Produktionsnotizen zu BATS - Fliegende Teufel

Sie kommen in der Nacht. Die dunkle Luft vibriert durch den Klang schlagender Flügel und bedrohlicher Schreie ... Fledermäuse, BATS - Fliegende Teufel. Keine gewöhnlichen Fledermäuse. Die Nacht besitzt Flügel, und Furcht liegt in der Luft. Wenn das Dunkel lebendig wird, bleibt kein Platz, um sich zu verstecken.

Im atemberaubenden neuen Thriller von Destination Films, BATS - Fliegende Teufel, ziehen Schwärme genetisch veränderter Fledermäuse eine Schneise des Terrors durch eine verschlafene Kleinstadt in Texas. Alle Hoffnung, die anschwellende Flut der Verwüstung einzudämmen, konzentriert sich auf eine Zoologin (DINA MEYER), die auf Fledermäuse spezialisiert ist, ihren Assistenten (LEON) und den örtlichen Sheriff (LOU DIAMOND PHILLIPS).

Regisseur LOUIS MORNEAU versetzt sein Publikum ins Zentrum eines gruseligen Sturms von Fledermaus-Attacken, schickt es auf eine elektrisierende Achterbahnfahrt aus Bildern, Tönen und purem Schrecken. Während Horden der rätselhaften Kreaturen die Zuschauer einkreisen, versinken sie im Strudel eines bösen, Gänsehaut erzeugenden, lebendig gewordenen Alptraums. Während die Fledermäuse sich auf die Stadt stürzen, im Sturzflug und mit wilden Schreien auf die hilflosen Opfer herabregnen, wird BATS - Fliegende Teufel zu einer virtuellen Realitätserfahrung, die tiefliegende Ängste vor der Dunkelheit wieder an die Oberfläche bringt.

Regisseur von BATS - Fliegende Teufel ist LOUIS MORNEAU [Made Men (1999); Retroactive (1997, Retroactive - Gefangene der Zeit)] und präsentiert LOU DIAMOND PHILLIPS [La Bamba (1987, Regie: Luis Valdez); Courage Under Fire; The Big Hit] als Sheriff Emmett Kinsey und DINA MEYER [Starship Troopers; "Poodle Springs" (1998, Regie: Bob Rafelson); Dragonheart] als Zoologin Sheila Casper. LEON [NBCs "The Temptations"; Warten auf Mr. Right; The Flamingo Kid (1984, Regie: Garry Marshall)] ist Sheilas Assistent Jimmy. Das Drehbuch schrieb JOHN LOGAN [Gladiator (2000, Regie: Ridley Scott)]. Die Destination Films-Produktion BATS - Fliegende Teufel wurde von BRAD JENKEL und LOUISE ROSNER produziert. Ausführende Produzenten waren STEVE STABLER, BRENT BAUM, JOHN LOGAN und DALE POLLOCK.

Die Hauptdreharbeiten fanden an Schauplätzen in der Umgebung von Salt Lake City, Utah, zwischen dem 14. Mai und dem 3. Juli 1999 statt. Fledermäuse hatten schon immer einen besonderen Stellenwert in Alpträumen. Vom Halloween-Mythos bis hin zu Autor Bram Stoker ("Dracula") wurden Fledermäuse mit gruseligem Schrecken und heimtückischem Bösen in Verbindung gebracht. In BATS - Fliegende Teufel verleiht ein Virus den Fledermäusen hohe Intelligenz und unstillbaren Appetit auf Blut.

Wie Sheila nach ihrer ersten Konfrontation mit den mutierten Fledermäusen feststellt: "Jedes unzutreffende Vorurteil über Fledermäuse funkelt aus diesen Augen. Alle Alpträume, die ich als kleines Mädchen hatte. Sie alle sind wahr geworden." Szenenfoto In diesem Film verhalten sich die Fledermäuse so, wie die Legenden über sie es erzählen ... nämlich schlimmer als in unseren tiefsten Ängsten. Folgt man der "Enzyklopädie der Phobien, Ängste und Befürchtungen", dann wurden Fledermäuse von alters her mit schwarzer Magie, Qualen und Wahnsinn in Verbindung gebracht.

