Die Asche meiner Mutter

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Asche meiner Mutter
Titel USA: Angela's Ashes
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 2000-03-02
Kino USA: 1999-12-22
Laufzeit Kino: 145 Minuten
Kinoverleih D: UIP

Videocover
Videocover Video Deutschland: 2000-10-19
Kaufkassette: 2001-05-10
Laufzeit Video: 140 Minuten
Anbieter: Universal


Szenenfoto Brooklyn, 1935. Der fünfjährige Frank lebt mit seinen Eltern und vier Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen. Als das jüngste Kind stirbt, verlässt die Familie Amerika, um in Irland ihr Glück zu suchen.

Doch auch in der Heimat der jungen Eltern wird das Leben nicht besser. Frank wird größer und hat einen großen Traum: zurück nach Amerika zu gehen ...


SzenenfotoDarsteller: Emily Watson (Angela), Robert Carlyle (Vater), Joe Breen (junger Frank), Ciaran Owens (mittlerer Frank), Michael Legge (älterer Frank)

Regie: Alan Parker

Stab: • Produzenten: Scott Rudin, David Brown, Alan Parker • Drehbuch: Laura Jones, Alan ParkerVorlage: Roman "Die Asche meiner Mutter" von Frank McCourts • Filmmusik: John Williams • Kamera: Michael Seresin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Geoffrey Kirkland • Schnitt: Gerry Hambling • Kostüme: Consolata Boyle • Make Up: Sarah Monzani • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Der Spiegel 2000-09: Bei der Verfilmmung des Bestsellers von Frank McCourt hatten die Regenmacher den härtesten Job: Nieselregen, Dauerregen, Platzregen - eigentlich müssten am Kinoeingang Gummistiefel ausgeteilt werden. Der britische Regisseur Alan Parker hat McCourts Beschreibung seiner bitterarmen Kindheit im Irland der dreißiger und vierziger Jahre ernst, redlich und originalgetreu verfilmt.

TV Movie 2000-05: Über zwei Stunden Elend - kann man das ertragen? Man kann! So wie das Buch trifft auch der Film mitten ins Herz. Störend ist allenfalls, dass Limericks Slums auf der Leinwand stets ein wenig zu malerisch wirken. Autor Frank McCourt macht das nichts: "Ich liebe diesen Film. Er hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen." Und er muss es ja schließlich am besten wissen.

SzenenfotoKultur Spiegel 2000-03: Ein schönerer Titel wäre "Asche zu Asche" gewesen: Der Film enthält alle Nuancen von Grau, die dieser farblose Farbe zu bieten hat. (...) Leider reichen die Bilder, die Regisseur Alan Parker findet, nicht an jene heran, die der Roman von Frank McCourt im Kopf des Lesers in Gang setzt. Nur die Darsteller bringen ein bisschen Farbe ins Spiel.

film-dienst 2000-05: Ein in düsteren Farben gehaltener Film von der regennassen Kulisse der Stadt Limerick der um Authentizität ringt, das Sujet der Armut jedoch bestenfalls als Still-Leben ausstellt und sich dadurch um ein Großteil seiner Wirkung bringt.

Cinema 2000-03: Humor ist, wenn man trotzdem lacht - aber nicht hier. Stattdessen beeindruckt Alan Parkers Film über eine traurige Kindheit mit melancholischer Wucht.

SzenenfotoTV Today 2000-05: Die anrührende Chronik einer kaputten Kindheit, mit großer Liebe und Sorgfalt erzählt. Gefühlskino par excellence.

TV Spielfilm 2000-05: Elegante und stilsichere Literaturverfilmung, zugleich nah genug dran und weit genug weg.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1999 für John Williams (Musik)

Dirk Jasper FilmLexikon
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