In den 20er und 30er Jahren gilt er nach
Django Reinhardt als der "zweitbeste Gitarrist der Welt": Der
Jazzmusiker Emmet Ray, der sich mit Engagements in Nachtclubs
über Wasser hält und seine Gagen ab und zu als
Teilzeit-Zuhälter aufbessert.
Neben der Musik interessieren ihn vor allem schnelle Autos, modische Kleidung und schöne Frauen. Als er die stumme Wäscherin Hattie kennen lernt, scheint sein unstetes Leben für eine Weile zur Ruhe zu kommen. Doch Emmet ist viel zu sehr
Egozentriker und selbstverliebter Künstler, als dass er sich
ändern könnte ... Darsteller: Sean Penn (Emmet Ray), Samantha
Morton (Hattie), Uma
Thurman (Blanche), Anthony LaPaglia (Al Torrio), Gretchen Mol
(Ellie), Woody Allen
(Woody Allen)
Regie: Woody Allen Stab: • Produzenten:
Jean Doumanian • Drehbuch: Woody Allen • Vorlage: - • Filmmusik: Dick Hyman • Kamera:
Zhao Fei • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Santo
Loquasto • Schnitt: Alisa Lepselter • Kostüme:
Laura Cunningham Bauer • Make Up: - • Ton: - •
Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach "Zelig" und "Broadway Danny Rose" beschäftigt sich Regiemeister Woody Allen in "Sweet And Lowdown" zum dritten Mal mit einer fiktiven Biografie. Und wie so oft spielt die Musik eine tragende Rolle. Mit swingendem Jazz auf höchstem Niveau, einer Story voll Haken schlagender Wendungen und einem grandiosen Hauptdarsteller inszeniert er leichthändig eine melancholische Komödie, die durch ihre fast dokumentarische Dichte und ein perfekt eingefangenes Zeitkolorit das Zeug zum Klassiker hat.
film-dienst 2000-07: Sean Penn liefert die vorzügliche Darstellung eines selbstverliebten Rüpels und Frauenhelden, dessen emotionale Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der Musik äußerst beschränkt bleiben, bis er am eigenen Leib Schmerz und Verlust erfährt. Ein ausgesprochenen vergnügliches Stück Kino.
Cinema 2000-04: Ein Musikerporträt von Woody Allen mit reichlich Retro-Jazz. Leider trifft der Regisseur die falschen Noten, weshalb das Ganze weder komisch noch berührend ist. TV Spielfilm 2000-07: Ein
Genie, das es nicht gab: Allen setzt dem Jazz ein
Denkmal. Oscar ®
Oscar-Nominierung für 1999
für Sean Penn (Hauptdarsteller)
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In den 20er und 30er Jahren gilt er nach
Django Reinhardt als der "zweitbeste Gitarrist der Welt": Der
Jazzmusiker Emmet Ray, der sich mit Engagements in Nachtclubs
über Wasser hält und seine Gagen ab und zu als
Teilzeit-Zuhälter aufbessert.
Darsteller:
Filmkritiken
TV Movie 2000-07: Woody Allen erzählt das tragikomische
Leben des von ihm frei erfundenen Musikers ganz im Rhythmus des
Jazz - raffiniert verschachtelt und mit verblüffender
Leichtigkeit. Übermütige Possen haben in der mit
skurrilen Ideen gespickten Geschichte ebenso Platz wie
bittersüße Melancholie. Im Zentrum des wundervoll
nostalgisch ausgestatteten Films brilliert Sean Penn als
anrührender und zugleich abstoßender Held.
TV Today 2000-07: Typisch Allen-Idee, fein verpackt und
wunderbar gespielt. Allerdings durchzieht den Film eine
melancholische Betulichkeit, die die Story immer wieder ziemlich
bremst.
Oscar ®