Filmkritiken
TV Movie 2000-07: Bestseller-Verfilmungen müssen sich an ihrer Vorlage messen. Regisseur Scott Hicks (47) ging auf Nummer sicher: kein salopper Umgang mit dem Stoff, sondern penible Stiltreue - auch wenn das komplizierte Geflecht aus verschiedenen Erzählebenen manchen Zuschauer überfordern dürfte. Dafür aber gab's in letzter Zeit kaum einen Film, der seine Geschichte in solch herrlichen, fast überirdisch schönen Bildern erzählt.
film-dienst 2000-06: Im gleichberechtigtem Nebeneinander von Gegenwart und Vergangenheit evoziert der Film Schmerz und Schönheit zugleich, indem er jenseits romantischer Klischees von der Tragik dieser einzigartigen Liebe erzählt. Außergewöhnlich behutsam inszeniert und eindrucksvoll gespielt.
TV Today 2000-07: Elegisches Epos, das sich allzu oft in seinen gemäldegleichen Bildkompositionen verliert. Kluge Gedanken gibt's reichlich, doch emotional springt kein Funke über. Und Ethan Hawke spielt wie auf Valium.
Cinema 2000-03: Die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Noch langsamer ist dieses Gerichtsdrama um einen vermeintlichen Mord und seine laaaangatmige Vorgeschichte.
Kultur Spiegel 2000-03: Was kann schief gehen, wenn Hollywood einen Weltbestseller verfilmt? Eine Menge. (...) Immerhin: viel Schnee, ausreichend Zedern.
TV Spielfilm 2000-07: Gelungene Romanverfilmung, detailgetreu und genau getroffen.