Die giftgrüne Substanz unter dem Codenamen "Elvis" wurde zur chemischen Kriegsführung entwickelt. Wenn ihre Temperatur über 50 Grad Fahrenheit steigt, entfaltet sie eine enorme tödliche Wirkung.
Dies zu verhindern fällt ausgerechnet zwei ungleichen Partnern zu, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind, als "Elvis"-Erfinder Dr. Long von dem rachsüchtigen und profitgierigen Ex-Major Brynner umgebracht wird: nämlich dem etwas mysteriösen Tim Mason und dem sympathischen, nur nicht zwingend zur Heldenhaftigkeit neigenden Arlo.
Sie haben weder Wahl noch Lust, doch in einem gestohlenen Eiswagen müssen sie "Elvis" in Sicherheit bringen. Verfolgt von Brynners kaltblütigen und perfekt ausgerüsteten Schergen und bald auch vom falsch informierten US-Militär beginnt eine tödliche Hatz per Truck, Motorrad und Boot.
Und wann immer sich die beiden Männer dank beträchtlicher Schlagfertigkeit ein wenig Ruhe verschaffen können, steht ihnen schon das nächste Hindernis im Weg - nicht zuletzt ihr gegenseitiges Misstrauen ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Hugh Johnson gelang mit "Der Chill Faktor" ein rasantes Action-Spektakel, das dank seiner exzellenten Protagonisten-Paarung Skeet Ulrich und Oscar-Preisträger Cuba Gooding jr. nicht nur für Spannung, sondern auch für entspannende Unterhaltung im Kino sorgt.
TV Movie 2000-06: "Entsetzlich!", "Trash!", "Eine Zumutung!" - selten waren sich US-Kritiker so einig wie bei "Der Chill Faktor". Zu Unrecht! Nach einer fulminanten Anfangssequenz geht's Schlag auf Schlag weiter - mit irren Stunts und annehmbarer Situationskomik. Hugh Johnson hat zwar kein Meisterwerk gedreht, dennoch ist grundsolides Popcorn-Kino gelungen - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Cinema 2000-03: Das Traurigste an diesem Krawallfilm ist nicht das müde Buch (alle jagen eine Superwaffe) oder die 08/15-Regie, sondern dass Oscar-Sieger Cuba Gooding jr. so sein Geld verdienen mußs.
TV Today 2000-06: Action aus der Retorte, bei der man allerlei tolerieren mußs: viele Klischees, einen eklatanten Logikmangel und pseudopfiffige Dialoge, die fast alle ohne Lacher verrecken.
film-dienst 2000-05: Stereotyper Action-Film, der seine Story lediglich als Vorwand benutzt, die Standards des Genres handwerklich routiniert zu recyceln.