Der Einstein des Sex

• Inhalt • Darsteller & Stab • Filmkritiken • Filmplakat im Großformat: Deutschland

Titel Deutschland: Der Einstein des Sex
Titel USA: Der Einstein des Sex
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 2000

Kino USA: -
Kino Deutschland: 16. März 2000
Laufzeit Kino: 102 Minuten, FSK 12

DVD Deutschland: -
Video Deutschland: 14. November 2000
Laufzeit DVD/Video: 98 Minuten



Inhalt "Der Einstein des Sex", so nannte die US-Presse den einst weltberühmten deutschen Sexual-Wissenschaftler Dr. Magnus Hirschfeld, den Vorkämpfer für ein liberaleres Sexual-Strefrecht und eine den Menschen verpflichtete Sexual-Forschung.

In Kolberg als Sohn eines liberalen jüdischen Arztes geboren, wird Magnus zusammen mit dem geliebten Pflegebruder Richard eine sorgfältige und umfassende Ausbildung zuteil.

Die Träume fliegen hoch, mindestens die Welt wollen die beiden verändern. Ob als Schriftsteller, Künstler oder Wissenschaftler, spielt dabei keine Rolle. Während des gemeinsamen Medizinstudiums zerbricht die Jugend-Freundschaft.

Richard erliegt dem konservativen Einfluss der Hochschule, während Magnus immer stärker an dem zweifelt, was seine Kommilitonen so selbstverständlich mitschreiben. Zum Beispiel daran, dass Homosexualität krankhaft und unnatürlich sei ...


Darsteller & Stab Darsteller: Kai Schumann (Dr. Magnus Hirschfeld), Friedel von Wangenheim (Magnus Hirschfeld), Ben Becker (Adolf Brand), Wolfgang Völz (Polizeipräsident), Otto Sander (Professor Steinach), Meret Becker (Arbeiterin), Monika Hansen (Gräfin), Gerd Lukas Storzer (Baron von Teschenberg), Olaf Drauschke (Karl Giese), Tima die Göttliche (Dorchen)

Stab:Regie: Rosa von Praunheim • Produktion: Rosa von Praunheim • Drehbuch: Chris Kraus, Valentin Passoni • Vorlage: - • Filmmusik: Karl-Ernst Sasse • Kamera: Elfi MikeschSpezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Michael E. Shephard • Kostüme: Doros Wolf • Make Up: Uschi Menzel-Schäfer • Ton: Lilly Grothe • Ton(effekt)schnitt: - • Stunts: - •


Filmkritiken film-dienst 06/2000: Ein lobenswerter Versuch, der bisweilen ausgesprochen dilettantisch ausfällt. Immerhin wurde die Rolle des alternden Titelhelden erstaunlich kontrapunktisch erarbeitet, wodurch die naheliegende Heroisierung auf wohltuende Weise unterlaufen wird. Stattdessen vermittelt der Film, dass der Pionier der Toleranz nicht aus abstrakter Weltverbesserei heraus gelebt hat, sondern aus einem tiefverwurzelten höchst individuellem Humanismus.

Kultur Spiegel 03/2000: Rascher Aufstieg und frühes Leid, politischer Furor und privates Desaster, erfreulich konventionell erzählt vor dem politischen Hintergrund der Weimarer Republik - ein filmisches Poesiealbum aufrechten Empfindens.

Cinema 03/2000: Rosa von Praunheims Biografie eines schwulen Vorkämpfers - Kino, das auch für den Sexualkundeunterricht taugt.

Filmplakat
Video-Cover
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto
Szenenfoto

Dirk Jasper FilmLexikon

© Fotos: Ventura Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper