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Kanada 1934: Er ist ein Einzelgänger, der die harten nordamerikanischen Winter allein in einer Blockhütte verbringt und seinen Lebensunterhalt mit der Jagd auf Biber, Füchse und Rehe verdient. Nur im Sommer campiert das Halbblut Archie Grey Owl (Pierce Brosnan) am Lake Temagami. Dort spielen reiche Touristen im Jagdhotel Wabikon Lodge den Naturburschen und Archie sorgt als Jagdführer dafür, dass die plumpen Städter auch mal einen echten Bären ins Visier bekommen.Unterhaltung tragen Archie und seine Freunde vom Stamm der Ojibwa den Gästen abends traditionelle Tänze vor. Dort lernt Archie die junge Mohawk Frau Anahareo (Annie Galipeau), genannt Pony, kennen, die als Kellnerin in der Lodge arbeitet, da sie nach dem Willen ihres Vaters Jim Bernard (Graham Greene) wie eine Weiße leben soll. Doch die eigensinnige Pony fühlt sich von dem zwanzig Jahre älteren, charismatischen Trapper angezogen und will von ihm mehr über die Traditionen und Lebensweise ihrer Ahnen erfahren. Grey Owl fährt mit Pony zum Bear Island, um ihr dort das Stammesleben und seinen Blutsbruder Ned White Bear (Nathaniel Arcand) vorzustellen.
Pony ist begeistert und möchte am liebsten gleich bei Archie bleiben, doch ihr Vater überzeugt Grey Owl davon, allein in sein Winterquartier am Lake Abitibi zu ziehen. Allerdings hat er nicht mit Ponys Hartnäckigkeit gerechnet. Mit einer Notlüge bringt sie Ned White Bear dazu, sie ebenfalls zu dem See zu bringen. Entsprechend groß ist Archies Entsetzen, als einer der beiden spurlos verschwindet. In Panik versucht er, sämtliche Fallen auszulösen, damit der kleine Biber nicht darin getötet wird. Archies erste Tat im aktiven Tier- und Umweltschutz. Das Ende der Jagdsaison naht. Während andere Trapper ihren Ertrag mit Dynamit vergrößern und dabei die Zerstörung der intakten Waldlandschaften durch die vollständige Ausrottung der Biber riskieren, hat Archie seine Felle traditionell erbeutet. Allerdings kann er mit dem mageren Erlös von 290 Dollar noch nicht mal seine offenen Rechnungen im Handelskontor der Pioniersiedlung Elk River begleichen und schon gar keinen neuen Kredit aufnehmen. Vor dem Laden trifft ihn der heruntergekommene englische Holzfäller Sim Hancock (John Dunn-Hill), der glaubt, in Archie einen seiner Kumpanen vom Einwanderungsschiff zu erkennen. Schnell geht der Angesprochene weiter.
Eines Tages bringt Verleger Champlin neben Archies druckfrischem Buch "Pilgrims Of The Wild" seinen Werbefachmann Walter Perry (Charles Powell) mit. Der hat eine erfolgversprechende Idee: Archie soll auf eine Vortragstour durch England gehen. Er zögert, doch wieder ist es Pony, die ihn von der Reise überzeugt, sich vorher aber noch eine Heirat nach indianischem Ritus auf Bear Island wünscht, wo Häuptling Pete Misabi (Jimmy Herman) die beiden vermählt.
Männer werden das, was sie träumen. Du hast gut geträumt, Grey Owl! Die altjüngferlichen Schwestern Carrie (Renée Asherson) und Ada Belaney (Stephanie Cole) verfolgen Archies Auftritt in der Küstenstadt Hastings mit besonderem Interesse. Am nächsten Tag besucht er die beiden und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert: Das angebliche Halbblut Archie Grey Owl ist nämlich kein Kind der kana-dischen Wildnis, sondern wurde als Archibald Belaney von seinen beiden Tanten in Hastings aufgezogen.
Der schwarze Fleck in seiner Biographie droht Archie zum Verhängnis zu werden, denn Cyrus Finney (Stewart Bick) vom North Bay Nugget ist seinem Geheimnis auf der Spur, das unweigerlich auch die Integrität seiner Botschaft in Frage stellen würde. Wieder zurück in Kanada erwartet Pony 1936 ihren Mann im Hafen von Halifax ...
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