Gierig

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Jasmin Tabatabai •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Gierig
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, 2000, FSK 16

Kino Deutschland: 2000-02-03
Laufzeit Kino: 81 Minuten
Kinoverleih D: Arthaus



Szenenfoto Die junge Journalistin Natascha geht eine Affäre mit dem Boxer Sugar ein. Sie verlieben sich ineinander, doch Natascha will das weder sich noch Sugar eingestehen.

Ihre Selbstzweifel, ihre Angst vor dem Risiko und eine gemeinsame Geschichte binden sie an den Szenekünstler und Clubbesitzer Gary, der aus ähnlichen Gründen mit ihr zusammen bleibt.

Als Gary erfährt, dass er unheilbar krank ist, stürzt das fragile Beziehungs-Arrangement in sich zusammen.


SzenenfotoDarsteller: Jasmin Tabatabai (Natascha), Richy Müller (Gary), Gregor Törzs (Sugar), Nele Mueller-Stöfen (Suzi), Eva Haßmann (Ina), Anna Böttcher (Dana), Wolfgang Wimmer (Raoul), Dirk Borchardt (Thomys), Michael Gaißmayer (Merlin), René Schoenenberger (Arzt)

Regie: Oskar Roehler

Stab: • Produzenten: Sytze van der Laan für Filmpool / Studio Babelsberg Independents • Drehbuch: Oskar Roehler, Gerry Jochum • Vorlage: - • Filmmusik: Nigel Holland • Kamera: Hagen Bogdanski • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Heike Welberts • Schnitt: Mona Bräuer • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Heino Herrenbrück • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Gierig" von Oskar Roehler ist eine tragische Liebesgeschichte über drei Menschen, die ein bisschen zu viel vom Leben wollen und dabei fast alles verlieren. Und es ist ein Film über drei Menschen, die sich verstrickt haben in ihren Ängsten, Sehnsüchten und Obsessionen.

TV Today 2000-03: Das wilde Leben, das Regisseur Oskar Roehler ("Silvester Countdown") ausspinnt, besteht tatsächlich aus einer ermüdenden Reihe von Nachtleben- und Beziehungsklischees. Richy Müller und Jasmin Tabatabai werfen sich unablässig abgegriffene Texte an den Kopf. Gregor Törzs ist nur muskelbepackte Staffage und damit am ehesten erträglich. Pathetischer Quatsch. Einer dieser Filme, bei denen einem das bloße Zuschauen peinlich ist.

SzenenfotoKultur Spiegel 2000-02: Ein Berlin-Film von Oskar Roehler, unaufgeräumt wie die Stadt selbst: Jasmin Tabatabai ist mit Richy Müller zusammen, beide huren rum und klammern sich aneinander - ein Nachtstück über Einsamkeit, Angst und die Gier nach Nähe. Sehr, sehr verzweifelt.

film-dienst 2000-03: Gewollt raue Etüde über Langeweile und (Lebens-) Überdruss nach dem Ende aller Tabus, deren maniristische Inszenierung zu konstruiert erscheint, als dass man hinter dem Figuren mehr als eine Kino-Wirklichkeit vermuten könnte.

Cinema 2000-02: Nachtschwärmer in Berlin, aufgerieben zwischen illusorischer Liebe, Krankheit und Tod. Trotz namhafter Besetzung - Jasmin Tabatabai, Richy Müller und Gregor Törzs - ein Klischeefilm.


SzenenfotoBemerkungen


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