Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis
kehrt Ivan Sors in das Haus seines Urgrossvaters Emmanuel
Sonnenschein zurück.
Er macht sich auf die Suche nach einem verschollenen Rezeptbuch, das die Ingredienzen eines besonderen Kräuterelixiers beinhaltet. Der delikate Schnaps, der als Heilmittel für so manches Leiden galt, verhalf einst seiner Familie zu Reichtum. Doch anstelle des Buches trifft
Ivan auf verworrene Geschichten aus der Vergangenheit, Geschichten
voller Sehnsucht, Leidenschaft und Betrug ... Darsteller: Ralph Fiennes (Ignatz / Adam /
Ivan), Jennifer Ehle (junge Valerie), Rosemary Harris (erwachsene
Valerie), James Frain (junger Gustave), John Neville (alter
Gustave), Miriam Margolyes (Rose), David de Keyser (Emmanuel),
Rachel Weisz (Greta), Molly Parker (Hannah), Katja
Studt (Kato als Kind), Mari Töröcsik (alter Kato), Peter
Andorai (Anselmi), Mark Strong (István), William Hurt (Knorr), Deborah
Kara Unger (Carole), Ildiko Kishonti (Josefa), Hans Zischler
(Margittay), Rüdiger Vogler (General
Jákófalvy)
Regie: István Szabó Stab: • Produzenten:
Robert Lantos, András Hámori für ISL Film •
Drehbuch: Israel Horovitz, István Szabó • Vorlage: - • Filmmusik: Maurice Jarre •
Kamera: Lajos Koltai • Spezialeffekte: - • Ausstattung:
Attila F. Kovács • Schnitt: Dominique Fortin, Michel
Arcand • Kostüme: Györgyi Szakács • Make
Up: Erzsébet Forgács • Ton: Glenn Gauthier •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Eindrucksvoll verquickt Oscar-Preisträger István Szabo persönliche Dramen und Liebesgeschichten mit politischen Ereignissen und schafft damit ein bewegendes Bild der europäischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. TV Today 2000-03: Altmeister István Szabó ("Mephisto") ging's wohl um die Brüchigkeit einer scheinbar gefestigten Sippe. Doch Ralph Fiennes bleibt als Großvater, Vater und Sohn gleich ausdruchslos. Rachel Weisz, Molly Parker und Debora Unger wirken unterfordert. Wenn sie unglücklich lieben und heroisch leiden, begräbt eine wahre Schicksalslawine jede gute Absicht.
film-dienst 2000-02: Ein mit großem Aufwand inszenierter historischer Bilderbogen, der sich oft im Dekorativen und Stereotypischen verliert. Die Hauptfiguren sind mit weit weniger Tiefe dargestellt in der brillanten Trilogie des Regisseurs aus den 80er-Jahren über Identität und Anpassung.
Cinema 2000-01: In keiner Seifenoper wird soviel gelitten, geliebt und gestorben wie in István Szabós Ungarn-Epos. Zu dumm, dass es einen kalt lässt. TV Spielfilm 2000-03:
Bewegende Familiengeschichte als poetisch-dramatisches
Historienkino.
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Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis
kehrt Ivan Sors in das Haus seines Urgrossvaters Emmanuel
Sonnenschein zurück.
Darsteller: Ralph Fiennes (Ignatz / Adam /
Ivan), Jennifer Ehle (junge Valerie), Rosemary Harris (erwachsene
Valerie), James Frain (junger Gustave), John Neville (alter
Gustave), Miriam Margolyes (Rose), David de Keyser (Emmanuel),
Rachel Weisz (Greta),
Filmkritiken
TV Movie 2000-02: Szabó hat die menschlichen Schicksale
und politischen Ereignisse gekonnt zu einem aufwändigen,
historischen Rückblick verbunden. "Ein Hauch von Sonnenschein"
ist ein ruhiger, wunderschön bebilderter Film. Über
gewisse Längen tröstet Ralph Finnes' grandiose
Darstellung von drei Charakteren mühelos hinweg.
Cinema 2000-02: Kurzfristig verschoben, kommt das zwar
banale, aber dennoch mit zwei Europäischen Filmpreisen (u. a.
für Ralph Fiennes) prämierte Ungarn-Epos von István
Szabó jetzt definitiv ins Kino.