Ausführlicher Inhalt zu Haunted Hill

Szenenfoto Steven Price ist ein Mann mit Geschäftssinn und bizarrem Humor. Der schwerreiche und exzentrische Betreiber erfolgreicher Grusel-Themenparks liebt es, die Menschen mit seinen unberechenbaren Scherzen in Angst und Schrecken zu versetzen. Journalisten, die ihn in seinem Reich besuchen, werden mit Genuß und Freude in Todesangst versetzt.

Sein neuester Coup soll auch sein Meisterstück werden. Zur Geburtstagsfeier seiner ebenso attraktiven wie zänkisch-biestigen Gattin Evelyn will der Millionär fünf Fremde als Gäste in seine neueste Immobilien-Erwerbung einladen.

Das "Häuschen" ist zuvor natürlich entsprechend präpariert worden. Und es ist natürlich kein "normales" Anwesen, wie es sich vielleicht irgendein ganz normaler Geldsack zugelegt hätte: Die Klinik des berüchtigten Arztes Dr. Vannacut gelangte 1931 traurige Berühmtheit, als es hier zu einem Aufstand der geisteskranken Patienten gegen ihr Folter-Pflegepersonal kam, und zahlreiche Menschen den Tod fanden.

Lange Jahre war der Ort des Schreckens versiegelt - bis Stephen Price kam und daraus sein ganz privates "Vergnügungs-Schlößchen" errichten ließ. Die Liste der Gäste war eigentlich nur Price und seinem Laptop bekannt, doch irgendjemand scheint die Namen manipuliert zu haben. Wie auch immer - am geplanten Abend erscheinen fünf Fremde: Watson Pritchett, Eddie Baker, Melissa Marr, Donald Blackburn und Sarah. Und natürlich ist auch das Geburtstagskind Evelyn Stockard-Price zugegen.

Kaum in der prächtigen Eingangshalle angekommen, läßt der erste gefährliche Zwischenfall nur wenige Minuten auf sich warten. Evelyn zieht sich dabei eine kleine Wunde zu ... bevor der Gastgeber (wie üblich gutgelaunt) vor den Geladenen Sinn und Zweck des Hierseins enthüllt. Price verspricht denjenigen, die die nächste Nacht hier in dem abgeschlossenen Gemäuer überleben, jeweils eine Million Dollar! Es erweist sich schnell, dass die Kohle nicht leicht verdient werden kann.

Watson Pritchett ist sich sicher, dass es das Haus selbst ist, das die Bösartigkeiten entfaltet. Die anderen mögen ihm nicht glauben, doch die Ereignisse, die sich in den nächsten Stunden entfalten, verwandeln einen nach dem anderen in ein zitterndes Nervenbündel.

Denn es scheint, dass man es hier zwar auch mit den gefürchteten Tricks aus den Vergnügungsparks des Mr. Price zu tun hat - aber auch mit etwas ganz anderem, viel perfiderem.

Da ist noch etwas anderes, böseres, gnadenloseres. Fast scheint es, als haben schon vor vielen Jahren die Seelen der gequälten und getretenen Vannacut-Opfer sich zu einer gräßlichen Entität des Grauens vereinigt, die von keinem Opfer zu bremsen ist. Eine Tour des Terrors beginnt ... und sie fordert Opfer!

Dirk Jasper FilmLexikon
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