Orfeu Negro

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Filmplakat im Großformat

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Orfeu Negro
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, Italien, Brasilien, FSK 16

Kino Deutschland: 1959-10-06
Wiederaufführung: 2000-03-23
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: MFA (WA)

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 96 Minuten
Anbieter: Atlas


Szenenfoto Die junge und schöne Euridice, die sich von einem Unbekannten verfolgt wähnt, kommt aus ihrem Heimatdorf zum ersten Mal in die Großstadt Rio de Janeiro. Dort begegnet sie dem Straßenbahnfahrer Orfeu. Beide verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Während des Karnevals taucht der als Tod verkleidete Unbekannte wieder auf.

Orfeu führt ungewollt den Tod seiner Geliebten herbei, die der Tod entführt. Nach einer qualvollen Suche findet er Euridice. Mit der Geliebten im Arm wird er von seiner eifersüchtigen Verlobten in einen Abgrund gestürzt. Im Tod sind die Liebenden wieder vereint.


SzenenfotoDarsteller: Breno Mello (Orfeu), Marpessa Dawn (Euridice), Adhemar da Silva (Tod), Lourdes de Oliveira (Mira), Lea Garcia (Serafina)

Regie: Marcel Camus

Stab: • Produzenten: Sacha Gordine für Dispat / Gemma / Tupan • Drehbuch: Jacques Viot, Marcel Camus • Vorlage: Bühnenstück "Orfeu da Conceicao" von Vinitius de Moraes • Filmmusik: Luis Bonta, Antonio Carlos Jobim • Kamera: Jean Bourgoin • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Andrée Feix • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der antike Mythos des Paares Orpheus und Eurydike in der Gegenwart des tropischen Karnevals der Metropole Rio de Janeiro. In einem Rausch an Farben und Formen, Klängen und Rhythmen, Tänzen und Melodien entsteht mit ausschließlich farbigen Laiendarstellern eine Neudeutung des zeitlosen Dramas. Die Vitalität der Personen, der Taumel und die Extase der Gefühle und die explosive Kraft der Temperamente verbinden sich zu einem schönheitstrunkenen Hymnus auf Liebe und Lebensfreude.

Lexikon des internationalen Films: Marcel Camus' "entmythologisierte" Version des Stoffes ist ästhetisch äußerst geschmackvoll zubereitet, erhält ihren Reiz freilich weniger durch filmkünstlerische Originalität als durch die erregende Exotik der Schauplätze und Darsteller.

Cinema 2000-03: Wunderbare Ballade, die den Mythos von Orpheus und Eurydike in die Slums von Rio de Janeiro zur Zeit des Karnevals verlegt. Marcel Camus erhielt in Cannes dafür die Goldene Palme.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1959 für "Orfeu Negro" (Bester Auslandsfilm)

Dirk Jasper FilmLexikon
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