Fiona

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Produktionsnotizen

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Fiona
Titel USA: Fiona
Genre: Drama
Farbe, USA, 1998, FSK 16

Kino Deutschland: 2000-03-02
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: Pegasos



Szenenfoto Fiona wird im Alter von sechs Monaten von ihrer Mutter auf den Strassen New Yorks ausgesetzt. In gewalttätigen Verhältnissen wächst sie bei Pflegeeltern auf und wird zur Prostituierten. Ihre biologische Mutter, Anita, auch eine Hure und nebenbei Friseuse, arbeitet im gleichen Stadtviertel, ohne dass die beiden voneinander wissen.

Fiona lebt jenseits konventioneller und moralischer Grenzen: ebenso fähig zu hingebungsvoller Liebe wie zu großer Grausamkeit. Drei Polizisten tötet sie mit der gleichen Nonchalance, mit der sie verführt und sich verführen lässt. Aus reinem Mitgefühl überlässt sie Freunden ihr letztes Geld, ohne zu wissen, wie sie selbst überlebt.

Mit 31 trifft Fiona ihre Mutter, der das Leben übel mitgespielt hat. Anita erkennt Fiona an ihrer Halskette. Die beiden stürzen sich in eine explosive emotionale und erotische Beziehung. Fiona beschließt, New York den Rücken zu kehren. Als sie - wie so oft - in einem Laden Kekse stiehlt, wird sie angeschossen. Verwundet will sie nach Kalifornien flüchten, um ein neues Leben zu beginnen ...


SzenenfotoDarsteller: Anna Thomson (Fiona), Felicia Maguire (Anita), Alyssa Mulhern (Alys), Anna Grace (Patty), Bill Dawes (Harvey), Mike Hodge (Ernie), Christopher McCann (Kasseem), Matthew Powers (Larry), Susan Ponczkowski (Suzy Q.), Michelle Santopietro (Bedienung), Peggy van Tries (Joker), Phil LaRocca (Ladenbesitzer), Alice Blythe (junge Fiona), Liza Abate (Elizabetta), Samantha Buck (Bewährungshelferin), Lisa Sauber (Juicy)

Regie: Amos Kollek

Stab: • Produzenten: Zack Habakuk, Osnat Shalev für Amko Productions • Drehbuch: Amos Kollek • Vorlage: - • Filmmusik: Alison Gordy • Kamera: Ed Talavera • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Jeff Harkavy • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Jack Kole • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ungemein provokativ und radikal erzählt Amos Kollek das Leben Fionas zwischen sexuellen Beziehungen zu beiden Geschlechtern, Drogen, Gewalt und Zärtlichkeit.

film-dienst 2000-05: Ein in der Hauptrolle bis zur Selbstaufgabe gespielter Film, der nicht zuletzt durch seine Nähe zur Pornografie den Zuschauer einem Wechselbad der Gefühle aussetzt und ihn mit einem selbstzerstörerischen Leben konfrontiert, dessen Entwicklung trotz aller Konsequenz eher schwer nachvollziehbar ist. Die dokumentarische Authentizizät des Films überzeugt jedoch ebenso wie die inszenatorische Umsetzung des Milieus.

Cinema 2000-03: Sie arbeiten im ältesten Beruf der Welt - und wirken auch vorzeitig gealtert. Regisseur Amos Kollek ("Sue") nähert sich New Yorker Huren weniger behutsam als brutal realistisch.

TV Today 2000-05: Ungeschönt - aber seltsam voyeuristisch erzählt.

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