Saigon, Ende der 90er Jahre. Fünf Menschen und ihre Geschichten. Der Rikschafahrer Hai liebt das Callgirl Lan, doch die hat nur Augen für Männer der verlockenden westlichen Glitzerwelt. Eine Lotuspflückerin verhilft einem Dichter zu neuer Inspiration. Woody, der Straßenjunge, will seinen verschollenen Warenkoffer zurück.
Und Hager, der ehemalige US-Marinesoldat, will seine vietnamesische Tochter, die er nur vom Foto kennt - und seinen Frieden finden. Ob alt oder jung, ob getrieben von den Bildern der Vergangenheit oder den Versprechungen der Zukunft, alle suchen sie ihren Platz in einer Millionen-Metropole, die von den "Segnungen der Moderne" erschüttert wird.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: "Three Seasons" ist eine sensible Großstadt-Symphonie, komponiert aus wunderschönen meditativen Bildern und in Szene gesetzt nicht (wie sonst üblich) auf den Philippinen oder in Thailand, sondern ausnahmslos auf den Straßen und Plätzen von Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon).
film-dienst 2000-09: Ein mit leichter Hand, ruhig und mit klarem Blick für kleine Gesten und Worte inszenierter Reigen alltäglicher Begebenheiten. Vor dem Hintergrund des sich dem Westen öffnenden Landes vermittelt der gefühlvolle Film eine Eindruck von dem sich anbahnenden Wohlstandsgefälle.
Cinema 2000-05: Bewegender Episondenfilm über das heutige Vietnam. Anhand wunderschöner Bilder wird ein Land eingefangen, das zwar noch seine Wunden leckt, aber zur Versöhnung bereit ist.
TV Today 2000-09: Ein traumhafter Reigen, der dennoch immer nah an der Realität bleibt.
TV Spielfilm 2000-09: Poetischer Bilderbogen, der seine Figuren im Stich lässt.