Das Leben, ein Pfeifen

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das Leben, ein Pfeifen
Titel Kuba: La vida es silbar
Genre: Melodram
Farbe, Kuba, Spanien, 1998, FSK 6

Kino Deutschland: 2000-01-20
Laufzeit Kino: 106 Minuten
Kinoverleih D: Pegasos Film



Szenenfoto Warmer, kubanischer Regen. Pulsierendes Trommeln. Ungewöhnliche, wunderschöne Aufnahmen. Die Tänzerin Mariana, der Musiker Elpidio und Julia, eine Altenpflegerin, sind auf der Suche nach dem Glück.

Zärtlich und einfühlsam dargestellt, und gleichzeitig gemischt mit einem Schuß surrealistischem Humor - der über die Ernsthaftigkeit, mit der die Figuren diese Suche betreiben, herzlich lachen läßt: Vielleicht ist das Leben doch nur ein Pfeifen ...


SzenenfotoDarsteller: Luis Alberto Garcia (Elpidio Valdés), Coralia Veloz (Julia), Claudia Rojas (Mariana), Bebé Pérez (Bebé), Isabel Santos (Chrissy), Rolando Brito (Dr. Fernando), Juan Manuel Reyes (Ismael), Mónica Guffanti (Mme. Garcés), Luis Ubaldo Benitez (Settimio), Jorge Molina (Fahrer Fahrrad-Taxi)

Regie: Fernando Pérez

Stab: • Produzenten: Rafael Rey für ICAIC uand Wanda Distribucion S. A. • Drehbuch: Fernando Pérez, Umberto Jiménez, Eudaodo del Llano • Vorlage: - • Filmmusik: Edesio Alejandro • Kamera: Raul Pérez Ureta • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Raul Oliva • Schnitt: Julia Yip • Kostüme: Miriam Duenas • Make Up: María Elena del Toro • Ton: Ricardo Istuete • Toneffektschnitt: - • Choreografie: Amparo Brito •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Das Leben, ein Pfeifen" ist eine bunte Mischung aus Drama und Komödie, die Kuba am Ende des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Eine Liebeserklärung an Havanna und seine Menschen und zugleich ein entschiedenes Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben.

TV Today 2000-02: Fernando Pérez Film - der einzige, der 1998 auf Kuba realisiert werden konnte - ist voller Melancholie. Doch wann immer Luis Alberto Garcia (als Elpidor) und das übrige Ensemble in Schwermut zu versinken drohen, bricht gut dosierter surrealer Humor durch. Und der findet in der Schilderung der aberwitzigen kubanischen Lebensumstände genug Nahrung. Poetisch-pittoreskes Filmpuzzle über die Jagd nach dem Glück.

SzenenfotoDer Spiegel 2000-01-17: Die keineswegs harmlose Kino-Mixtur aus theatralisch romantischem, politisch satirischem und märchenhaft surrealem Episodenstoff, die der liebe Gott selbst gewürzt und abgeschmeckt zu haben schein, ist ein abenteuerliches Exotikum: Nicht anbrennen lassen!

Freiburger Nachrichten: Ein Kunstwerk der Erzähltechnik. Reales und Surreales wird meisterlich gereiht und übereinander geblendet. Roher, ungeschliffener Humor wird mit pastellfarbenen, subtilen Einstellungen vermengt.

epd Film: Ein wahres Juwel (...) Ohne moralisierend, kompliziert oder elitär zu sein, werden große Inhalte und bewegende Menschenschicksale mit viel Witz und Herz erfrischender Leichtigkeit 'rübergebracht.

Szenenfotofilm-dienst 2000-02: Ein reizvolles Märchen, erzählt als ein Fluss poetischer Metaphern, das ein Zeichen der Hoffnung setzt, ohne die politische und soziale Wirklichkeit des Landes aus den Augen zu verlieren.

Der Tagesspiegel, Berlin: Pérez (...) plädiert dafür, sich gegen das Schicksal zhur Wehr zu setzen, sich am Leben zu freuen, zu lieben, zu tanzen oder ganz einfach nur zu pfeifen.

Cinema 2000-01: In diesem Episodenfilm begleitet Regisseur Fernando Pérez ein paar Kubaner durch Havanna, erlebt ihr Glück und ihre Niederlagen, immer Anteil nehmend, aber ohne Kitsch.

Münchner Merkur: Klug und witzig, ohne plakative Botschaften, aber um so politischer darin.

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