Fledermäuse hielt man oft für Geister oder Boten von Hexen. Eine weitere verbreitete Legende besagt, dass Fledermäuse von Frauenhaar angezogen werden. Einmal im Haar verstrickt, könnte nur ein Mann sie wieder herausschneiden. Ihr seltsames Äußeres und ihre Aktivitäten in der Dunkelheit beförderten noch ihren Status als geheimnisvolles Symbol. Überraschenderweise verbindet sich keine klinisch bekannte Phobie mit Fledermäusen; es scheint, dass die Ängste vor Fledermäusen etwas Selbstverständliches sind.

Nach seiner Rolle in diesem Film, weiß LOU DIAMOND PHILLIPS mehr über Fledermäuse, gibt aber zu, dass sie ihm noch immer Angst einflößen: "Ich glaube, dass es uns einfach unnatürlich vorkommt, dass es fliegende Säugetiere gibt. Man schaut sich ein Kaninchen an und denkt: 'Wie niedlich.' Bei Fledermäusen geht uns das nicht so. Sie können fliegen; sie bewegen sich am Boden auf eine seltsame Art; sie sind Nacht-Tiere, was ihnen zusätzlich eine geheimnisvolle Aura verleiht." Phillips erinnert sich noch gut an eine Fledermaus-Szene in dem Horror-Film The Abominable Dr. Phibes (1971, Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes, Regie: Robert Fuest) mit Vincent Price.

Szenenfoto Dina Meyer stimmt Phillips zu: "Lebewesen - und insbesondere Fledermäuse - die aus dem Himmel auf uns herabstürzen und in unseren persönlichen Lebensraum eindringen, sind gruselig." Im Film sind es zwei der erstaunlichsten Fledermausarten, die genetisch verändert werden und als Anführer den Virus innerhalb der Fledermaus-Population verbreiten - eine Art ist der "Flughund". Diese Fledermausart, die sich von Früchten ernährt, findet sich hauptsächlich in Südost-Asien und im Süd-Pazifik.

Sie kann so groß wie ein kleines Kind werden und erreicht eine Flügelspannweite bis ca. 1,80 Meter. Der spektakuläre Anblick dieser Wesen erregt die Neugier der Bevölkerung von Gallup, Texas, und trotz ausdrücklicher Warnungen versammelt sie sich im Morgengrauen auf den Straßen. Die Fehleinschätzung dieser Kreaturen wird jedoch schnell deutlich und zieht fürchterliche Folgen nach sich.

Regisseur LOUIS MORNEAU war froh, dass er LOU DIAMOND PHILLIPS als Sheriff Emmett Kimsey besetzen konnte: "Lou ist ganz toll. Er trägt den Film und besitzt echten Charme. Mein Film ist sicherlich keine Komödie, aber wenn man mit soviel Suspense und Spannung umgeht, dann ist es gut, wenn man über eine Figur verfügt, die diese Spannung auch gelegentlich brechen kann - und die Story dabei doch ganz realistisch hält. Das macht aus dem Ganzen eine Achterbahnfahrt, die Spaß macht und doch furchterregend wie die Hölle ist. Lou ist genau der richtige Mann dafür. Er besitzt ein großartiges Gefühl für Timing und kann beides spielen - Drama und Komödie."

Szenenfoto Phillips interessierte sich sofort für das Projekt: "Ich wusste, der Film würde dem Publikum Angst machen, aber auch viel Spaß. Das Drehbuch erinnerte mich an andere furchterregende Szenen, wie etwa die Affen-Szene in The Omen (1976, Das Omen, Regie: Richard Donner) oder andere Angst machende Bilder aus Jaws (1975, Der Weiße Hai, Regie: Steven Spielberg). Phillips war auch sehr neugierig auf die Arbeit mit Morneau: "Louis und George (George Mooradian, der Chefkameramann) fangen in ihren Kameraeinstellungen soviel Energie, Dynamik und Stil ein. Sie haben dem Film ein wirklich gutes Action-Feeling mitgegeben. Bewegung und Rhythmus der Bilder sind künstlerisch sehr gekonnt."

