Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach den erfolgreichen Memoiren von Susanna Kaysen realisierte James Mangold ("Cop Land") mit "Durchgeknallt" einen aufregenden, völlig klischeefreien Film über ein junges Mädchen auf der Suche nach sich selbst, der in den USA bereits mit "Einer flog übers Kuckucksnest" verglichen wird. Mit einer Paraderolle überzeugt Winona Ryder ("Bram Stokers Dracula", "Alien - Die Wiedergeburt") in einer schauspielerischen Tour de Force, unterstützt von Shooting Star Angelina Jolie ("Der Knochenjäger"), Publikumsliebling Whoopi Goldberg ("Sister Act") und Oscar-Gewinnerin Vanessa Redgrave (Mission: Impossible). Eine magische Achterbahnfahrt der Gefühle, die niemanden kalt lassen wird!
TV-Movie 2000-13: Winona Ryder und Angelina Jolie überzeugen mit großartigen Leistungen in einem zunächst noch locker unterhaltenden, später melodramatischen Film über junge Frauen auf der Suche nach sich selbst. Zwar fehlen packende Konflikte und Auseinandersetzungen, doch das schwierige Thema berührt und zwingt zum Nachdenken.
film-dienst 2000-12: Eine klischeereiche Verfilmung autobiografischer Erinnerungen, die mit unfreiwilliger Komik und poltitsch korrekter Themen-Vielfalt vergeblich Anteilnahme zu wecken versucht. Allein die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen ragen heraus.
Kultur Spiegel 2000-06: Der Star aber ist die Soziopathin Lisa: Was für eine Zerstörungswut! Angelina Jolie erhielt für die Rolle einen Oscar.
Cinema 2000-06: Als rebellische Psychiatrie-Insassin gewann Angelina Jolie einen Oscar. Auch Partnerin Winona Ryder hätt's verdient.
TV Spielfilm 2000-13: Gut besetztes, doch leider zu klischeehaftes Psychiatriedrama.
TV Today 2000-13: Anrührendes, um Seriosität bemühtes Psychiatrie-Kammerspiel.