The Limey

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Limey
Titel USA: The Limey
Genre: Krimi
Farbe, USA, 1999, FSK 16

Kino Deutschland: 2000-01-06
Kino USA: 1999-10-22
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: Highlight Film



Szenenfoto Nach neun Jahren Gefängnis setzt der Brite Wilson zum ersten Mal seinen Fuß auf amerikanischen Boden - fest entschlossen, die Verantwortlichen für den rätselhaften Tod seiner geliebten Tochter Jenny ausfindig zu machen.

Niemand kann ihn aufhalten, denn er kennt nur ein Ziel: Rache! Und er findet in dem Platten-Produzenten Valentine eine Zielscheibe für seine Wut, als er erfährt, dass Valentine mit seiner Jenny ein Verhältnis hatte und ein großes Ding plante ...


SzenenfotoDarsteller: Terence Stamp (Wilson), Lesley Ann Warren (Elaine), Luis Guzman (Ed), Barry Newman (Avery), Joe Dallesandro (Uncle John), Nicky Katt (Stacy), Peter Fonda (Valentine), Amelia Heinle (Adhara), Melissa George (Jennifer)

Regie: Steven Soderbergh

Stab: • Produzenten: John Hardy, Scott Kramer • Drehbuch: Lem Dobbs • Vorlage: - • Filmmusik: Cliff Martinez • Kamera: Ed Lachman • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Gary Frutkoff • Schnitt: Sarah Flack • Kostüme: Louise Frogley • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: John Robotham (Koordination) •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Nach dem Erfolg von Out Of Sight taucht Steven Soderbergh erneut ein in die Welt der Gangster, Hustler und Glücksritter. Mit Terence Stamp (Bowfingers große Nummer) und Peter Fonda (Ulee's Gold, "Easy Rider") lässt Soderbergh zwei in Ehren ergraute Ikonen der 60er Jahre zum interkontinentalen Duell antreten.

TV Movie 2000-01: Das perfekt gestylte Ambiente und die kunstvollen, wie komponiert wirkenden Bilder täuschen: Soderbergh bietet mehr als nur eine schöne Hülle. Die Rückblenden montierte er in einer neuartigen Form und gab dadurch der gradlinigen, schlichten Rache-Handlung eine faszinierende Tiefe. Hinzu kommt ein herrlich trockener Humor.

Der Spiegel 2000-01: So nannte mann früher einen britischen Seemann, der Limonensaft gegen Skorbut trinken mußste, und zumindest einen bitteren Gesichtsausdruck hat auch der Titelheld im neuesten Film des ewigen Nachwuchstalents Steven Soderbergh ("Sex, Lügen und Video", Out Of Sight). Wie ein Gangster dem anderen an die sonnengegerbte Gurgel geht, hat Soderbergh zwar optisch brillant, dramaturgisch allerdings arg saftlos in Szene gesetzt - auch der prtentiöse Rückblenden-Schnickschnack nützt da wenig.

SzenenfotoTV Today 2000-01: Von Regisseur Steven Sonderbergh (Out Of Sight) ist man Beseres gewohnt: Alternder Gangster (Terence Stamp), der den Mörder (Peter Fonda) seiner Tochter töten will, schlurft durch L. A., ballert ein bischen, murmelt viel und begegnet uns in allerlei obskuren Rückblenden. Sinnlos, prätentiös, langweilig.

film-dienst 1999-26: Von Steven Soderbergh in kunstvoller Verschachtelung erzählte Story, deren Verweise auf den Zeitgeist und die Filme der 60er-Jahre eine reizvolle zusätzliche Dimension einbringen. Stilistisch und darstellerisch hervorragend, jedoch von distanziert intellekuteller Kühle.

Blickpunkt Film: Mit inhaltlicher und stilistischer Ökonomie, knackigen Dialogen, kompromissloser Attitüde und clever integrierten cineastischen Erinnerungen stellt sich "The Limey" unprätentiös als Genrefilm mit Avantgarde-Touch und Unterhaltungsanspruch vor.

SzenenfotoCinema 2000-01: Steven Soderbergh gelang nach Out Of Sight erneut ein großer Wurf: Die Story vom Rachefeldzug eines Engländers in L. A. lebt von den brillanten Leistungen des Altstars Terence Stamp und Peter Fonda.

kultur Spiegel 2000-01: Zu kucken gibt's auch was: Fondas Anwesen hoch in den Hollywood Hills gehört in Wirklichkeit Maurice Tuchman, dem ehemaligen Kurator des Los Angeles Country Museum of Art. Schöner Wohnen in Hollywood.

TV Spielfilm 2000-01: Minimalismus de Luxe: Steven Soderbergh zeigt, wie man eine einfache Geschichte mit sparsamen Mitteln wirkungsvoll erzählt.

Hörzu: Gelungene Verbindung von Kunstfilm und Krimi.

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