Zunächst entstand Fiona als kurzes Drehbuch, in dem Amos
Kollek das schnelle und zerstörerische Leben einer jungen Frau
in einer Welt der Prostitution und Drogen skizziert hatte. Anna
Thomson sollte die Hauptrolle spielen.
Für seine Recherchen führte Amos Kollek zahllose Interviews mit Prostituierten im East Village New Yorks. Sie führten ihn schließlich in eine Wohnung in der elften Strasse: eine Unterkunft für Drogenhändler, Prostituierte und ihre Freier, ein Ort an dem Crack geraucht, Heroin gespritzt und Geschichten erzählt werden. Kollek entschloss sich, den Ort und einige seiner "Bewohner" in den Mittelpunkt seines Films zu stellen.
Die Dreharbeiten für Fiona
dauerten sechzehn Tage, mit einem kleinem engagierten Team, einer
Handkamera, fast ohne Proben und mit noch weniger Vorbereitung. Es
ging darum, wie Amos Kollek es formuliert hat, den Moment, einen
Ort und eine Situation so zu erfassen, wie sie sich darboten, dabei
schnell zu sein und etwas einzufangen, was man in dieser Form nur
selten gesehen hat.
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Zunächst entstand Fiona als kurzes Drehbuch, in dem Amos
Kollek das schnelle und zerstörerische Leben einer jungen Frau
in einer Welt der Prostitution und Drogen skizziert hatte. Anna
Thomson sollte die Hauptrolle spielen.
Die
Dreharbeiten begannen kurz danach, und dokumentarische Aufnahmen
aus dem Crackhouse und den Strassen des East Village mischten sich
ständig mit ausgearbeiteten Drehbuchszenen. Dabei wurde die
Funktion der Prostituierten immer wichtiger, und sie
übernahmen zunehmend Rollen, die ursprünglich
Schauspielern zugedacht waren.