Für seine Rolle schöpfte Phillips aus der Erinnerung an seinen Vater, der aus Texas stammte: "Viele Redewendungen und typische Körperbewegungen, die ich in diesem Film besitze, sind in Wirklichkeit von meinem Vater, der mir viel darüber beigebracht hat, was es bedeutet, ein richtiger Mann zu sein. Also: wie ein Mann zu gehen; zu tun, was man sagt und so zu reden, wie man handelt. Kimsey ist ein Mann, der in einer Kleinstadt lebt und der ihre Einwohner gerne mag. Als sich dann diese fürchterlichen Vorfälle ereignen, nimmt er das sehr persönlich." Phillips bemerkt noch: "Es ist schon merkwürdig: Zuvor habe ich noch nie einen Texaner gespielt. Jetzt konnte ich endlich einige dieser lustigen schnellen Details anbringen, die ich aus Texas kenne."

Schauspielerin DINA MEYER riss sofort die Chance an sich, Sheila Casper zu verkörpern, eine Zoologin mit einer Leidenschaft für Fledermäuse. Stark von Spezialeffekten geprägte Filme sind für sie nichts Neues. Sie war bei Starship Troopers dabei und bei Dragonheart. "Das ist jetzt der dritte meiner Filme, bei dem ich als Schauspieler-Gegenüber das Nichts habe", sagt die Darstellerin, "Zuerst Insekten, dann Drachen und jetzt Fledermäuse."

Szenenfoto Dina gefiel es, die Heldin spielen zu können. "Heutzutage findet man solche Rollen selten. Ich spiele gerne eine Figur, die versucht, die Welt zu retten." Morneau hatte das Gefühl, dass Meyer genau die richtige Intensität ausstrahlte, die eine leidenschaftlich engagierte Forscherin und Ärztin zeigen sollte: "Sie zögert ein wenig, den Kampf gegen die Fledermäuse aufzunehmen. Sie mußs nämlich genau das zerstören, was sie liebt."

Co-Star LOU DIAMOND PHILLIPS arbeitete gerne mit Meyer und sagt, dass es zwar zwischen den beiden Figuren knistert, dass aber für "altmodische Liebesszenen" in diesem Film kein Raum sei. "Wir schweben in Lebensgefahr, und über unseren Köpfen schwirren Millionen von Fledermäusen." Die erotische Anziehung zwischen den beiden funktioniert auf einer subtileren Ebene. "Zwischen Dina und mir arbeitet diese wunderbare chemische Reaktion. Die liegt zwischen den Zeilen und in der Art, wie die beiden sich umeinander sorgen, einander respektieren."

LEON spielt Jimmy, Sheilas Assistenten, den heroischen, aber auch zögerlichsten der Fledermaus-Kämpfer. "Jimmy verkörpert im Film den gesunden Menschenverstand", sagt Leon. "Er denkt, was sich auch die Zuschauer denken. Etwa: 'Nichts wie raus hier!' Oder: 'Sie wollen mit Fledermäusen WAS machen? Nein, ich gehe jetzt nach Hause!' Leon war davon begeistert, einen Film drehen zu können, der ihn an jene gruseligen Filme erinnerte, die er sich als Kind angeschaut hatte. Jene Art Filme, bei denen in den ängstlichsten Momenten die Kinder aus Angst, was dem Opfer als nächstes zustoßen wird, aus ihren Sitzen aufspringen.

Szenenfoto "Die Zuschauer wissen bereits, dass die Horrorwesen existieren, aber der Protagonist weiß es noch nicht. Man möchte schreien: 'Geh' diese Treppe nicht rauf! Nein! Nein!' Leon genießt den Spaß und die Wechselbeziehung zwischen Zuschauern und Leinwand in einem guten Gruselfilm: "Die Zuschauer machen gerne Zwischenrufe zum Leinwandgeschehen ... das wird einer dieser Filme, in denen das passiert." Morneau fügt hinzu: "Leon ist großartig. Er spielt den Typen, der Fledermäuse nicht ausstehen kann und für die notwendigen komischen Elemente sorgt, wenn die Hochspannung kocht."

