Bis vor vier Jahren war Lincoln Rhyme als Experte
für Spurensicherung das Superhirn des New Yorker
Morddezernats. Doch dann machte ihn ein schwerer Arbeitsunfall zu
einem körperlichen und seelischen Wrack. Rhyme, der im
blutigen Wahnsinn des New Yorker Polizeialltags immer als
unerschütterlicher Fels bewundert wurde, wird körperlich
und seelisch gebrochen.
Mit Ausnahme von Gesicht und Zeigefinger bewegungsunfähig ans Bett gefesselt, hat Rhyme jeden Lebensmut verloren. Lediglich durch seine selbstbewusste, loyale Pflegerin Thelma und seinen Computer, den er über seinen bewegungsfähig gebliebenen Zeigefinger steuern kann, hält er eine Verbindung zur Aussenwelt aufrecht. Bis die junge Streifenpolizistin Amelia durch ihre Entschlossenheit am Tatort eines brutalen, rätselhaften Mordes seine Leidenschaft für den Beruf wieder erweckt. Durch einen Zufall ist die mit Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein in eine Männerdomäne eingebrochene Streifenpolizistin zuerst am Tatort und sichert wertvolle Beweise.
Während der sadistische
Serienmörder immer grausamere Szenarien für seine Opfer
entwirft, gelingt es Rhyme mit Hilfe von Amelia, die ihm in der
Aussenwelt bald Augen, Ohren und Beine ersetzt, entscheidende
Spuren zu entdecken und die mysteriösen Hinweise des Killers
zu deuten. Jeder weitere Mord führt das Duo näher an die
Pläne des intelligenten Psychopathen heran. Doch keiner von
beiden ahnt das eigentliche Ziel seines diabolischen Machtspiels
... Darsteller: Denzel Washington
(Lincoln Rhyme), Angelina Jolie
(Amelia Donaghy), Queen Latifah (Thelma), Michael Rooker (Captain
Howard Cheney), Mike McGlone (Detective Kenny Solomon), Luis Guzman
(Eddie Ortiz), Leland Orser (Richard Thompson), John Benjamin
Hickey (Dr. Barry Lehman), Ed O'Neill (Detective
Paulie Sellitto)
Regie: Phillip Noyce Stab: • Produzenten:
Martin Bregman, Louis A. Stroller, Michael Bregman für
Universal / Columbia • Drehbuch: Jeremy Iacone •
Vorlage: Roman "Der Knochenjäger"
von Jefferey Deaver • Filmmusik: Craig Armstrong •
Kamera: Dean Semler • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Nigel Phelps • Schnitt: William Hoy • Kostüme:
Odette Gadoury • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: In der Tradition des düsteren Schockers Sieben entwirft Spannungsexperte Phillip Noyce, Regisseur der Welthits "Das Kartell" und "Die Stunde der Patrioten" einen fesselnden Großstadt-Thriller, in dem der Protagonist und Oscarpreisträger Denzel Washington im Angesicht des eigenen Todes den Wert des Lebens wiederentdeckt. "Der Knochenjäger" bietet vielschichtigen Nervenkitzel und begeistert durch besondere Atmosphäre, Spannung und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte. Shootingstar Angelina Jolie konnte sich mit "Der Knochenjäger" als feste Größe in Hollywood etablieren. TV Today 2000-02: Denzel Washington als hyperintelligenter Cop ist sehenswert. Angelina Jolie, Michael Rooker und Ed O'Neill (alias Al Bundy) tapsen dagegen recht ziellos durch eine völlig unlogische Story. Regisseur Phillip Noyce (The Saint) bemüht grelle Blitze, lauten Gewitterdonner und ein paar abgetrennte Gliedmaßen in Großaufnahme, um zumindest hin und wieder ein Erschrecken im Publikum zu provozieren. Dieser x-te Serienkiller-Streifen entpuppt sich als ziemlich fade Chronik einer Spurensuche.
Der Spiegel 2000-01-17: Selten hat sich ein pingeligerer Serienkiller auf der Leinwand herumgetrieben als dieser: Detailgetreu stellt er Verbrechen aus einer viktorianischen Schauschwarte nach. Aber was kann man mehr erwarten von einem Thriller, der seine Ideen ebenfalls - in einem blassen dritten Durchschlag - aus anderen, ihm haushoch überlegenen Werken wie Sieben oder Das Schweigen der Lämmer übernommen hat.
film-dienst 2000-02: Einfallslos inszenierter voyeuristischer Thriller, der mit vordergründigen Tricks Spannung erzeugt. Nur das Spiel der beiden Hauptdarsteller hebt sich von der mittelmäßigen Produktion etwas ab. kultur Spiegel 2000-01: Wieder mal ein Serienmörder-Film und einer der sinnlosesten. Schön anzusehen, sehr weltfremd. Besonders das Ende ist zum Lachen. TV Spielfilm 2000-02:
Vielversprechender Thriller-Mix aus Sieben und Das Fenster zum Hof - aber die
Auflösung enttäuscht.
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Bis vor vier Jahren war Lincoln Rhyme als Experte
für Spurensicherung das Superhirn des New Yorker
Morddezernats. Doch dann machte ihn ein schwerer Arbeitsunfall zu
einem körperlichen und seelischen Wrack. Rhyme, der im
blutigen Wahnsinn des New Yorker Polizeialltags immer als
unerschütterlicher Fels bewundert wurde, wird körperlich
und seelisch gebrochen.
Lincoln Rhyme, der von seinen ratlosen Ex-Kollegen um Mithilfe in
der Klärung des Mordes gebeten wird, holt Amelia in sein Team.
Inspiriert von ihrer Entschlossenheit, ihrem offensichtlich
ähnlich arbeitenden Verstand und motiviert von der Aussicht,
mit Amelias Hilfe wieder Tatorte unverfälscht erforschen zu
können, gewinnt Rhyme Lebensmut zurück. Er lässt
sich ein auf die Jagd nach dem Killer, dessen Tatortarrangements
ganz bewußt verschlüsselte Hinweise auf sein
nächstes Verbrechen geben.
Darsteller:
Filmkritiken
TV Movie 2000-02: Düstere Bilder, Dauerregen, bizarre
Morde - der Vergleich zu
Cinema 2000-01: New York im Bann eines sadistischen
Serienmörders, der methodisch tötet. Wer lässt in
diesem Nervenkitzler grüßen? Der Kultthriller