So weit die Füße tragen
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: So weit die Füße tragen
Genre: Abenteuer
Farbe, Deutschland, 2001

Kino Deutschland: 2001-12-27
Laufzeit Kino: 158 Minuten
Kinoverleih D: Angel Falls

DVD Deutschland: 2002-10-17
Kauf DVD: 2002-12-04
Video Deutschland: 2002-10-17
Kauf Video: 2002-12-04
Laufzeit DVD/Video: 151 Minuten



Szenenfoto Die Geschichte des deutschen Soldaten Clemens Forell und seine dramatische Flucht aus einem sibirischen Kriegsgefangenenlager. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlägt sich Forell durch die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch.

Drei Jahre ist er unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuß. Über 14.000 Kilometer legt er auf seiner Flucht zurück. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor für einen schon verlorenen Krieg verlassen mußste.


SzenenfotoDarsteller: Bernhard Bettermann (Clemens Forell), Michael Mendl (Lagerarzt Dr. Stauffer), Anatoly Kotenyov (Kamenev), Irina Pantaeva (Irina), Iris Böhm (Kathrin), Anna Herrmann (Lieschen), Adalbert Mayer (Pfarrer), Hans Uwe Bauer (Leibrecht), Antonio Wannek (Mattern), André Hennicke (Bauknecht), Johannes Hitzblech (Danhorn), Stephan Wolf-Schönburg (Klugmann), Alexander Jefremov (Igor), Nikolai Kondrashkin (Schamane), Wladimir Korpus (Semjon), Igor Filtschenkov (Anastas), Irina Narbekova (Lagerärztin Dr. Pachmutova), Hans Peter Hallwachs (Onkel Baudrexel)

Regie: Hardy Martins

Stab: • Produzenten: Jimmy C. Gerum, Hardy Martins für Cascadeur Filmproduktion / Koproduktion CP Medien AG / B+C Film • Drehbuch: Bernd Schwamm, Bastian Clevé, Hardy Martins • Vorlage: Roman "So weit die Füße tragen" von Josef Martin Bauer • Filmmusik: Edward Artemyev • Kamera: Pavel Lebeshev • Spezialeffekte: Das Werk / Jens Döldissen • Ausstattung: Valentin Gidulanov, Igor Schtschelokov • Schnitt: Andreas Marschall • Kostüme: Tatjana Konotopova • Make Up: Grigorij Chraputzki • Ton: Sergej Tschuprov • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Cinema 2001-12: Das Remake von Ex-Stuntman Hardy Martins (Cascadeur) wirkt leider - obgleich nicht mehr in Schwarz-Weiß gefilmt - ebenfalls wie ein 50er Jahre Produkt: ein Kalter-Krieg-Kriech-und-Krabbelfilm voll unmenschlich diabolischer Sowjets und aufrechter, wackerer Teutonen. Die durchaus opulenten Bilder und relativ guten Spannungsszenen können zudem nicht für die dümmlichen Dialoge und, gelinde gesagt, schwachen Darstellerleistungen entschädigen. Zweieinhalb Stunden sieht man hier Clemens Forell zu - und am Ende ist er einem immer noch schnuppe.

Cinebiz: Beeindruckend der Schauwert die unendlichen Landschaften von Nikita Michalkovs Kameramann Pavel Lebeshev ausdrucksstark fotografiert. und für Zuschauer mit Hang zu überbordenden Gefühlen ist der Moment, in dem der Mann seine Familie in die Kirche unter weihnachtlichen Klängen in die Arme schließt, sicherlich Auftakt zum gemeinschaftlichen Taschentücherzücken. Würdiger Schlusspunkt eines überaus beachtlichen Stücks Kraftkino.

Jens Golombek (TV-Movie) 2002-01: Zweiter Startversuch für Ex-Stuntman Hardy Martins, der 1998 mit seinem Regiedebüt "Cascadeur" einen Riesenflop erlebte. Diesmal kommt er besser weg. "So weit die Füße tragen" ist solides, spannendes Abenteuerkino in faszinierender Schneelandschaft. Dramaturgisch stellenweise noch etwas holprig, überwiegt dennoch der positive Gesamteindruck.

film-dienst 2001-26: Weniger am politischen Hintergrund als am Abenteuerpotenzial der Geschichte interessiert, überzeugt der Film trotz einiger erzählerischer Redundanzen vor allem durch die großartigen Bilder und einen ausgesprochen präsent agierenden Hauptdarsteller.

Kino-News 2002-01: Die spannendsten Geschichten schreibt nur das Leben.


SzenenfotoOscar ®



SzenenfotoBemerkungen

Am 14. Januar 2001 war der letzte Drehtag der Kino-Neuverfilmung. Damit sind Dreharbeiten zu Ende gegangen, die seit dem 4. Februar 2000 an über 140 Drehtagen in Weissrussland, Karelien, Nördliches Eismeer, Usbekistan, Sibirien, Mitteldeutschland und Bayern durchgeführt wurden.

Dirk Jasper FilmLexikon
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