Abgerundet wird die Besetzung des Films durch den Charkterschauspieler-Veteran BOB GUNTON in der Rolle des Dr. McCabe, jenes Wissenschaftlers, der für das Experiment verantwortlich ist, das aus normalerweise harmlosen Kreaturen mörderische Raubtiere gemacht hat. Bob zu seiner Rolle: "Ich bin mir nicht sicher, ob er ein bösartiger Mensch ist ... Ich glaube, er ist schlicht verrückt. Seine Hybris liegt darin, dass er sich für Gott hält. Aber Mutter Natur darf man nicht ins Handwerk pfuschen."

Regisseur LOUIS MORNEAU fesselte die Idee, die Ängste vor und die Faszination an Fledermäusen zu erforschen. "Wir haben versucht, dem Ganzen Realismus zu verleihen, aber auch aus der Angst vor dem Unbekannten zu schöpfen." Das im Hinterkopf, schuf Morneau einen visuellen Stil, der einen mitten ins Zentrum der wütenden Luftattacke eines Fledermausschwarms versetzt. Szenenfoto "Wir wollten den Anschein erzeugen, dass man sinnlich den Horror erfährt, von diesen Wesen eingekesselt zu sein. Das macht den Film unterhaltsamer und spannender. Den Dialog haben wir auf ein Minimum reduziert. Dafür stellen wir die physischen Erfahrungen der Figuren heraus, die ihnen jedes Mal, wenn sie mit diesen Kreaturen konfrontiert sind, das Blut erstarren lassen."

Mit dem Gedanken, den Schrecken so umfassend wie möglich zu gestalten, begann Morneau, seinen visuellen Stil zu entwickeln. "Wir machten frühzeitig einige Tests und stellten fest, dass eine Kombination verschiedener Spezialeffekte am stärksten wirkte. Wir entschieden uns dann, herkömmliche Filmtechniken zu verwenden, wie man sie seit Jahren kennt, und sie mit Computer-Digitaleffekten zu kombinieren."

BATS - Fliegende Teufel verwendet die neuesten Spezialeffekt-Techniken, bis hin zu vollständig Computer generierten Bildern. "Die Kombination von echten Lebewesen und Computer-Effekten vermittelt das größtmögliche Gefühl von Wirklichkeit", sagt Morneau. "Man erkennt die Computer-Effekte nicht immer; man sieht auch nicht jedes Mal, wenn es Live-Action ist. Die Kombination beider Techniken bringt es."

Spezialeffekt-Koordinator ERIC ALLARD [Stuart Little; Alien - Die Wiedergeburt; Short Circuit (1986, Nummer 5 lebt, Regie: John Badham)] stimmt Louis Morneaus Vison zu: "Man braucht die ganze Bandbreite der Effekte und mußs sie harmonisch kombinieren." Ansteckender Enthusiasmus verbreitete sich, als deutlich wurde, dass hier das Potential stimmte, um einen visuell wirklich eindrucksvollen Film zu schaffen, erinnert sich Allard. "Wir nahmen die Extra-Anstrengungen in Kauf, weil uns klar war, dass wir so viele großartige Einstellungen realisieren konnten."

Szenenfoto Co-Produzentin LOUISE ROSNER fügt noch hinzu: "Der visuelle Stil wirkt tempogeladen. Am Set liefen jeden Tag mindestens drei Kameras. Wir haben viele große Einstellungen mit dem Kran gedreht, in denen die Kamera von oben herabstößt." Das Team verwendete auch eine "Fledermaus-Kamera", die den jeweiligen Blickwinkel einer angreifenden Fledermaus einnahm.

