Gottes Werk & Teufels Beitrag

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Oscar® •

Titel Deutschland: Gottes Werk & Teufels Beitrag
Titel USA: The Cider House Rules
Genre: Drama
Farbe, USA, 1999

Kino USA: 10. Dezember 1999
Kino Deutschland: 16. März 2000
Laufzeit Kino: 125 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: 26. September 2000
Video Deutschland: 26. September 2000
Laufzeit DVD/Video: 120 Minuten



Inhalt Die USA in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Der warmherzige Wilbur Larch leitet in St. Cloud ein Waisenhaus. Zu dem Waisenkind Homer Wells entwickelt der kinderlose Arzt allmählich eine tiefgehende Vater-Sohn-Beziehung und bringt ihm alles Wissenswerte über die Medizin bei.

Doch die ausgeprägte Persönlichkeit Larchs stellt hohe Ansprüche an den Jungen. Und so beschließt Homer fortzugehen, um die Bahnen seines Lebens selbst zu bestimmen ...


Darsteller & Stab Darsteller: Michael Caine (Dr. Wilbur Larch), Tobey Maguire (Homer Wells), Charlize Theron (Candy Kendall), Delroy Lindo (Mr. Rose), Paul Rudd (Wally Worthington), Kathey Baker (Schwester Angela), Jane Alexander (Schwester Edna), Erykah Badu (Rose Rose), Kieran Culkin (Buster), Kate Nelligan (Olive Worthington), Heavy D (Peaches)

Stab:Regie: Lasse HallströmProduktion: Richard N. Gladstein • Drehbuch: John Irving • Vorlage: Roman "Gottes Werk & Teufels Beitrag" von John Irving • Musik: Rachel Portman • Kamera: Oliver Stapleton • Spezialeffekte: - • Ausstattung: David Gropman • Schnitt: Lisa Zeno Churgin • Kostüme: Renee Ehrlich Kalfus • Make Up: - • Ton: - • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken Dirk Jasper FilmLexikon: John Irvings gleichnamiger Bestseller erzählt vom schmerzhaften Weg des Erwachsenwerdens. John Irving selbst adaptierte seinen Roman für die Leinwand, die Regie übernahm der Schwede Lasse Hallström ("Gilbert Grape").

film-dienst 06/2000: Verfilmung des gleichnamigen voluminösen Romans von John Irving, die die Vorlage entschlackt und dank hervorragender Darsteller auf den Punkt bringt. Dabei tritt pointiert die Ambivalenz von Gut und Böse zu Tage, die als zwei Seiten einer Medaille dargestellt werden. Hervorragend inszeniert und gespielt, trägt vor allem auch die brillante Kameraarbeit zum Gelingen des klugen Films bei.

TV Movie 06/2000: Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über moralische Verantwortung und wahre Liebe - doch trotz des Stoffes gleitet der Film, der für sieben Oscars nominiert wurde, nie in Rührseligkeit ab. Stattdessen wird die Story mit trockenem Witz vermittelt und von brillanten Darstellern getragen.

TV Today 06/2000: Ein bekennend altmodisches, zutiefst rührendes Drama, das brisante Themen wie Kindesmissbrauch, Drogensucht und Abtreibung sehr subtil behandelt. Nicht nur Michael Caine glänzt: auch Tobey Maguire und Charlize Theron spielen brillant.

Cinema 2000-03: Gottes Werk & Teufels Beitrag ist die bislang vierte Verfilmung eines John Irving-Romans - und (Fans können aufatmen!) die mit Abstand gelungenste.

Kultur Spiegel 2000-03: Die Geschichte von John Irving ist so gut, dass es unmöglich ist, daraus keinen sehenswerten Film zu machen.

TV Spielfilm 2000-06: Anrührende, witzige und zugleich tiefsinnige Tragikomödie. Gelungene, toll gespielte Buchverfilmung.


Oscar®
  • Oscar für 1999: Michael Caine (Nebendarsteller)
  • Oscar für 1999: John Irving (Drehbuch-Adaption)
  • Oscar-Nominierung für 1999: Gottes Werk & Teufels Beitrag (Bester Film)
  • Oscar-Nominierung für 1999: David Walker (Ausstattung)
  • Oscar-Nominierung für 1999: Lisa Zeno Churgin (Schnitt)
  • Oscar-Nominierung für 1999: Rachel Portman (Musik)
  • Oscar-Nominierung für 1999: Lasse Hallstrom (Regie)
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Filmplakat
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