Eine pornografische Beziehung

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Filmplakat im Großformat • Interview mit Nathalie Baye und Sergi Lopez •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Eine pornografische Beziehung
Titel Frankreich: Une liaison pornographique
Genre: Melodram
Farbe, Frankreich, 1999

Kino Deutschland: 2000-04-13
Laufzeit Kino: 81 Minuten
Kinoverleih D: Scotia Film



Szenenfoto Ein Mann, eine Frau, eine sexuelle Fantasie. Der Mann und die Frau entschließen sich, diese Fantasie zu teilen. Erst einmal, dann immer häufiger. Eine Beziehung entsteht.

Sex ist nicht länger das Einzige, das sie aneinander bindet. Sie beginnen, sich zu lieben. Gefühle entstehen. Es ist eine pornografische Beziehung ...


SzenenfotoDarsteller: Nathalie Baye (Sie), Sergi López (Er)

Regie: Frédéric Fonteyne

Stab: • Produzenten: Patrick Quinet für Artémis Productions • Drehbuch: Philippe Blasband • Vorlage: - • Filmmusik: Jeannot Sanavia, André Dziezuk, Marc Mergen • Kamera: Remon Fromont • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Véronique Sacrez • Schnitt: Chantal Hymans • Kostüme: Anne Schotte • Make Up: - • Ton: Carlos Thoss • Toneffektschnitt: Etienne Curchod • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Südwest-Presse: Der Reiz des Films liegt in der Umkehrung der Chronologie einer sexuellen Beziehung und darin, wie er es versteht, mit wenig und scheinbar immer gleichen Bildern intensiv und spannend zu erzählen. Frédéric Fonteyne versteht es, mit seiner "pornografischen Affäre" prächtig, wenig zu zeigen und viel zu sagen. Dieser Kunstgriff und das sehr wahrhaftige Spiel von Nathalie Baye und Sergi López haben einen Preis verdient.

film-dienst 2000-08: Ein einfühlsam inszeniertes, brillant gespieltes Zwei-Personen-Stück, das die Protagonisten genau beobachtet, ohne in Bild und Worte je eine voyeuristische Perspektive einzunehmen. Subtil übertragen sich Wünsche und Sehnsüchte, aber auch Humor und Traurigkeit der Liebenden mit einer großen Intensität und Wahrhaftigkeit auf den Zuschauer.

SzenenfotoKölner Stadt-Anzeiger: Ein pfiffig umgedrehtes Liebesmelodram! Fonteyne beweist wieder einmal: Man braucht nur eine wirklich gute Idee, eine Kamera, ein paar gute Schauspieler und natürlich eine erzählerische Haltung - heraus kommt bei Fonteyne der bislang beste Film des Festivals.

Rhein-Zeitung: Der Film hat einen Preis für geschmackvollen Sex auf der Leinwand verdient.


SzenenfotoBemerkungen

Offizieller Beitrag Filmfestival Venedig 1999. Goldener Löwe für Nathalie Baye als Beste Hauptdarstellerin.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 2000 Scotia Film © 1994 - 2010 Dirk Jasper