Man mag es kaum glauben, aber auf der Leinwand sind in Wirklichkeit lediglich zwei lebende Fledermäuse zu sehen. Sie spielen die Rollen der freundlichen Fledermäuse, auf die Dina Meyer trifft, während sie ihren Forschungsarbeiten nachgeht, bevor sie nach Gallup gerufen wird. Lou Diamond Phillips spielte mit einem der Tiere in den Drehpausen und fütterte es mit einem Ringelwurm. "Es überraschte mich, wie sanft das Tier war", erzählt der Schauspieler.

Die von einem Virus infizierten Fledermäuse, die die Bewohner Gallups angreifen, wurden so realistisch wie möglich entworfen, aber in erster Linie so gestaltet, dass sie so furchterregend wie möglich wirkten. Mechanische Modelle und Computer-generierte Bilder wurden verwendet, um die schrecklichsten Fledermäuse zu schaffen. Morneau und sein kreatives Team kombinierten bestimmte Merkmale verschiedener Fledermaus-Arten, um die Film-Fledermäuse zu kreieren.

Szenenfoto Um diese Fledermäuse zum Leben zu erwecken, waren die Animatronics-Experten der KNB EFX Group [Pulp Fiction; The Green Mile; From Dusk Till Dawn] für das Design, die Herstellung und das Führen der mechanischen Fledermäuse zuständig. Das künstlerische Team dieser Gruppe (eine Crew von über 40 Mitarbeitern) schuf mehr als 250 mechanische Fledermäuse für den Film.

Sieben Puppenspieler führten die mechanischen Modelle am Set. Diese Fledermäuse wurden teilweise von ferngesteuerten Motoren angetrieben, waren teilweise Hand- oder Stockpuppen. Für fliegende und sich am Boden bewegende Fledermäuse wurden unterschiedliche Modelle konstruiert. Dazu gab es überdimensionale Modelle für Nahaufnahmen der Gesichtszüge der Fledermäuse - wenn etwa eine ihre Lippen zu einem bedrohlichen Zischen kräuselt.

KNBs GREG NICOTERO sagt: "die größte Herausforderung lag im schieren Umfang der Arbeiten. Louis Morneaus Storyboard-Sequenzen waren sehr, sehr ambitioniert. Und was die Fledermäuse für ihn leisten können mußsten, wurde immer mehr. Und dann mußsten wir alles über den Haufen werfen und sehen, dass es irgendwie funktionierte. Nicotero erzählt, dass sie mehr und mehr Fledermäuse für Morneau herstellen mußsten.

"Am Set entschieden sie zum Beispiel, dass eine mechanische Fledermaus Feuer fangen sollte oder explodieren oder umgefahren werden sollte. Dann brauchten sie also wieder neue Fledermäuse. Wir stellten sie so schnell wie möglich her und schickten sie an den Set."

Szenenfoto Die Firma Netter Digital [Mystery Men (1999, Regie: Kinka Usher); "Storm Of The Century" (1999, Regie: Craig R. Baxley); Basketball] hatte sich durch ihre Fledermaus-Effekte in From Dusk Till Dawn empfohlen. Sie war für alle Computer-generierten Effekte zuständig, insbesondere für die Schwärme von Fledermäusen, die den Himmel verdeckten. SUSAN NORKIN von Netter betont, wie wichtig es ist, dass das Publikum die Fledermäuse für echt hält. Um das zu erreichen, sagt sie, "braucht der Film viel Tiefe, aus der die Fledermäuse direkt auf einen zufliegen. Unser Ziel war es, dem Film diese Tiefe des Raums zu geben und ein starkes Gefühl von Bewegung."

Szenenfoto Morneau sagt: "Was wir auf jeden Fall wollten, war, die Spannung zu halten. Deswegen zeigen wir die Fledermäuse zunächst lange nicht. Wenn man sie dann zum ersten Mal sieht, fliegen sie schnell vorbei und sind kaum wahrnehmbar. So bauen wir den Suspense und den Horror langsam auf. Wir halten vieles im Schatten und im Dunkel und sparen uns zunächst viel auf. Aber dann, ab einem bestimmten Punkt, sieht man die Fledermäuse - und sie sind äußerst furchteinflößend."

Dirk Jasper FilmLexikon
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