Lebenskünstler Tom Ripley weiß
genau, was er will: Ein luxuriöses Leben führen, ohne
dafür arbeiten zu müssen. Prompt bekommt er die
Gelegenheit dazu, denn der reiche Schiffskonstrukteur Mr. Greenleaf
bittet Tom Ripley, nach Italien zu reisen, um seinen Sohn Dickie
zur Heimkehr in die USA zu bewegen.
Tom trifft seinen alten Schulfreund in einem idyllischen Dorf südlich von Neapel. Er beneidet Dickie so sehr um sein Geld, seine reizende Verlobte Marge und sein sorgloses Leben, dass er ihn kurzerhand umbringt. Geschickt nimmt er dessen Identität an, die Täuschung ist perfekt. Tom Ripley genießt das Leben
am Abgrund. Und als er sogar die ahnungslose Marge für sich
gewinnen kann, glaubt er das Spiel gewonnen zu haben ... Darsteller: Matt Damon (Tom Ripley),
Gwyneth Paltrow
(Marge Sherwood), Jude Law (Dickie Greenleaf), Cate Blanchett (Meredith
Logue), Philip Seymour Hoffman (Freddie Miles), Jack Davenport
(Peter Smith-Kingsley), James Rebhorn (Herbert Greenleaf), Sergio
Rubini (Inspektor Roverini)
Regie: Anthony Minghella Stab: • Produzenten:
William Horberg, Tom Sternberg • Drehbuch:
Anthony
Minghella • Vorlage: Roman "Der talentierte Mr.
Ripley" von Patricia Highsmith • Musik:
Gabriel Yared
• Kamera: John Seale • Spezialeffekte: - •
Ausstattung: Roy Walker • Schnitt: Walter Murch •
Kostüme: Ann Roth, Gary Jones • Make Up: • Ton: -
• Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Basierend auf Patricia Highsmiths gleichnamigen Bestseller inszenierte Oscar-Preisträger Anthony Minghella ("Der englische Patient") einen fesselnden Thriller mit großartiger Starbesetzung. TV Movie 2000-04: Hut ab vor Regisseur und Oscar-Preisträger Anthony Mighella ("Der englische Patient", 1996) Seine Neuverfilmung hebt sich wohltuend von der Flut meist mittelmäßiger Hollywood-Remakes ab. Ja, sie kommt der düsteren Highsmith-Vorlage sogar näher als das Original "Nur die Sonne war Zeuge" (1960). Kompliment auch an Matt Damon. Als milchgesichtiger Mörder beweist der Jungstar eine Wandlungsfähigekeit, die ihm keiner zugetraut hätte. Kultur Spiegel 2000-02: Regisseur Anthony Minghella ("Der englische Patient") hat Patricia Highsmiths amoralischem Killer Tom Ripley ein Facelifting verpasst - es menschelt homoerotisch, Matt Damon nervt mit krampfigem Getue. Was eine coole Symbiose aus Existenzialismus und Ekstase hätte werden können, entpuppt sich als psychologisch parfümierte Schwulenromanze - eingebettet in eine mediterrane Postkartenidylle der Fünfziger.
Cinema 2000-02: So heimtückisch, dass es schon wieder Spaß macht: Matt Damon in einer Patricia-Highsmith-Verfilmung, die der Unmoral der Vorlage erstaunlich gerecht wird. TV Today 2000-04: Schön
perfide, wie es der Regisseur schafft, dass man sich mit dem
amoralischen, immer weiter in die Enge getriebenen Mörder
identifiziert. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1999
für Jude Law (Nebendarsteller)
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Lebenskünstler Tom Ripley weiß
genau, was er will: Ein luxuriöses Leben führen, ohne
dafür arbeiten zu müssen. Prompt bekommt er die
Gelegenheit dazu, denn der reiche Schiffskonstrukteur Mr. Greenleaf
bittet Tom Ripley, nach Italien zu reisen, um seinen Sohn Dickie
zur Heimkehr in die USA zu bewegen.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 2000-04: Nach einem Roman von Patricia Highsmith
sehr frei verfilmte Story, deren anfänglich lockere und
fantasievolle Erzählweise zunehmend einer schwergewichtigen
Psychologisierung weicht, der die zugrunde liegende
Kriminalhandlung kaum standhält.
Oscar ®