoven zwecks Tarnung ans andere Ufer - und sorgen für Wirbel in der US-Provinz.

SzenenfotoTV Spielfilm 2000-01: Schräge, verschrobene und saucoole Komödie, die glücklich macht - auch außerhalb von Texas.

kultur Spiegel 2000-01: Ausdrucksloser als Jeremy Northam / Steve Zahn kann man solchen Quatsch nicht spielen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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