|
|
| • Inhalt • Cast & Crew • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Ausführlicher Inhalt • Produktionstagebücher • Filmplakat in Großformat • Interview mit Bernhard Bettermann • |
| Filmplakat | |
|---|---|
![]() |
Titel Deutschland: So weit die Füße tragen Genre: Abenteuer Farbe, Deutschland, 2001 Kino Deutschland:
2001-12-27 DVD Deutschland:
2002-10-17
|
Die Geschichte des
deutschen Soldaten Clemens Forell und seine dramatische Flucht aus
einem sibirischen Kriegsgefangenenlager. Vor dem grandiosen
Panorama der sibirischen Landschaft schlägt sich Forell durch
die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch.
Drei Jahre ist er
unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu
Fuß. Über 14.000 Kilometer legt er auf seiner Flucht
zurück. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie
wiedersehen, die er acht Jahre zuvor für einen schon
verlorenen Krieg verlassen mußste.
Darsteller: Bernhard
Bettermann (Clemens Forell), Michael Mendl (Lagerarzt Dr.
Stauffer), Anatoly Kotenyov (Kamenev), Irina Pantaeva (Irina), Iris
Böhm (Kathrin), Anna Herrmann (Lieschen), Adalbert Mayer
(Pfarrer), Hans Uwe Bauer (Leibrecht), Antonio Wannek (Mattern),
André Hennicke (Bauknecht), Johannes Hitzblech (Danhorn),
Stephan Wolf-Schönburg (Klugmann), Alexander Jefremov (Igor),
Nikolai Kondrashkin (Schamane), Wladimir Korpus (Semjon), Igor
Filtschenkov (Anastas), Irina Narbekova (Lagerärztin Dr.
Pachmutova), Hans Peter Hallwachs (Onkel Baudrexel)
Regie: Hardy Martins
Stab: •
Produzenten: Jimmy C. Gerum, Hardy Martins für Cascadeur
Filmproduktion / Koproduktion CP Medien AG / B+C Film •
Drehbuch: Bernd Schwamm, Bastian Clevé, Hardy Martins •
Vorlage: Roman "So weit die
Füße tragen" von Josef Martin Bauer • Filmmusik: Edward Artemyev •
Kamera: Pavel Lebeshev • Spezialeffekte: Das Werk / Jens
Döldissen • Ausstattung: Valentin Gidulanov, Igor
Schtschelokov • Schnitt: Andreas Marschall •
Kostüme: Tatjana Konotopova • Make Up: Grigorij
Chraputzki • Ton: Sergej Tschuprov • Toneffektschnitt:
- • Stunts: - •
Filmkritiken
Cinema 2001-12: Das Remake von Ex-Stuntman Hardy Martins (Cascadeur) wirkt leider - obgleich nicht mehr in Schwarz-Weiß gefilmt - ebenfalls wie ein 50er Jahre Produkt: ein Kalter-Krieg-Kriech-und-Krabbelfilm voll unmenschlich diabolischer Sowjets und aufrechter, wackerer Teutonen. Die durchaus opulenten Bilder und relativ guten Spannungsszenen können zudem nicht für die dümmlichen Dialoge und, gelinde gesagt, schwachen Darstellerleistungen entschädigen. Zweieinhalb Stunden sieht man hier Clemens Forell zu - und am Ende ist er einem immer noch schnuppe.
Cinebiz: Beeindruckend der Schauwert die unendlichen Landschaften von Nikita Michalkovs Kameramann Pavel Lebeshev ausdrucksstark fotografiert. und für Zuschauer mit Hang zu überbordenden Gefühlen ist der Moment, in dem der Mann seine Familie in die Kirche unter weihnachtlichen Klängen in die Arme schließt, sicherlich Auftakt zum gemeinschaftlichen Taschentücherzücken. Würdiger Schlusspunkt eines überaus beachtlichen Stücks Kraftkino.
Jens Golombek (TV-Movie) 2002-01: Zweiter Startversuch für Ex-Stuntman Hardy Martins, der 1998 mit seinem Regiedebüt "Cascadeur" einen Riesenflop erlebte. Diesmal kommt er besser weg. "So weit die Füße tragen" ist solides, spannendes Abenteuerkino in faszinierender Schneelandschaft. Dramaturgisch stellenweise noch etwas holprig, überwiegt dennoch der positive Gesamteindruck.
film-dienst 2001-26: Weniger am politischen Hintergrund als am Abenteuerpotenzial der Geschichte interessiert, überzeugt der Film trotz einiger erzählerischer Redundanzen vor allem durch die großartigen Bilder und einen ausgesprochen präsent agierenden Hauptdarsteller.
Kino-News
2002-01: Die spannendsten Geschichten schreibt nur das
Leben.
Oscar ®
Bemerkungen
Am 14. Januar 2001 war
der letzte Drehtag der Kino-Neuverfilmung. Damit sind Dreharbeiten
zu Ende gegangen, die seit dem 4. Februar 2000 an über 140
Drehtagen in Weissrussland, Karelien, Nördliches Eismeer,
Usbekistan, Sibirien, Mitteldeutschland und Bayern
durchgeführt wurden.
|
|
| © Fotos: 2001 Angel Falls © 1994 - 2010 Dirk Jasper |

