Ausführlicher Inhalt zu BATS - Fliegende Teufel

Gallup, ein verschlafenes kleines Wüstennest irgendwo in Texas. Hierher wird die attraktive Dr. Sheila Casper gerufen. In der jüngsten Vergangenheit haben unerklärliche Angriffe mörderischer Fledermäuse zu zahlreichen grausigen Todesfällen geführt. Die Situation gleicht einem Alptraum, der schreckliche Wahrheit geworden ist: In der Nacht verdunkeln Schwärme aggressiver Fledermäuse den abendlichen Himmel und fallen über das kleine Städtchen her. Kein Lebewesen ist vor den fliegenden Teufeln mit dem unfehlbaren Radar sicher. Und es ist nicht möglich, sich vor ihnen zu verstecken.

Szenenfoto Die Biologin Sheila, ihr Assistent Jimmy und der wagemutige Sheriff Emmett Kimsey tun alles in ihrer Macht liegende, um das grässliche Rätsel der teuflischen Monster der Nacht zu lösen. Es dauert eine Weile, bis sich ihnen der Weg zum vermutlichen Schuldigen erschließt: Der Wissenschaftler Dr. Alexander McCabe hat mit der Natur gespielt. Er hat in Experimenten die Fledermäuse genmanipuliert.

In seinem Institut hat McCabe die eigentlich harmlosen fliegenden Säuger mit einem Virus infiziert. Die schreckliche Folge ist, dass sich die Tierchen in tödliche Killer verwandelt haben. McCabe hat die Kontrolle über sein eigenes Experiment verloren, und die Schatten von Blut und Mord liegen über Gallup.

Szenenfoto Dr. Casper, Jimmy und der Sheriff nutzen jede verzweifelte Idee, um den Irrsinn zu stoppen. Sie fangen eine der Fledermäuse und kennzeichnen sie, vielleicht werden sie ja durch sie zum Versteck des Schwarms geführt. Doch diese Hoffnung wird schnell zunichte gemacht. Die Fledermäuse sind infolge der McCabschen Manipulationen viel zu intelligent geworden, um darauf hereinzufallen.

Wieder bricht die Dunkelheit heran, der nächste große Angriff steht bevor. Der Sheriff, Sheila und Jimmy suchen Schutz in der verlassenen High School. Gleich wird das Morden wieder beginnen. Und die Fledermäuse scheinen zu wissen, wo sich ihre ärgsten Feinde verbergen. Welle auf Welle rollen die Angriffe gegen das Schulgebäude. Die Lage scheint aussichtslos. Und die Nacht fordert Opfer. Alexander McCabe zahlt für seine teuflischen Versuche mit einem grässlichen Ende. Er ist nicht der Einzige ...

Szenenfoto Doch wider Erwarten übersteht das Trio die Nacht. Mit der aufgehenden Sonne setzen die Drei ihre Nachforschungen fort. Sheila und Emmett Kimsey haben diesmal das Glück der Mutigen auf ihrer Seite. Sie finden den Hort des Fledermaus-Schwarms in einer verlassenen Mine.

Ohne eine wirksame Waffe gegen die Überzahl der Mordsmonster nehmen die Wissenschaftlerin und der Sheriff das Wagnis auf sich, in die Tiefe hinabzusteigen, wo Myriaden der fliegenden Bestien kopfüber schlafend von den Decken der Schächte hängen. Ein Furcht erregender Anblick. Wenn es ihnen jetzt nicht gelingt, die Fledermäuse unschädlich zu machen, so wird es wieder Nacht werden, und wieder wird die Kolonie der teuflischen Biester weiterwachsen, wird sich der heimtückische Virus weiter ausbreiten können und die Fledermäuse werden wieder fliegen ... Ein verzweifelter Plan nimmt Gestalt an.

Dirk Jasper FilmLexikon
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