Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Ein bewegendes Drama um Gerechtigkeit, Menschenrechte und Freundschaft. Oscar-Gewinner Denzel Washington ("Glory", "Malcolm X") glänzt unter der Regie von Norman Jewison (Die Thomas Crown Affäre, "Mondsüchtig") in der Rolle eines unschuldigen Mannes.
TV Movie 2000-05: Emotionale Anteilnahme erfordert eine glaubwürdige Darstellung, und dies schafft Denzel Washington mit Bravour. Überzeugend zeichnet er Rubin Carters Leidensweg nach, schildert dessen Bemühungen, selbst unter unmenschlichen Bedingungen Würde zu bewahren. So führt Denzel Washingtons intensives Spiel - und Norman Jewisons einfühlsame Regie - dazu, dass "Hurricane" unter die Haut geht.
film-dienst 2000-05: Der mit konventionellen erzählerischen Mitteln stilsicher inszenierte Film versteht sich nicht als Sportlerporträt, sondern reflektiert anhand eines prominenten Falls die Rassenproblematik in den Vereinigten Staaten. Ein Partei nehmender, "politisch korrekter" Film, der vor allem durch die außerordentliche Leistung des Hauptdarstellers besticht.
Kultur Spiegel 2000-03: Eine wahre Geschichte, zum Lehrstück überhöht. (...) Das der Boxer unschuldig ist, macht Ragisseur Norman Jewison schnell deutlich; welches Komplott ihn hinter Gitter brachte, erzählt der Film. (...) Norman Jewison ist im MTV Kino von Heute ein Dinosaurier: Ihm geht es um Werte, nie um Effekte.
Cinema 2000-05: Box-Weltmeister Rubin Carter saß 22 Jahre unschuldig im Gefängnis. Etwas zu ehrfürchtig geraten, schlägt einen die Bio mit Denzel Washington nicht K.O., Sieg aber immerhin nach Punkten.
TV Today 2000-05: Denzel Washington beherrscht mimische Zwischentöne wie kaum ein anderer Schauspieler in Hollywood. Wäre der Film ebenso brillant, wäre er ein Meisterwerk.
TV Spielfilm 2000-05: Konventionell erzählt, aber herausragend gespielt von Oscar-Anwärter Denzel Washington.