Dr. Sheila Casper wird in die verschlafene Wüsten-Kleinstadt Gallup, Texas, gerufen. Unerklärliche Angriffe von Fledermäusen haben dort zu einigen grausigen Todesfällen geführt. Als sich die Nacht senkt, verdunkeln Schwärme von Fledermäusen den Himmel und fallen in die Stadt ein.
Im Sturzflug greifen die Fledermäuse alle lebenden Wesen an, die ihnen vor den Radar kommen. Sie verwandeln die Stadt in einen Wirklichkeit gewordenen Alptraum. Jeder ist für sie ein Angriffsziel, und es ist unmöglich, sich vor ihnen zu verstecken. Sheila und Jimmy, ihr Assistent, suchen gemeinsam mit Sheriff Emmett Kimsey nach Wegen, die Fledermäuse zu stoppen.
Sie entdecken, dass ein Wissenschaftler mit der Natur gespielt hat. Er hat die Fledermäuse genmanipuliert und mit einem Virus infiziert, der die gewöhnlich harmlosen Säuger in tödliche Killer verwandelt hat. Sie fangen und kennzeichnen eine der Fledermäuse, in der Hoffnung, das Tier werde sie zum Versteck des Schwarms führen. Die Fledermäuse, mit denen sie es hier zu tun haben, sind aber zu intelligent, um darauf hereinzufallen.
Vor der einbrechenden Dunkelheit sucht das Forscher-Trio in einer verlassenen High School Schutz. Dort starten die Fledermäuse einen nicht enden wollenden mörderischen Angriff auf die drei Menschen. Als die aufgehende Sonne wieder Sicherheit verspricht, finden Sheila und Kimsey die Fledermaus-Höhle in einer verlassenen Mine.
Ohne eine Waffe gegen die Fledermäuse, ihre Überzahl und ihre Flugkünste in der Hand zu haben, müssen Sheila und Kimsey ihren Mut zusammennehmen und in die Mine heruntersteigen, wo die Fledermäuse kopfüber schlafend von den Decken der Schächte hängen.
Wenn es ihnen jetzt nicht gelingt, die Fledermäuse zu stoppen, wird es wieder Nacht werden, wird die Fledermaus-Kolonie weiter anwachsen, wird der Virus sich weiter ausbreiten und werden die Fledermäuse wieder ausschwärmen - auf der Suche nach mehr und mehr Beute ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Regisseur Louis Morneau inszenierte mit "BATS - Fliegende Teufel" einen spannenden Horror-Film, in dem Drehbuchautor John Logan (zuletzt als Co-Autor an "An jedem verdammten Sonntag" beteiligt) - die schlummernden Ängste der Menschen vor dem Dunkel der Nacht zum realen Alptraum werden lässt.
Süddeutsche Zeitung 2000-05-19: "Bats" ist ein Horrorfilm aus der zweiten Liga, entwickelt aber dann doch nie den Charme, den B-movies manchmal haben können. (...) Und im Grunde passiert dann doch so wenig, dass zur Vortäuschung irgendwelcher Action die Kamera ziellos, aber mit rasender Geschwindigkeit durch die texanische Wüste irrt, bis alle vom Zuschauen seekrank geworden sind.
TV Movie 2000-10: Genüsslich plündert B-Filmer Louis Morneau ("Retroactive") bekannte Vorbilder. Chaos in der Kleinstadt und Bestien, die Häuser belagern - seit Hitchcocks "Die Vögel" (1963) unverzichtbare Zutaten des Tier-Horrorfilms. "Bats" fügt dem zwar wenig Neues hinzu, nimmt sich aber wenigstens selbst nicht allzu ernst.
film-dienst 2000-09: Uninspiriertes, spannungsloses B-Picture mit schwachen Spezialeffekten, das die Probleme von unkontrollierter Forschung und moderner Massenvernichtungsmittel nicht einmal anreißt.
Cinema 2000-05: B-Film der Abteilung "Böse Tiere", der nichts als unterhalten will: Fledermäuse greifen an, was herrliche Effektgeschwader und köstliche unfreiwillige Komik zur Folge hat.
TV Today 2000-10: Öder Billig-Grusler nach Schema F. Nur der Schlussgag ist ganz nett.