Überall, nur nicht hier

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Langer Inhalt

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Überall, nur nicht hier
Titel USA: Anywhere But Here
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1999

Kino Deutschland: 2000-03-30
Kino Schweiz (D): 2000-03-30
Kino Schweiz (F): 2000-03-29
Kino USA: 1999-11-12
Laufzeit Kino: 113 Minuten
Kinoverleih D: 20th Century Fox

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 2000-09-28
Laufzeit Video: 110 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox

DVD Deutschland: 2002-06-17
Laufzeit DVD: 110 Minuten
Anbieter: 20th Century Fox
DVD bei Amazon bestellen



Szenenfoto Während ihre Mutter Adele gen Westen fährt und dabei munter Beach Boys-Songs trällert, sitzt Ann August schmollend auf dem Beifahrersitz. Gegen ihren Willen muß die 14jährige vom Provinznest Bay City nach Beverly Hills ziehen, weil Adele dort auf ein besseres Leben hofft. Die schrille Vorstadtdiva ist davon überzeugt, ihre Tochter aus einer Sackgasse befreit zu haben und ihr eine aufregende Zukunft zu bieten.

Der Neuanfang in Beverly Hills scheint halbwegs zu gelingen: Ann übersteht ihren ersten Schultag, Adele bekommt einen Job und auf dem Sperrmüll finden sich nette Möbel für ihr billiges Apartement. In den nächsten zwei Jahren passen sich die beiden an das Leben in Los Angeles an, abgesehen von heimlichen Umzügen wegen ihrer Mietschulden und dunklen Abenden dank unbezahlter Stromrechnungen.

Szenenfoto Die realistische Ann, der Adeles Hirngespinste von einem Leben in der High Society ein Greuel sind, übernimmt so manches Mal die Mutterrolle. Sie haßt die theatralischen Auftritte ihrer Mutter, die in der Tochter einen zukünftigen Filmstar sieht und sie manchmal "Heather" ruft, weil sie diesen Namen vornehmer findet. Doch die Klippen des Alltags, unglückliche Amouren und eine Familientragödie schweißen das ungleiche Paar zusammen.

Mutter und Tochter gehen auf Entdeckungsreise ? zu ihren eigenen Möglichkeiten, ihren Träumen und zur jeweils Anderen. Dennoch dauert es lange, bis Adele erkennt, dass sie Ann in ein eigenes Leben entlassen muß.


SzenenfotoDarsteller: Susan Sarandon (Adele August), Natalie Portman (Ann August), Bonnie Bedelia (Carol), Shawn Hatosy (Benny), Hart Bochner (Josh Spritzer), Heather McComb (Janice), Corbin Allred (Peter), Caroline Aaron (Gail Letterfine)

Regie: Wayne Wang

Stab: • Produzenten: Laurence Mark für Fox 2000 Pictures • Drehbuch: Alvin Sargent • Vorlage: - • Der Roman zum Film • Filmmusik: Danny Elfman • Kamera: Roger Deakins • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Donald Graham Burt • Schnitt: Nicholas C. Smith • Kostüme: Betsy Heimann • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

TV Today 2000-07: Dieses psychologisch präzise Mutter-Tochter-Drama - mit viel bitterkomischem Humor erzählt und mit einer rührenden zarten Love-Story angereichert - ist dank der absolut glaubwürdigen Figuren spannender als mancher Krimi. Einer jener Filme, die zunächst nach wenig klingen, dann aber viel bewegen - in Herz und Hirn.

TV Movie 2000-07: Zwei starke Rollen für zwei starke Freuen: Susan Sarandon und Natalie Portman glänzen als ungleiches Mutter-Tochter-Gespann, das nur allmählich zueinander findet - und dabei viele Verletzungen hinnehmen mußs. Eine traurige, aber immer herzliche Geschichte, die Wayne Wang souverän und mit viel Liebe zum Detail umsetzt.

Szenenfotofilm-dienst 2000-07: Das Porträt einer konfliktreichen Mutter-Tochter-Beziehung, das dank des großartigen Spiels der Darsteller solide unterhält. Dem eigenen Anspruch emotionaler Intensität wird der Film aufgrund eines vordergründigen Drehbuchs allerdings nicht gerecht.

Cinema 2000-04: Das toll gespielte, aber banale Mutter-Tochter-Scharmützel mit Susan Sarandon und Natalie Portman lief zum ursprünglich angekündigten Starttermin überall, nur nicht hier.

SzenenfotoCinema 2000-03: Eine Runde Mitleid für Susan Sarandon und Natalie Portman, Denn dieses belanglose Mutter-Tochter-Scharmützel erreicht nicht annähernd die Klasse seiner Stars.

Kultur Spiegel 2000-03: Endlich ein amerikanischer Film, der die Anstrengung und Verzweiflung hinter dem perlweißen Strahlen zeigt.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 2000 20th Century Fox © 1994 - 2010 Dirk Jasper