dass Trainer Tony D'Amato sein Football-Team
"Miami Sharks" zweimal hintereinander zur Meisterschaft
geführt hat, ist lange her. Jetzt hat er vier Spiele
hintereinander verloren, die Zuschauer bleiben weg, und seine
Starspieler Jack "Cap" Rooney und Luther "Shark" Lavay fallen
aus.
Die skrupellose neue Eignerin des Teams, Christina Pagniacci, sitzt ihm ebenso im Nacken wie sein begabter aber rücksichtsloser Nachwuchsspieler Willie Beamen - D'Amato mußs hilflos mit ansehen, wie ihm die Zügel entgleiten und der alte Teamgeist den Bach runtergeht. Doch das Team ist sein Leben.
Warum sonst sollte er jeden Morgen aufstehen? Darsteller: Al Pacino (Tony D'Amato),
Cameron Diaz
(Christina Pagniacci), Dennis Quaid (Jack "Cap"
Rooney), James Woods
(Dr. Harvey Mandrake), Jamie Foxx (Willie Beamen), LL Cool J
(Julian "J-Man" Washington), Jim Brown (Montezuma Monroe), Lawrence
Taylor (Luther "Shark" Lavay), Matthew Modine (Dr. Ollie Powers),
Charlton Heston (Verbandspräsident), Ann-Margret (Margaret
Pagniacci), Aaron Eckhart (Nick Crozier), John C. McGinley (Jack
Rose), Bill Bellamy (Jimmy Sanderson)
Regie: Oliver Stone Stab: • Produzenten:
Lauren Shuler Donner, Clayton Townsend, Dan Halsted für Ixtlan
/ The Donners' Company • Drehbuch: John Logan, Oliver Stone • Vorlage: Story von Daniel Pyne, John
Logan • Filmmusik: - • Kamera: Salvatore
Totino • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Victor
Kempster • Schnitt: Tom Nordberg, Keith Salomon, Stuart Waks
• Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Star-Regisseur Oliver Stone (Nixon, Platoon) wirft in seiner packenden Milieustudie einen tiefgründigen Blick hinter die Kulissen des knallharten US-Profisports. In diesem bedingungslosen Kampf um sportlichen Ruhm, Geld und Macht brillieren neben Al Pacino (Der Duft der Frauen, Der Pate), Cameron Diaz (Verrückt nach Mary) und Dennis Quaid ("The Big Easy - Der große Leichtsinn") auch James Woods (Contact), LL Cool J (Deep Blue Sea) und Jamie Foxx (The Replacement Killers). TV Movie 2000-06: Der visuelle Overkill von "Natural Born Killers" findet im Football-Stadion seine Fortsetzung: mit superschnellen Schnitten und wirbelnden Kameras hat Oliver Stone auf den Schlachtfeldern des Sports eine Nonstop-Action geschaffen. Sie verleiht dem Film zwar einen realistischen Anstrich, macht ihn zugleich aber zum zittrigsten Streifen seit "Blair Witch Project". Der im hypernervösen MTV-Stil gedrehte, lärmige Film ist aber nicht nur eine Tortur für die Sinne, sondern zudem inhaltlich enttäuschend: Statt den Mythos Football zu entzaubern, ist Stone sämtliche gängigen Klischees auf den Leim gegangen.
TV Today 2000-06: Dieses (Licht-)Spiel endet mit einem Triumph der Optik über die Story. Na, zumindest ist dazu eine beeindruckende Star-Mannschaft aufgelaufen.
Cinema 2000-03: Fouls auf und
abseits des Rasens in diesem Football-Drama, aus dem Regisseur
Oliver Stone als
Sieger hervorgeht.
|



dass Trainer Tony D'Amato sein Football-Team
"Miami Sharks" zweimal hintereinander zur Meisterschaft
geführt hat, ist lange her. Jetzt hat er vier Spiele
hintereinander verloren, die Zuschauer bleiben weg, und seine
Starspieler Jack "Cap" Rooney und Luther "Shark" Lavay fallen
aus.
Darsteller:
Filmkritiken
film-dienst 2000-05: An einem nur scheinbar
überschaubaren Mikroskosmos, der durch die fulminante
filmische Erzählweise immer mehr zerstückelt wird,
zeichnet der Film den immer schnelleren Zerfall einer Gesellschaft
nach, deren Einzelteile kaum noch miteinander verbunden werden
können. Gespiegelt wird die in einer rasanten, mitunter
geradezu hysterischen Inszenierung, die Ausdruck der
kulturpessimistischen Haltung des Regisseurs ist.
TV Spielfilm 2000-06: Keine Bewertung möglich. Aber:
Ein Film mit Riesen-Besetzung und laut "Variety" der
unterhaltsamste Stone-Film überhaupt.