Filmkritiken
Südwest-Presse: Der Reiz des Films liegt in der Umkehrung der Chronologie einer sexuellen Beziehung und darin, wie er es versteht, mit wenig und scheinbar immer gleichen Bildern intensiv und spannend zu erzählen. Frédéric Fonteyne versteht es, mit seiner "pornografischen Affäre" prächtig, wenig zu zeigen und viel zu sagen. Dieser Kunstgriff und das sehr wahrhaftige Spiel von Nathalie Baye und Sergi López haben einen Preis verdient.
film-dienst 2000-08: Ein einfühlsam inszeniertes, brillant gespieltes Zwei-Personen-Stück, das die Protagonisten genau beobachtet, ohne in Bild und Worte je eine voyeuristische Perspektive einzunehmen. Subtil übertragen sich Wünsche und Sehnsüchte, aber auch Humor und Traurigkeit der Liebenden mit einer großen Intensität und Wahrhaftigkeit auf den Zuschauer.
Kölner Stadt-Anzeiger: Ein pfiffig umgedrehtes Liebesmelodram! Fonteyne beweist wieder einmal: Man braucht nur eine wirklich gute Idee, eine Kamera, ein paar gute Schauspieler und natürlich eine erzählerische Haltung - heraus kommt bei Fonteyne der bislang beste Film des Festivals.
Rhein-Zeitung: Der Film hat einen Preis für geschmackvollen Sex auf der Leinwand verdient.