London, 1946. In einer regnerischen Nacht begegnet der Schriftsteller Maurice Bendrix durch Zufall Henry Miles, dem Mann seiner ehemaligen Geliebten Sarah.
Obwohl Sarah die leidenschaftliche Affäre mit Bendrix vor zwei Jahren abrupt beendete und jeden Kontakt zu ihm abbrach, flammt seine obsessive Leidenschaft für sie wieder auf.
Von Eifersucht getrieben, beginnt er, die Vergangenheit erneut zu durchleben und Nachforschungen über Sarah anzustellen, die bald sein ganzen Leben verändern ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Oscar-Preisträger Neil Jordan ("The Crying Game") erzählt in "Das Ende einer Affäre" eine ebenso brillante wie ergreifende Geschichte über Liebe, Betrug und Eifersucht. In den Hauptrollen dieser exzellenten Verfilmung eines Romans von Graham Greene glänzen Ralph Fiennes (Der englische Patient), Stephen Rea ("The Crying Game") und Julianne Moore (Ein perfekter Ehemann).
TV Movie 2000-05: Der Film besticht durch eine dunkle, bis ins Detail stimmige und dadurch fesselnde Atmosphäre. In diesem perfekten Ambiente finden die Kämpfe mit den Gefühlen weitgehend im Inneren der Figuren statt. Dabei kann sich Neil Jordan voll auf seine überzeugenden Darsteller verlassen - vor allem Ian Hart sorgt als übermotivierter Detektiv gekonnt für eine heitere Note.
film-dienst 2000-04: Verfilmung eines autobiografisch gefärbten Romans von Graham Greene, die mit großer stilistischer Geschlossenheit und genauen, nüchternen Dialogen das intime Bild einer Liebe im Krieg entwirft, zuerst aus der Sicht des Mannes, dann aus der der Frau. Die Relevanz des Adaption für ein heutiges Publikum bleibt aber begrenzt.
Kultur Spiegel 2000-02: Regisseur Neil Jordan erzählt - nach einem Graham-Greene-Roman - in geschachtelten Zeitsprüngen eine Dreiecksgeschichte. (...) Wenn die Kirche mal eine Erweckungsfilm braucht, kann sie auf dieses Rührstück zurückgreifen.
Cinema 2000-02: Er wird als einer der größten Darsteller seiner Generation gefeiert, dabei benutzt Ralph Fiennes stets die selbe Mimik: leicht säuerlich. So auch in dieser Love-Story um Schuld, Sühne und Gott. Wem's gefällt ...
Cinema 2000-03: Die Liebe ist ein seltsames Spiel, erst recht wenn Gott sich einmischt. Wie bei dieser katholisch verschwurbelten Graham-Greene-Verfilmung mit Ralph Fiennes.
TV Today 2000-05: Eine leidenschaftslose Romanze, die in etwa so viel Dramatik entwickelt wie eine Runde Domino.